Wandern im Harz

Reisezeit: Februar 2015 - Dezember 2021  |  von Ines Buchholz

März 2021 - Sösetalsperre und Eselsplatz

Sösetalsperre

Die Sösetalsperre wurde 1928- 1931 in der Nähe von Osterode erbaut und war damit die erste Talsperre der Harzwasserwerke. Der Rundwanderweg um die Talsperre ist ungefähr 9km lang. Aufgrund des Fischreichtums ist auch das Angeln eine Möglichkeit der Freizeitbeschäftigung an der Talsperre.
Wir werden uns heute den Rundwanderweg mit einer kleinen Abwandlung erschließen und dabei einen Abstecher zum Eselsplatz machen. Dort wartet nämlich eine Stempelstelle auf uns
Neben dieser Wandertour gibt es aber auch noch diverse andere in der Nähe der Talsperre.

Ein Blick auf unsere Route. Wir starten auf dem Parkplatz zwischen Vorbecken und Sösestausee. Wir folgen zunächst dem Wanderweg direkt am Stausee entlang bis zur Staumauer, machen dann den Abstecher zum Eselsplatz und wandern dann weiter oberhalb des Sees zurück zum Parkplatz - los geht`s.

Ein Blick auf unsere Route. Wir starten auf dem Parkplatz zwischen Vorbecken und Sösestausee. Wir folgen zunächst dem Wanderweg direkt am Stausee entlang bis zur Staumauer, machen dann den Abstecher zum Eselsplatz und wandern dann weiter oberhalb des Sees zurück zum Parkplatz - los geht`s.

Ein Blick auf das Vorbecken

Ein Blick auf das Vorbecken

Ein erster Eindruck von der Talsperre

Ein erster Eindruck von der Talsperre

Das erste Etappenziel liegt 4,5km entfernt - die Staumauer.

Das erste Etappenziel liegt 4,5km entfernt - die Staumauer.

Der Forstweg ist heute zwar sehr matschig, lässt sich aber ansonsten gut gehen.

Der Forstweg ist heute zwar sehr matschig, lässt sich aber ansonsten gut gehen.

Der Blick zurück auf den Damm zwischen Vorbecken und Stausee.

Der Blick zurück auf den Damm zwischen Vorbecken und Stausee.

Am Wegesrand die ersten Frühlingsboten.

Am Wegesrand die ersten Frühlingsboten.

Entlang des Weges wurde viel abgeholzt. Der Borkenkäfer und die trockenen Sommer der letzten Jahre haben dem Wald stark zugesetzt.

Entlang des Weges wurde viel abgeholzt. Der Borkenkäfer und die trockenen Sommer der letzten Jahre haben dem Wald stark zugesetzt.

Hier wird viel Information zum Wald, Naturschutz, Fischerei und Tierwelt geboten.

Hier wird viel Information zum Wald, Naturschutz, Fischerei und Tierwelt geboten.

Wir entdecken einen Stempelkasten. Es handelt sich um einen Wanderstempelkasten d.h er ist nur temporär hier und wandert dann weiter. Wir haben Glück heute hier zu sein und holen uns den Sonderstempel für unseren Wanderpass   Außerdem ist hier der ideale Platz für eine erste Rast.

Wir entdecken einen Stempelkasten. Es handelt sich um einen Wanderstempelkasten d.h er ist nur temporär hier und wandert dann weiter. Wir haben Glück heute hier zu sein und holen uns den Sonderstempel für unseren Wanderpass Außerdem ist hier der ideale Platz für eine erste Rast.

Es gibt viele schöne Aussichten entlang des Sees.

Es gibt viele schöne Aussichten entlang des Sees.

Das erste Etappenziel ist nach gut einer Stunde erreicht - die Staumauer.

Das erste Etappenziel ist nach gut einer Stunde erreicht - die Staumauer.

Ausblick von der Mauer über den Sösetalstausee - herrlich!

Ausblick von der Mauer über den Sösetalstausee - herrlich!

