Wandern im Harz

Reisezeit: Februar 2015 - Dezember 2020  |  von Ines Buchholz

Aug 2020 - Rundwanderung Teufelsmauer - Bode

Teufelsmauer

Die Teufelsmauer ist eine beeindruckende Sandstein-Felsformation von einer Länge von ca. 20km. Die Mauer ragt bizarr aus der Landschaft hervor und sieht an mancher Stelle wahrhaftig teuflisch aus. Einen Teil der Mauer haben wir bereits gesehen und sie hat uns so sehr fasziniert, dass wir uns heute einen weiteren Teil ansehen wollen.
Wir starten in dem kleinen Ort Weddersleben, der ganz in der Nähe von Thale im Osten vom Harz liegt. Es gibt einen Parkplatz am Ortsende, der gleichzeitig Startpunkt der ca. 17km langen Wanderung ist. Leider war er bei unserer Ankunft komplett belegt und so haben wir uns eine Parkmöglichkeit im Ort gesucht.

Vom Ort können wir bereits einen Teil der Mauer sehen.

Vom Ort können wir bereits einen Teil der Mauer sehen.

Auf einen Feldweg geht es aus dem Ort hinaus und die Felsen der Mauer ziehen unseren Blick an.

Auf einen Feldweg geht es aus dem Ort hinaus und die Felsen der Mauer ziehen unseren Blick an.

Am Startpunkt gibt es einige Informationen zur Mauer.

Am Startpunkt gibt es einige Informationen zur Mauer.

Einen Stempel für unseren Wanderpass gibt es auch

Einen Stempel für unseren Wanderpass gibt es auch

Noch mehr Informationen

Noch mehr Informationen

Dann geht es erstmal bergauf zum ersten Teilstück der teuflischen Mauer.

Dann geht es erstmal bergauf zum ersten Teilstück der teuflischen Mauer.

Auf halber Höhe noch mehr Infos. Diesesmal zur besonderen Vegetation hier im Bereich der Felsformation.

Auf halber Höhe noch mehr Infos. Diesesmal zur besonderen Vegetation hier im Bereich der Felsformation.

Hier kann man sich die verschiedenen Pflanzen ansehen.

Hier kann man sich die verschiedenen Pflanzen ansehen.

Wenige Schritte weiter haben wir die Königssteine erreicht.

Wenige Schritte weiter haben wir die Königssteine erreicht.

Blick auf Weddersleben

Blick auf Weddersleben

Sehr beeindruckend

Sehr beeindruckend

Bizarr ragen einige Teilstücke gen Himmel

Bizarr ragen einige Teilstücke gen Himmel

Der Blick in die Umgebung

Der Blick in die Umgebung

Am Wegesrand ein Gedenkstein, der sagt dass Goethe auch schon hier war

Am Wegesrand ein Gedenkstein, der sagt dass Goethe auch schon hier war

Zunächst geht es hier auf breiten Fußwegen weiter, Besonders die Königssteine sind von einigen "Wanderern" gut besucht. Aber je weiter wir uns vom Ausgangspunkt entfernen je weniger Menschen werden es

Zunächst geht es hier auf breiten Fußwegen weiter, Besonders die Königssteine sind von einigen "Wanderern" gut besucht. Aber je weiter wir uns vom Ausgangspunkt entfernen je weniger Menschen werden es

In der Ferne kann man schon die Mittelsteine sehen.

In der Ferne kann man schon die Mittelsteine sehen.

Inzwischen sind wir gut voran gekommen und blicken zurück auf die Königssteine.

Inzwischen sind wir gut voran gekommen und blicken zurück auf die Königssteine.

Das Umland

Das Umland

Die Felsen genauer betrachtet

Die Felsen genauer betrachtet

Die Felsen sind von blühender Heide umgeben.

Die Felsen sind von blühender Heide umgeben.

Fotoshooting

Fotoshooting

Noch ein Blick auf den bereits zurück gelegten Weg, der inzwischen ein gut zu begehender Trampelpfad ist.

Noch ein Blick auf den bereits zurück gelegten Weg, der inzwischen ein gut zu begehender Trampelpfad ist.

Da unten sehen wir bereits die kleine Landstraße, auf der wir unsere Wanderung Richtung Thale fortsetzen werden.

Da unten sehen wir bereits die kleine Landstraße, auf der wir unsere Wanderung Richtung Thale fortsetzen werden.

Kurz vor Thale kann man linker Hand die Wanderung entlang der Bode fortsetzen oder wie wir noch einen Abstecher nach Thale machen.

Kurz vor Thale kann man linker Hand die Wanderung entlang der Bode fortsetzen oder wie wir noch einen Abstecher nach Thale machen.

