Round the world 2006

Reisezeit: August - Oktober 2006  |  von Stephi und Timur

Australien: Tasmanien

Nach eineinhalbstuendigem Flug von Melbourne kamen wir am Nachmittag in Hobart an. Schnell wurde uns klar, dass das Wetter wohl wieder dem in Neuseeland gleichen wuerde. Es war zwar sonnig, aber auch sehr windig und maximal 16Grad warm.
An unserem Hostel angekommen, standen wir erstmal vor verschlossenen Tueren, da in der Nebensaison die Rezeption nur morgens und abends auf hat. Gluecklicherweise liess uns ein anderer Hostelbewohner rein und wir konnten unsere Rucksaecke abstellen. Dann hiess es auf in die Stadt und ins Internet, schliesslich hatten wir am morgen von Timurs Vater per SMS erfahren, dass es in Thailand einen Putsch gegeben hat. Wir sind buchstaeblich mit einem lauten "Ach du Sch****" aufgewacht. Gewissermassen geschockt von dieser Nachricht (letzter Stop unserer Reise ist schliesslich Thailand) erkundeten wir anschliessend Hobart. Ein suesses kleines Hafenstaedtchen mit vielen kleinen Museen und dem "beruehmten" Salamanca Markt am Wochenende. Da wir nur 4 Tage in Tasmanien Zeit hatten, entschlossen wir uns, Hobart als "Homebase" zu nehmen und von hier aus die umliegende Natur zu erkunden.
Erstes Ziel war das Erklimmen des 1200Meter hohen Mount Wellington, der ueber Hobart thront. Also ging es mit dem Bus aus der Stadt, in welchem wir eine Gruppe von 4 Amerikanern und einer Rumaenin traffen und beschlossen den Auftieg gemeinsam in Angriff zu nehmen.
Wir waren begeistert von dem tollen Ausblick den man auf Hobart hat und die alle paar hundert Meter wechselnde Landschaft. Nach einer 4,5 stuendigen Wanderung und dem Verspeisen von einer 500g Packung Cookies (das war unser Mitagessen) kamen wir am fruehen abend wieder in unserem Hostel an.

Am naechsten Tag sollte es dann mit einem Kleinbus und 3 Malaysiern und einem japanischen Paerchen in den Freycinet National Park gehen(Freycint spricht man so aus wie der Sekt). Dort erwarteten uns Honeymoon Bay, Sandy Bay und einer der Top 10 Straende der Welt - Wineglass Bay. Also kraxelten wir einen Berg hoch um den Ausblik auf diesen Strand zu geniessen. Unsere Erwartungen sollten nicht enttaeuscht werden. Leider konnten wir nicht wie geplant den dreistuendigen Wanderweg direkt zum Strand nehmen, da dieser wegen zu starkem Wind und herunterfallender Baeume gesperrt war. Leider war dieser Tag auch einer der bisher wirklich an 3 Fingern abzuzaehlende Regentage, aber wir konnten das Ganze mit einer (oder zwei, gell Timur) riesigen Portion Eis abrunden.
Unser letzter Tag in Tasmanien stellte sich in der Planung als kompliziert heraus. Wir wollten unbedingt nach Port Arthur fahren und Tasmanische Teufel sehen. Da keinerlei solche Ausfluege angeboten wurden, hatten wir die Idee einen Wagen zu mieten. Tja, dass hoerte sich leicht an, also begannen wir mit Hilfe unseres Hostelmanagers zunaechst die billigsten Anbieter abzutelefonieren. Diese hatten trotz Nebensaison jedoch keine Wagen frei oder kamen auf Grund einer hohen Selbstbeteiligung (2000Euro) an moeglichen Schaeden nicht in Frage. Beim ungefaehr 10.Anbieter wurden wir schliesslich fuendig. Also konnte am naechsten Morgen unser straffes Programm durchgezogen werden. Als erstes ging es auf den Salamanca Markt wo wir unsere japanischen Freunde wiedertrafen und erstmal E-mail-Adressen austauschten.
Naechste Station war der Tasmanian Devil Park, wo wir die einmalige Moeglichkeit bekamen mehrere kleine "Teufel" bei einer Fuetterung zu beobachten. Diese kleinen Tiere sind ja sowas von aggressiv und goennen sich gegenseitig ueberhaupt nichts. Als Speise gab es Wallabee! Wer sich diese Kaempfe mal angucken moechte, wir haben's auf Video
Apropos Wallabee, diese niedlichen kleinen Kangaroos und weitere grosse Kangaroos konnten wir anschliessend fuettern und "in den Schwitzkasten" nehmen (=knuddeln!).
Der Tag sollte in dem ehemaligen Gefaengnis in Port Arthur abgerundet werden. Der Rundgang durch die Zellen und uebrigen Ruinen war zum Teil schon sehr furchteinfloessend.
Am abend ging es dann vor Einbruch der Dunkelheit zurueck nach Hobart, da die ganzen Tierchen hier in Tasmanien besonders nachtaktiv sind und es so schon alle paar Hundermeter zu "Roadkill" kommt.
Leider ging es dann auch schon in der selben Nacht um 4.30Uhr morgens zum Flughafen und wieder zurueck nach Sydney, wo wir nur einen Tag verbringen sollten.

Wineglass Bay

Wineglass Bay

Freycinet National Park (man war das windig)

Freycinet National Park (man war das windig)

Mit unseren amerikanischen Wanderkollegen auf Mount Wellington

Mit unseren amerikanischen Wanderkollegen auf Mount Wellington

Cool was die Natur so alles fuer Sachen bildet

Cool was die Natur so alles fuer Sachen bildet

Blick auf Hobart von Mount Wellington

Blick auf Hobart von Mount Wellington

Sandy Bay im Freycinet National Park

Sandy Bay im Freycinet National Park

Tasmanische Teufel beim Wallabee verspeisen

Tasmanische Teufel beim Wallabee verspeisen

Salamanca Markt in Hobart

Salamanca Markt in Hobart

Stephi und Kangaroo Jack

Stephi und Kangaroo Jack

Na, wer ist hier das Kangaroo?

Na, wer ist hier das Kangaroo?

© Stephi und Timur, 2006
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Um die Welt in 3 Monaten!
Details:
Aufbruch: 01.08.2006
Dauer: 12 Wochen
Heimkehr: 21.10.2006
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Fidschi
Neuseeland
Australien
Thailand
Der Autor
 
Stephi und Timur berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
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