Altherrensegeln in Dänemark,das Ziel bestimmt das Wetter
Südkurs mit Landabdeckung
Schauer nicht ganz ausgeschlossen, aber insgesamt nachlassend, dazu leicht rückdrehende Winde. Nyborg ist da ja zu erreichen, am besten wir starten gleich !
Etwas raus aus der Landabdeckung hinter Kerteminde, dann läuft es wunschgemäß: 5 Knoten über Grund bei halbem Wind und Backbordschot ! Also wohl kein Strom oder Gegenstrom, die Beltbrücke kommt näher !
Wir rutschen drunter durch, müssen etwas anluven -was wollen wir da in Nyborg?
Lundeborg erreichen wir ja nur mit etwas einer Stunde mehr Segelzeit.
Etwas länger dauert es dann doch, denn der Wind schläft langsam ein, auch neuere Wetterberichte bestätigen das.
Also suchen wir einen geeigneten Liegeplatz im alten Fischerhafen, finden auch eine freie Steckdose zum Aufladen unserer Batterien, denn mit dem Solarpanel war es nicht ganz zu schaffen. Der Kühlschrank hatte seinen Tribut gefordert !
Brötchen holen am folgenden Morgen wird ein Spaziergang in ein Künstlerhaus.
Hier haben sich die Einwohner zusammengefunden, um ihren einzigen Dorfladen zu erhalten. Da muß es außer dem Tagesbedarf auch etwas Attraktives für die Sommergäste geben, dazu haben sich Künstler gefunden, die hier ihre Werke mit anbieten können! Alles zum Greifen nahe und viele Unikate!!
Die Wetterberichte bestätigen am folgenden Morgen, was wir schon haben: Leichte Flaute aus Süd bis Südost, manchmal auch Südwest. Da kann der Große Belt oder gar Smalands Fahrwasser noch weiter östlich kein Tagesziel werden. Nördlich und östlich von Langeland würden wir womöglich in der Fahrrinne der Großschiffahrtslinien liegen und nur unnötig nach irgendwohin ausweichen müssen-unter Motor!
Hoch am Wind oder mit halbem Wind wäre ein Kurs zwischen Fünen und Langeland nach Südsüdwesten ja möglich, Sonne auch dazu, also wählen wir heute diese Variante.
Die funktioniert auch, aber mit ständig wechselnden Fahrtrichtungen. 2 Knoten über Grund sind meistens erreichbar, Segeln geht also noch !
Rudköbing könnte ein Ziel werden, aber dort dürfte uns der Strom entgegenlaufen, dazu womöglich genau gegen den Südostwind.
So landen wir am Nachmittag genau dort, wo wir schon mal waren: An unserem Ankerplatz in der Thurö Bucht.
Kein Problem, denn der Skipper kann ohnehin schlecht an Land klettern und ich kann vom Boot aus mal ins Wasser springen ! Dazu unsere ausgiebige Abendmahlzeit unter freiem Himmel. Was wollen wir mehr ?
| Aufbruch: | 15.08.2025 |
| Dauer: | 3 Wochen |
| Heimkehr: | 03.09.2025 |
Deutschland