Thale

Thale ist eine Stadt in Sachsen-Anhalt am nordöstlichen Rand des Harz-Gebirges. Oberhalb von Thale beginnt das Bodetal, dort wo die Bode aus dem Gebirge tritt und zwischen den steilen sagenumwobenen Hexentanzplatz und der Roßtrappe eine tiefe Schlucht gegraben hat.
Von Thale aus kann man Wanderungen zum Hexentanzplatz, der Roßtrappe oder entlang des Bodetals unternehmen. Es besteht aber auch die Möglichkeit eine Seilbahn zu benutzen. Rund um die Seilbahnstation ist ein Vergnügungspark entstanden.
Unser Weg führte uns durch den Ort bis zur Seilbahnstation. In der Nähe haben wir uns mit einer Bratwurst gestärkt und sind dann wieder raus aus den Ort marschiert, der unserer Meinung nach nicht besonders sehenswert ist. Als Ausgangsort für verschiedene Wanderungen aber durchaus zu empfehlen ist.
Hier ein kleiner fotgrafischer Rundgang:

Zunächst entlang einer alten Mauer bis ins Zentrum.

Zunächst entlang einer alten Mauer bis ins Zentrum.

Die in den Fußweg eingelassenen Hufeisen kennzeichnen den Mhytenweg in Thale.

Die in den Fußweg eingelassenen Hufeisen kennzeichnen den Mhytenweg in Thale.

Wir queren eine Brücke über die Bode.

Wir queren eine Brücke über die Bode.

Ein interressant ausehendes Haus

Ein interressant ausehendes Haus

Dieses Palais wurde 1900 erbaut.

Dieses Palais wurde 1900 erbaut.

Germanischen Mythologie

Die Stadt Thale trägt als einzige Stadt des Harzes das "Mythen-Label" des "Harzer Verkehrsverbandes". Um uns heute an die Mythen des germanischen Götterkults zu erinnern, ist der "Mythenweg durch Thale" entstanden und wird noch immer erweitert.
Vor dem Rathaus findet man einen Brunnen. Zu sehen ist Wotan der Hauptgott der germanisch- nordischen Mhytologie. Wotan steht am Brunnen der Weisheit. Umgeben von den Figuren der Raben "Hugin und Munin", die für "Wotan" bei ihren Rundflügen die Welt erkunden und von den Zwergen "Nordi", "Austri", "Sudri" und "Westri" , die die vier Himmelsrichtungen weisen.

Das Stellwerk von Thale

Das Stellwerk von Thale

Vergnügungspark und zuviele Besucher, wir gehen zügig weiter.

Vergnügungspark und zuviele Besucher, wir gehen zügig weiter.

Blick auf die Bode und die Seilbahn die hinauf zum Hexentanzplatz geht.

Blick auf die Bode und die Seilbahn die hinauf zum Hexentanzplatz geht.

Am Kloster Wendhusen vorbei gehen wir zurück zu unserem Rundwanderweg.

Am Kloster Wendhusen vorbei gehen wir zurück zu unserem Rundwanderweg.

Das Kloster

Das Kloster

Nach einigen Gehminuten bergauf sind wir auf einem Feldweg angekommen. Es dauert nicht allzu lang und wir sehen schon wieder die Teufelsmauer.

Nach einigen Gehminuten bergauf sind wir auf einem Feldweg angekommen. Es dauert nicht allzu lang und wir sehen schon wieder die Teufelsmauer.

Beobachtung am Rande des Weges

Beobachtung am Rande des Weges

Auf einem Feldweg geht es ohne Steigungen entlang der Bode weiter. Doch meistens können wir das Wasser nur hören, nur ab und zu zeigt sich der Fluss.

Auf einem Feldweg geht es ohne Steigungen entlang der Bode weiter. Doch meistens können wir das Wasser nur hören, nur ab und zu zeigt sich der Fluss.

Linker Hand zeigen sich mhystisch die Königssteine noch einmal.

Linker Hand zeigen sich mhystisch die Königssteine noch einmal.

Zur Flusseite wachsen Hopfen und Holunder

Zur Flusseite wachsen Hopfen und Holunder

Dann ein idylisches Plätzchen an der Bode.

Dann ein idylisches Plätzchen an der Bode.

Unsere Wanderung scheint ein süßes Ende zu nehmen

Unsere Wanderung scheint ein süßes Ende zu nehmen

Kurz vor Weddersleben entdecken wir einen jungen Schwarz- Storch. Er ist in unserer Gegend selten geworden.

Kurz vor Weddersleben entdecken wir einen jungen Schwarz- Storch. Er ist in unserer Gegend selten geworden.

Nach der Wanderung ist vor der Wanderung

© Ines Buchholz, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen (von Johann Wolfgang von Goethe)
Details:
Aufbruch: 28.02.2015
Dauer: 6 Jahre
Heimkehr: 31.12.2020
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors