Laos und Kambodscha

Reisezeit: Januar / Februar 2011  |  von Hartmut Laue

4000 Inseln und mehr

Die Bruecke am Tad LO.....

Die Bruecke am Tad LO.....

der Tropengarten des Seise GH am Tad Lo, oben meine "Huette"

der Tropengarten des Seise GH am Tad Lo, oben meine "Huette"

Tad Fan mit 150m

Tad Fan mit 150m

Gottseidank, die dritte Tankstelle hat dann doch Benzin, ohne faehrt meine 110 Suzuki nun mal nicht. Mein Ziel ist das kuehle Bolaven Plateau, bis zu 1300 m hoch (Pakxe ist nur 114 m am Mekong), beliebt wegen der zahlreichen Kaffeeplantagen und Wasserfaelle. Gemuetlich rollert man durch Doerfer der Katu and Alak an Bananen und Kaffeeplantagen vorbei und macht Abstecher zu diversen Wasserfaellen. Ich uebernachte am Tad Lo Wasserfall in einem eigenen Bungalow, selbstverstaendlich mit eigenem Bad und Warmwasser fuer 6 Euro. Zuerst hatte ich mir eine Huette fuer 3 Euro angesehen, aber das war dann doch mehr als gammelig, die Zeiten sind nun vorbei. Drumherum ein tropischer Garten wie aus dem Maerchen (die (Auto)-Bruecke ueber den Fluss dagegen weist Luecken auf...). Abends schwillt dann der Wasserfall stark an, denn das Kraftwerk oeffnet dann den Damm, offensichtlich, um mehr Strom zu erzeugen, ein eindrucksvolles Schauspiel.

Am naechsten Tag kehre ich bei Mr. Koffie ein, einem Hoellaender, der hier haengen geblieben ist und einen Kaffee ausschenkt, der Tote zum Leben erweckt. Ich treffe 2 deutsche Entwicklungshelfer, die in Tad Lo arbeiten und ganz laessig tun.

Der Tad Fan (Tad ist Wasserfall) beispielsweise faellt rund 150 m in einen Talkessel, der Boden ist vom Aussichtspunkt noch gar nicht zu sehen. Das ist ja schon ganz ordentlich!

Nach rund 250 km zurueck in Pakxe geniesse ich den Sonnenuntergang uber dem Mekong bei einer Pina Colada auf der Dachterrasse des Pakxe Hotels, anschliessend gibt es gegrillte Entenbrust an sweet Mangosauce mit Salad du chef (alles spottbillig, wenn auch noveau cuisine - grosse Teller, kleine Portion)!

Don Khone ist ein kleines Paradies, die suedlichste und unerschlossenste der bewohnten der 4000 Inseln, einer Inselwelt im Mekong, der hier an der kambodschanischen Grenze weit auseinandermaeandert. Waehrend auf Don Det und Don Khong schon die ersten Discos eroeffnen und viel Traveller Trubel herrscht, ist Don Khone noch verschlafen, erst seit einem Jahr an das Stromnetz angeschlossen, gibt es einige Guest houses und eine Handvoll Restaurants, so dass hier praktisch nichts tun kann und die einzige Entscheidung die ist, in welchem der Restaurants man dinieren wird. Ansonsten ruhe ich in der Haengematte und beobachte die Langboote und Fischer auf dem Fluss. Es erinnert sehr an Ko Samui oder Hikkaduwa von frueher. Die Speisekarte ist auf due gleiche wie damals!!!! Kurzum man fuehlt sich sofort wie zu Hause. So bleibe ich 3,5 Tage hier.

ok, man kann schon so einiges unternehmen. Eine Radtour um die kleine Insel herum (ca. 12 km) zu Wasserfaellen, Straenden, 2 verrosteten Lokomotiven aus franzoesischer Zeit, ein spannender Bootsausflug zu den extrem seltenen Irrawaddy Delfinen, es soll hier nur noch 7-10 Tiere geben, insgesamt 70 hier und in Kambodscha, in ein paar Jahren werden sie wohl ausgestorben sein.... Schliesslich ein Halbtagesausflug zu den groessten Wasserfaellen Suedostasiens, dem Khon Pha Pheng (9,7 mio. ltr. Wasser / Sekunde), an dem die Franzosen ihren Traum begraben haben, Gold und Teakholz aus China den Mekong hinunter verschiffen zu koennen.... Und letztendlich auch hier wieder im Internetcafe zu sitzen und zu warten, dass die Fotos hochgeladen sind.....

Morgen ist Schluss mit lustig, da gehts dann in 13,5 Stunden mit dem Bus nach Siem Reap, das Bopha Angkor ist schon reserviert, und der Tempelstress beginnt )

die schnuckeligste der 4000 Inseln, Don Khone, in der Mitte mein riverside Bungalow mit Veranda und Haengematte

die schnuckeligste der 4000 Inseln, Don Khone, in der Mitte mein riverside Bungalow mit Veranda und Haengematte

das allfaellige Sonnenuntergangsfoto von meiner Veranda auf Don Khone

das allfaellige Sonnenuntergangsfoto von meiner Veranda auf Don Khone

© Hartmut Laue, 2010
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Die Reise
 
Worum geht's?:
6-wöchige Reise durch Laos und Kambodscha.
Details:
Aufbruch: 06.01.2011
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 19.02.2011
Reiseziele: Laos
Kambodscha
Thailand
Der Autor
 
Hartmut Laue berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.