Down Under März 2017

Reisezeit: Februar / März 2017  |  von Detlef S

The Mt. Field National Park (14.03.)

Frühstück im B&B, ein erster Blick aus dem Fenster - vielversprechend! Noch hängen die Nebel tief aber die ersten blauen Streifen versprechen: das wird ein schöner Tag!

Frühstück im B&B, ein erster Blick aus dem Fenster - vielversprechend! Noch hängen die Nebel tief aber die ersten blauen Streifen versprechen: das wird ein schöner Tag!

Und so ist es. Diesen Tag widmen wir dem Mt.Field National Park, der nicht nur ein riesiges Areal umfasst, sondern an seiner Spitze über 1000 Meter hoch liegt. Die Erkundung ist sowohl per pedes auf hervorragend ausgebauten Wanderwegen als auch wegen der Distanzen per Pkw möglich. Auf der Lake Dobson Road, vorbei am gleichnamigen See sind es bis zum Gipfel immerhin 16 km. Also zunächst zu Fuß. Eukalyptusbäume, z. T. wahre Riesen bilden die Basis des Waldes. Die ältesten sollen schon gestanden haben, als die ersten Europäer ins Land kamen (also ca. 1780 - 1800). Man schätzt, dass diese tall-trees bis zu 400 Jahre alt werden können. Da der Wind es zulässt, sind wir ständig von einem angenehmen Eukalyptusgeruch umgeben. Obwohl wir die Wipfel (der kleineren Bäume) immer wieder absuchen, sind Koalas leider nicht zu entdecken. Zusammen mit den Eukalyptusbäumen dominieren Farne -z.T. etliche Meter hoch- den Bewuchs diese Urwaldes.

Ein Riese auf dem Weg zum Licht.

Ein Riese auf dem Weg zum Licht.

Im "Unterholz" herrschen die Farne.

Im "Unterholz" herrschen die Farne.

So ein Wald sammelt Wasser und leitet es zu Tal. Rinnsale entstehen und wenn die Gesteinsschichten es zulassen auch Wasserfälle. Wir fanden zwei:

Die "Russel"- Falls
(Für viele die Schönsten in ganz Tasmanien)

Die "Russel"- Falls
(Für viele die Schönsten in ganz Tasmanien)

...und die "Lady Barron Falls"

...und die "Lady Barron Falls"

Wovon der erste sicherlich spektakulärer ist. Die Waldwanderung mit den Wasserfällen haben uns einen knappen Vormittag beschäftigt. Bevor wir uns an den zweiten Teil unsere Erkundung machen, gibt sich hinter einer Wegbiegung ein Walleby die Ehre.

Überraschung: ein Walleby - leider keine Zeit für ein besseres Foto, nach einer Schecksekunde ist es mit wenigen Sätzen im Unterholz verschwunden.

Überraschung: ein Walleby - leider keine Zeit für ein besseres Foto, nach einer Schecksekunde ist es mit wenigen Sätzen im Unterholz verschwunden.

Jetzt aber zurück zum Parkplatz und nach einer kurzen Kaffee-Pause mit dem Pkw hinauf zum Gipfel.

Überraschung auf der Rückfahrt: Eine schwarze Schlange versucht etwas Wärme von der Fahrbahn zu tanken. Schnell ein Foto aus der Distanz. Für eine Portraitaufnahme stand sie nicht mehr zur Verfügung. Nicht auf der Flucht aber doch zügig verschwand sie im Unterholz. Unser Vermieter Ronny sagte später, das es eine Black Tiger Snake war, eine der giftigsten in Tasmanien.

Überraschung auf der Rückfahrt: Eine schwarze Schlange versucht etwas Wärme von der Fahrbahn zu tanken. Schnell ein Foto aus der Distanz. Für eine Portraitaufnahme stand sie nicht mehr zur Verfügung. Nicht auf der Flucht aber doch zügig verschwand sie im Unterholz. Unser Vermieter Ronny sagte später, das es eine Black Tiger Snake war, eine der giftigsten in Tasmanien.

© Detlef S, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Tochter und Vater unterwegs auf dem fünften Kontinent - von Sidney über Melbourne, Brisbane, Tasmanien!
Details:
Aufbruch: 28.02.2017
Dauer: 5 Wochen
Heimkehr: 31.03.2017
Reiseziele: Australien
Der Autor
 
Detlef S berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.