Israelrundreise 2009

Reisezeit: September 2009  |  von Eduard Macheiner

Ölberg

Samstag, 12. September 2009
4. Tagestour

Heute stand der Ölberg, der jüdische Friedhof, Dominus Flevit, der Garten Gethsemane, die Todesangstbasilika oder Kirche der Nationen, En Karim ( Ein Karem ), die Knesset, Bethlehem und am Abend eine Nachtrundfahrt durch Jerusalem am Programm.

Wir zwei am Ölberg mit dem Felsendom und Altstadt im Hintergrund

Wir zwei am Ölberg mit dem Felsendom und Altstadt im Hintergrund

Der jüdische Friedhof auf dem Ölberg

Der jüdische Friedhof auf dem Ölberg

Um 8:30 Uhr fuhren wir ab zum Ölberg. Eine Vielzahl von Bussen und daraus resultierend eine große Menge an Touristen waren bereits an den Aussichtsplattformen oberhalb des jüdischen Friedhofs auf dem Ölberg. Ein unbeschreiblicher Anblick bot sich, als auch wir endlich die Aussichtsterrasse hinter den Prophetengräbern erreichten. Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al Aqsa-Moschee und die dahinterliegende Altstadt mit Kuppeln, Minaretten und Kirchtürmen sowie die Hochhäuser von Westjerusalem lagen in ihrer vollen Pracht vor uns. Irgendwie ein erbauender Eindruck, an jener Stelle zu stehen, auf der der Leidensweg Christi eigentlich begann.
Von der Aussichtsterrasse zweigt ein Weg zur Pater-Noster-Kirche ab. Hier stand einst die konstantinische Eleona-Basilika, dann eine Kreuzfahrerkapelle. Prinzessin Aurelie de la Tour d'Auvergne erwarb 1874 das vernachlässigte Gelände und stiftete ein Kloster für die Nonnen des Karmeliterordens. An dieser Stelle hat Jesus seinen Jüngern das 'Vater unser' gelehrt (Lukas 11,2 - 4). Das Gebet ist in 80 Sprachen auf Fayencetafeln zu lesen.
Die Himmelfahrtskapelle steht in einem Moscheenbezirk im arabischen Vorort El-Tur. Da dieses ehemalige Dorf am Weg von Jerusalem nach Bethanien liegt und auf diesem Weg gemäß Lukas 24, 50 - 51, Christus zum Himmel auffuhr, errichteten Kreuzfahrer im 12. Jh. hier eine ursprünglich oben offene Kapelle. Zum Beweis der Himmelfahrt dient ein Fußabdruck, der von Christus stammen soll.
Nach diesem beeindruckenden Bild wanderten wir nördlich des jüdischen Friedhofs, in welchen wir auch kurz eintraten, den steilen Weg bergab in Richtung Dominus Flevit.

© Eduard Macheiner, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Von Tel Aviv, Jaffa, Cäsarea, Haifa, Akko, Golan, Kapernaum, Tabgha und Nazareth nach Jerusalem und Bethlehem
Details:
Aufbruch: 08.09.2009
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 22.09.2009
Reiseziele: Israel
Der Autor
 
Eduard Macheiner berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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