5 Wochen durch Albanien

Reisezeit: Juli / August 2018  |  von Corina Dehne

Prespa- und Oridsee

ein kleiner Bewohner

ein kleiner Bewohner

Weiter gehts. Nach einer kleinen Planänderung geht es nun zum Prespasee.
Unser Vermieter in Korcé gab uns eine Empfehlung und rief auch gleich dort an.

Die Strasse bis zum Prespasee ist o.K.
Von Korcé Richtung Grenzübergang Kapshtice, Abzweig Richtung Gorice, Abzweig Zaroshke- ab da wird die Strasse schlechter

Abfahrt Korcé 9.30 Uhr, Ankunft Zaroshke 10.30 Uhr, 35 km

Hotel "Ilo"
einfaches Hotel, Ü+Fr. 25 €
saubere Zimmer, kein Kühlschrank, kein TV, Kein Wifi
zurückhaltende Freundlichkeit- Sprachschwierigkeiten
gutes Essen
Weg zum "Strand" mit Auto ca. 5 min.
der Strand in Zaroshke ist extrem steinig und die Steine im Wasser sind sehr glatt, algig, ohne Schuhe hohe Verletzungsgefahr

Zaroshke: 2 Hotels, 1 Taverne, kein Laden

Liqenas (Pustec): 1 Hotel mit kl. Strand " Alexander Park" 20€ mit Frühstück
hübsche Kirche, Platz davor wurde gerade neu gebaut,
kl. Cafe auf dem Platz, 2 Tavernen, 1kl. Laden

rund um den Prespa-See- Strasse bis zur Grenze gut, wenn man in die Dörfer abbiegt wird es katastrophal
Dörfer mit teilweise sehr schönen neuen bzw. restaurierten Häusern,
aber auch alte bis zum Verfall

einzig im Dorf Gollomboc ist eine Badeplattform- schwieriger Ein- und Ausstieg

In der gesamten Gegend sehr viele Esel.
Bei Gollombe haben wir einige Pelikane auf dem Wasser gesehen.

Blick von unseren Balkon auf den Prespasee

Blick von unseren Balkon auf den Prespasee

Nach 2 Tagen ging es weiter zum Oridsee.
Strasse o.K.
Stop an einem Campingplatz am Oridsee in Hudenisht.
Sehr freundlich, sauber, angenehm. Gleich zwische der Strasse und dem See,
mit Badestelle und Restaurant

Abfahrt Prespasee 10.30 Uhr, Ankunft Lin 12.30 Uhr, ca. 70 km

Auf der Durchfahrt in Pogradec wußten wir, dass uns das nicht gefällt, also weiter nach Lin. Hier fuhren wir in den Ort hinein um eine Unterkunft zu finden. Besser wäre es gewesen am Anfang zu parken (beim Hotel Leza) und dann zu suchen. Die eine Strasse ist schon ziemlich eng.
Wir hatten Glück und bekamen im Gasthaus Lin ein sehr schönes Zimmer.
Bewertung auf Holiday-Check
Hier erlebten wir das erste Mal die vielgerühmte albanische Herzlichkeit.
Thomas und Marianna waren perfekte Gastgeber.

Da wir uns hier sehr wohl fühlten blieben wir 4 Tage.

Lin: kl. Ort mit 2 Restaurants, mehreren kl. Läden (hier wird der Raki in mitgebrachte Flaschen abgefüllt) es wird viel gebaut, mehreren Gasthäusern und Privatzimmern, enge Gassen, ruhig,
Hotel Leza am Anfang des Ortes-na ja

In Lin gibt es Ausgrabungen mit einem original Mosaik, das ist ein Muß, auch wenn uns die Aussicht mehr beeindruckt hat. Der Mann, der dort oben verantwortlich ist, kassiert gleich 200 Lek p.P.
Eine Kopie des Mosaiks ist in der Kirche gleich beim Gasthaus zu sehen.

Eine Wanderung/Spaziergang führte uns durch Lin um die Landzunge, weiter hinten wird es ziemlich ärmlich und der Weg wird schlechter zum Teil über Felsen

Eine weitere Wanderung ging am See entlang zum Camping Lin
viel Dreck am See, über die Gleise durch Gestrüpp und Geröll, den Berg hinauf, auf die Strasse.
Der Campingplatz ist komplett umzäunt und es gibt außer der Zufahrt von der Strasse, keinen Zugang. Schöner Blick auf den See, aber keinen Weg, außer über die Strasse, dorthin.
Als wir oben ankamen, völlig fertig, kamen wir in den Genuß, einem Treffen einer Chorgruppe zu lauschen.

Blick auf Lin vom Camping Lin

Blick auf Lin vom Camping Lin

© Corina Dehne, 2018
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir wollten uns einen Geheimtip anschauen, doch leider ist es keiner mehr. Toleranz, Gelassenheit, gute Nerven (gerade als Autofahrer) und Improvisationstalent gehören auf alle Fälle ins Gepäck.
Details:
Aufbruch: 04.07.2018
Dauer: 6 Wochen
Heimkehr: 11.08.2018
Reiseziele: Albanien
Der Autor
 
Corina Dehne berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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