Südostasien - unser Abenteuer beginnt!!

Reisezeit: November 2012 - Februar 2013  |  von Jasmin & Pascal

Chiang Mai

Unsere Sorge um fünf Uhr in der Früh eine Unterkunft zu finden wurde schnell unbegründet, verzögerte sich unsere Abfahrt aus Bangkok um nahezu zwei Stunden und nach einer Panne am Fahrzeug warteten wir nochmals solange auf einen Ersatzwagen. Uns wars eigentlich egal, liess sich doch morgens um Neun bestimmt einfacher eine Bleibe finden. Das von uns bevorzugte Guesthouse war leider bereits voll, direkt daneben fanden wir aber noch ein ganz akzeptables Zimmer.
Gleich am ersten Tag besuchten wir den "Tiger Kingdom". Euer Entsetzen über eine artgerechte Tierhaltung oder über Sinn und Unsinn solcher Anlagen könnt ihr euch sparen. Wir sind uns dessen bewusst, gemacht haben wir es trotzdem Es ist halt schon interessant und auch nervenaufreibend sich zusammen mit einem Tiger im selben Käfig aufzuhalten, diesen zu streicheln oder daneben zu liegen.
Am Abend gingen wir noch zum Thai-Boxen. Für 400 Baht hatten wir unsere Sitze direkt am Ring. Eingeläutet wurde der Abend von einem Kampf zweier Frauen. Es sollten sechs weiter Kämpfe zwischen jungen, alten, Frauen und Männern folgen. Mein persönlicher Höhepunkt war natürlich der K.O. eines Boxers in der ersten Runde Obwohl das Ganze nur für Touristen gedacht ist, hat es mächtig viel Spass gemacht. Wann bekommt man sonst mal einen solchen "guete, faire Fight" aus der Nähe zu sehen Die Kellner liessen es sich nicht nehmen, mich vor jedem Kampf zu einer Wette herauszufordern. Naja, als Laie bin ich mit einem Verlust von 200 Baht ganz zufrieden. Den Abend liessen wir in einer Bar zusammen mit männlichen und weiblichen (und etwas dazwischen) ausklingen und ich musste feststellen, dass man auch in Chiang Mai ganz gute und vor allem starke Long Island Ice Teas machen kann

So musste mich Jasmin am Morgen regelrecht aus dem Bett boxen ( sie wusste nun ja wie das geht...) um rechtzeitig beim Kochkurs zu sein. Dieser Tag sollte ebenfalls ein Highlight werden. Mit viel Humor führte uns die Kochlehrerin in die Welt der Thai-Küche ein. Insgesamt fünf Gänge konnte jeder selber kochen. Und geschmeckt hat's dann auch noch super! Falls sich jemand mal selber davon überzeugen möchte ist er natürlich herzlichst eingeladen. Gerne kopieren wir die Rezepte für euch
An unserem letzten Tag in Chiang Mai buchten wir noch eine "Zip-Tour". In einer Art Seilpark ging es mitten im Regenwald in schwindelerregender Höhe auf Drahtseilen von einem Baum zum Nächsten. Die rund zweistündige Tour hat wirklich sehr viel Spass gemacht und verlangte von Jasmin zum Teil einiges an Überwindung ab
Den Weg nach Chiang Rai entschieden wir selbständig mit dem Auto zurückzulegen. Nachdem es einige Minuten gedauert hat bis ich mit dem thailändischen Verkehr zurechtkam, kurvte ich bald wie ein Einheimischer durch die Gegend, nur etwas schneller Zwei Tage sollte der Trip dauern und uns zu einem der wichtigsten Tempel Thailands, zu einer heissen Quelle, zu einer tiefen und dunklen Höhle und in viele abgelegene Berge und Dörfer bringen. Ein Wunder konnte unser Mitsubishi alle Berge bewältigen, die Streif in Kitzbühel ist ein Kindergeburtstag dagegen. Ein Elefantencamp haben wir ebenfalls besucht, waren zum Reiten auf den Dickhäutern aber zehn Minuten zu spät. Den Besuch bei einem Wasserfall machten uns hunderte von Mücken und anderen Insekten zunichte. Trotz zweimaligem Eincremen mit Anti-Mücken-Mittel fühlte man sich wie in einem Mittelpunkt eines riesen Schwarmes, was dann sogar mir zuviel wurde. Schade eigentlich. Der Weg führte mitten in den Regenwald und schien seit Jahrhunderten nicht mehr begangen worden zu sein. Übernachtet haben wir mitten im nirgendwo. Das Banai Resort sollte uns für eine Nacht unterbringen. Nachdem wir uns ziemlich hilflos nach etwas ess- und trinkbaren umgesehen haben, kam uns unverhofft ein Franzose entgegen. Dieser arme Kerl liess sich vor wenigen Tagen von seiner zweiten thailändischen Frau scheiden und scheint nun in diesem Dorf endgültig sein Glück gefunden zu haben. Kleine Anmerkung: für die Kleinigkeit von etwa 25'000 Euro hätte auch Nummer 2 seine Liebe nochmals erwidert. Auch von dieser Stelle nochmals viel Glück mit Nummer 3 und vielleicht etwas weniger Naivität  
Nach zwei Tagen und etwa 500 Kilometern kamen wir sicher und zufrieden in Chiang Rai an. Schnell wurde eine super Unterkunft (Baan Warabordee) mit dem wohl besten Preis-Leistungs-Verhältnis bisher in diesen Ferien gefunden.

© Jasmin & Pascal, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wir lassen dieses Jahr den Winter und Weihnachten sausen und fliegen für 3 Monate nach Südostasien! Thailand, Myanmar, Laos und Kambodscha stehen auf unseren Plänen.
Details:
Aufbruch: 30.11.2012
Dauer: 13 Wochen
Heimkehr: 27.02.2013
Reiseziele: Thailand
Myanmar
Laos
Kambodscha
Der Autor
 
Jasmin & Pascal berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.