Indonesien
Nach Pangandaran
Sonne des Südens
Oha, das hätte ich nicht erwartet. Eines der wenigen Momente wo ich mich scheinbar richtig vergriffen habe. Und ich wollte doch nur ein wenig "chillen". Aber der Reihe nach..
Bei der groben Planung meiner eventuellen Reiseroute dachte ich mir, es wäre nach 4 Tagen City-Life dann doch mal Zeit aufs Meer zu schauen und entschied mich statt für Parangtritis südlich von Yogjakarta für Pangandaran. Viel Strand, gerühmt auf Websites und Reiseführern.
Eigentlich wollte ich von Bandung den Bus nehmen, aber dann schlug mir der umtriebige Budi, mein Gastgeber vom
Base Seven eine Privatkutsche vor, also limousine, rund 200km für umgerechnet 10 Öcken..da konnte ich nicht nein sagen. Aber so ist das eben: statt um 8h kommt er um 9h, und dann fährt er noch Transportgüter abholen für Taksimalaya. Mmh.
Die Fahrt auf einspuriger Landstraße ist interessant und sehenswert, dehnt sich aber auf 7 Stunden aus. Mit Pausen. Für 213km. Meine Unterkunft "Mini Tiga Homestay" erweist sich als klassische Backpacker-Option mit Dorms und doubles. Nett, entspannt, verschnarcht und absolut okay.
Also Tasche weg und vamos a la playa. Dort der Schock: Rummel und Lärm heftiger als Oranienstrasse. Am zugegeben endlosen schmutzig grauen Sandstrand Heerscharen von Locals, die mit Pferd, Squad und Motorräder den Strand entlangballern, später abends geht's auf der Küstenstraße weiter belebter als der Broadway. Es ist Wochenende. Und der gestresste Jakatianer hat die doppelte Entfernung als ich in Kauf genommen für ein wenig Zerstreuung. Es ist die Hölle. Undcdie sind auch noch fröhlich. Ich ziehe mich in mein Zimmer zurück und versuche abzuschalten
Selamat Malam
| Aufbruch: | 01.06.2026 |
| Dauer: | 3 Wochen |
| Heimkehr: | 24.06.2026 |