Myanmar und keine Ballonfahrt !!!

Reisezeit: April / Mai 2016  |  von Evi aus Tirol

Kalaw

27.-30.04.2016

Am Mittwoch morgen brachte uns Mr. Po mit seinem Taxi zum Busbahnhof und um 9.30 h starteten wir mit einem Kleinbus nach Kalaw in die Berge des Shan-Staates. Wir waren froh, dass wir die heiße Millionenstadt hinter uns ließen, denn bei ca. 40° C kann man sich zu Fuß nicht durch die Stadt bewegen.
Die ca. 200 km lange Fahrt führte zuerst durch die heiße und trockene Ebene und dann kurvenreich hinauf in die Berge. Nach 6 Stunden Durchrütteln über holprige Straßen stiegen wir in Kalaw aus und wir konnten wieder richtig atmen. Angenehme 10° kühler!
Wir hattem für eine Nacht ein einfaches Zimmer im Guesthouse "ThitawII" reserviert. Marc, der belgische Besitzer, empfing uns sehr herzlich mit einem kostenlosen Upgrade ins "ThitawLay", das war ein sehr schönes großes Zimmer mit Frühstücksbuffet mit u.a. selbstgebackenen Brot, Kuchen und selbstgemachter Marmelade und Joghurt. Zuhause normal aber in Asien etwas ganz besonderes! Hier fühlten wir uns sofort wohl und so blieben wir dann noch um 2 Nächte länger.

in Myanmar stehen überall diese Wasserbehälter für Durstige (eher nur für Einheimische geeignet)

in Myanmar stehen überall diese Wasserbehälter für Durstige (eher nur für Einheimische geeignet)

ThitawLay in Tyrolean-Style

ThitawLay in Tyrolean-Style

Marc hat den Backofen angeheizt

Marc hat den Backofen angeheizt

Kalaw (25.000 EW., auf 1340 m) ist ein ehemaliger Luftkurort, angelegt von den Engländern am Ende des 19. Jhd. mit Häusern im Kolonialstil. Hier leben viele verschiedene Völker und Religionen u.a. Shan, Nepalesen, Pakistani, Inder, Chinesen,...
Alle 5 Tage findet ein großer Markt zu dem die Menschen aus den weitverstreuten Dörfern zum Verkaufen kommen. Ein buntes Bild mit sämtlichen Gemüsesorten, Gewürzen, Obst, Fisch, Hendln, ... schön aufgetürmt und dahinter die bettelnußkauenden Bauersfrauen.
In diesem hübschen Städtchen herrscht ein buntes Treiben und es ist unterhaltsam dieses zu beobachten. Abends blieben wir immer auf unserer Terrasse. Das Essen wurde in einem Restsurant bestellt und wurde dann in Marcs teurem Menage-Geschirr geliefert (nix Plastik für take away).

Chili-Shoppening

Chili-Shoppening

nein, kleine Kinder kann man hier nicht kaufen - die Burmesen sind ein sehr kinderliebendes Volk - wir hatten das Gefühl, dass auch mit den Tieren sehr respektvoll umgegangen wurde

nein, kleine Kinder kann man hier nicht kaufen - die Burmesen sind ein sehr kinderliebendes Volk - wir hatten das Gefühl, dass auch mit den Tieren sehr respektvoll umgegangen wurde

made in China

made in China

Tagestrekking zu den Palaung-Dörfern

Bei Diamond-Trekking, eine kleine Agentur, geführt von einem sympathischen, jungen Ehepaar, buchten wir einen Guide. Der Herr des Hauses machte sich dann am Freitag mit uns auf den Weg. Wir wanderten ca. 25 Kilometer durch die Berge. Mittags rasteten wir auf einer Anhöhe in einem nepalesischem "Restaurant/Alm??". Aber der dort servierte Lunch schmeckte uns vorzüglich.
Wonna, unserem Guide, war dann viel zu heiß und wir mußten ihn dann etwas zum Weitergehen antreiben. Im ersten Palaung-Dorf waren sämtliche Einwohner auf einem Hügel bei einem riesigen Baum mit dem Bau einer neuen Pagode beschäftigt. Natürlich gabs von uns eine kleine Spende an den Dorfchef(?) und er versprach uns Glück, ... und alle lächelten uns zum Abschied freundlich zu.
Im letzten Dorf wurden wir zu einem Tee aus eigener Erzeugung in ein Haus eingeladen. Er schmeckte vorzüglich. Im Haus standen große Säcke mit Teeblätter und Ingwer.
Ein Großteil dieser Menschen in den Palaung-Dörfern wohnen in sehr hübschen kleinen Fachwerkhäusern, die mit Hilfe einr japanische Hilfsorganisation errichtet wurden wir und alles ist sehr sauber hier.

diese Novizen teilten mit mir spontan ihre Süßigkeiten - diese konnte ich dann in den Bergdörfern gut für die kleinen Kinder gebrauchen

diese Novizen teilten mit mir spontan ihre Süßigkeiten - diese konnte ich dann in den Bergdörfern gut für die kleinen Kinder gebrauchen

unser netter, liebenswerter Guide Wonna

unser netter, liebenswerter Guide Wonna

jeder hilft mit um eine neue Pagoda zu bauen

jeder hilft mit um eine neue Pagoda zu bauen

eine Palaungdorf

eine Palaungdorf

tea-time

tea-time

Am Samstag ging unsere Reise weiter mit dem Zug zum bekannten Inle-See. Das war ein lustiges Auf und Ab und Hin und Her, ca. 3 Stunden lang für 60 Kilometer.

das ist der klimatisierter Zug für die grüne Evi

das ist der klimatisierter Zug für die grüne Evi

Mein Tablet habe ich inzwischen mit einem großen Android up date wieder instand gesetzt, aber das Internet ist hier katastrophal! Oft funktioniert es überhaupt nicht und wenn, dann kann ich nur whats APP Fotos verwenden.

© Evi aus Tirol, 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Leider gibt’s heuer in Bagan die letzte Ballonfahrt vor der Monsunzeit am 15.April und wir kommen erst frühestens am 17. ins Land. Der Traum im frühen Morgengrauen über Bagan zu schweben muss also weiter geträumt werden. Aber es warten in Myanmar andere mystische und schöne Ziele auf uns!
Details:
Aufbruch: 15.04.2016
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 16.05.2016
Reiseziele: Thailand
Oman
Myanmar
Der Autor
 
Evi aus Tirol berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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