Auf der Mauer gibt es mehrere einladende Sitzplätze.

Auf der Mauer gibt es mehrere einladende Sitzplätze.

Kaum haben wir die Staumauer überquert, finden wir auch schon ein Hinweisschild für unser nächstes Ziel - der Eselsplatz.

Kaum haben wir die Staumauer überquert, finden wir auch schon ein Hinweisschild für unser nächstes Ziel - der Eselsplatz.

Es sind zwar nur 800m, aber die haben es in sich. Es geht steil bergauf.

Es sind zwar nur 800m, aber die haben es in sich. Es geht steil bergauf.

Eselsplatz

Der Eselsplatz liegt direkt am Hundscher Weg. Auf diesem Weg sollen schon viele vor uns unterwegs gewesen sein, denn er soll bereits im 13. Jahrhundert entstanden sein. Bis ins Hochmittelalter war er die Verbindung zwischen Osterode und Harzburg. Der Weg diente als Heerstraße zur Harzburg, als Versorgungsstraße in den Harz und auch als Erztransportweg. Von Osterode aus zogen tagtäglich Eselskarawanen über den Hundscher Weg nach Clausthal, um die Bergleute mit Lebensmitteln zu versorgen.
Heute erinnert ein hölzerner Esel an die damalige Zeit.

Der Eselsplatz - mit Stempelstelle

Der Eselsplatz - mit Stempelstelle

Das hier erwähnte Mangelhalber Tor werden wir als nächstes erreichen.

Das hier erwähnte Mangelhalber Tor werden wir als nächstes erreichen.

Früher wurden im Harz riesige Wildgehege angelegt. Diese sollten sicherstellen, das das Wild nicht die Ernte der Bauern zerstörte. Das Mangelhalber Tor war eines von mehreren Möglichkeiten diese Gehege zu durchqueren.

Früher wurden im Harz riesige Wildgehege angelegt. Diese sollten sicherstellen, das das Wild nicht die Ernte der Bauern zerstörte. Das Mangelhalber Tor war eines von mehreren Möglichkeiten diese Gehege zu durchqueren.

Steht ebenfalls am Mangelhalber Tor

Steht ebenfalls am Mangelhalber Tor

Die Wege waren zum Teil sehr matschig, da war gutes Schuhwerk gefragt. Aber wir haben strahlend blauen Himmel und angenehme 18- 20Grad - da macht das Wandern einfach nur Spaß.

Die Wege waren zum Teil sehr matschig, da war gutes Schuhwerk gefragt. Aber wir haben strahlend blauen Himmel und angenehme 18- 20Grad - da macht das Wandern einfach nur Spaß.

Nur noch 2,6 km und wir sind wieder am Parkplatz.

Nur noch 2,6 km und wir sind wieder am Parkplatz.

Von hier oben genießen wir eine super Sicht über die Harzlandschaft.

Von hier oben genießen wir eine super Sicht über die Harzlandschaft.

Da unten ist der Stausee

Da unten ist der Stausee

Wir verlassen den breit ausgebauten Forstweg und folgen diesem schmalen Pfad.

Wir verlassen den breit ausgebauten Forstweg und folgen diesem schmalen Pfad.

Den restlichen Weg kann man kaum als solchen erkennen. Doch vor uns liegt bereits wieder der Straßendamm zwischen Vorbecken und dem Stausee.

Den restlichen Weg kann man kaum als solchen erkennen. Doch vor uns liegt bereits wieder der Straßendamm zwischen Vorbecken und dem Stausee.

Das war wieder eine schöne Wanderung! Nach knapp 14km und 4Stunden sind wir wieder am Parkplatz und freuen uns schon auf die nächste Tour!

© Ines Buchholz, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen (von Johann Wolfgang von Goethe)
Details:
Aufbruch: 28.02.2015
Dauer: 7 Jahre
Heimkehr: 31.12.2021
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 5 Jahren auf umdiewelt.
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