Solo für Fortgeschrittene

Myanmar-Reisebericht  |  Reisezeit: November 2018 - April 2019  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Mandalay - Handwerk, Mönche und U-Bein

Im Hostel diesmal – im Ostello Bello. Kann mit dem Frühstück nicht das Hotel in Bagan heranreichen. Dafür werden Touren direkt vom Hostel aus organisiert. Sehr praktisch. Man muß sich um nichts kümmern.
Für heute habe ich eine Tour gebucht – Amarapura, Sagaing und Inwa.
Im Minivan fahren eine weitere Deutsche, eine Neuseelänerin ein Kanadier und ein Israeli mit

Zuerst halten wir im Handwerkerviertel in einer Holzschnitzerei. Dort kann man den Holzschnitzern bei der Arbeit zuschauen.

In der Mahamuni Pagode dürfen die Frauen nicht zum Buddha selbst, sondern müssen in gebührendem Abstand bleiben. Dafür dürfen die Männer Goldblättchen an den Buddha kleben, der schon auf unförmige Maße angewachsen ist.

Danach fahren wir Richtung Sagaing, halten unterwegs in einem Kloster zur Mönchsspeisung an. Dabei hatte ich sehr zwiespältige Gefühle. Viele Reisebusse mit Unmengen von Touristen, die alle mit gezückter Kamera den Mönchen beim Essen zuschauen, wie im Zoo. Die Mönche verziehen keine Miene, als sie durch die permanent auf sie gerichteten Kameras laufen.
Und wir konnten uns nicht ausnehmen, haben ja genau das gleiche getan. Es hat sich jedoch nicht richtig angefühlt..

in Wirklichkeit so

in Wirklichkeit so

die Klosterküche

die Klosterküche

unterwegs dann noch kurz in einer Weberei angehalten

Danach haben wir nochmals angehalten in einer Klosterschule.
Jungen, meistens ab dem Alter von 7 werden mit einer Novizenzeremonie in einer Kloster aufgenommen und bleiben dort eine gewisse Zeit. Das ist meistens für arme Familien vom Land die einzige Möglichkeit, damit die Kinder eine Schulbildung bekommen. Sie können so lange bleiben wie sie wollen, und auch mehrmals wiederkommen. Es bleibt jedem frei.
Mädchen werden ebenfalls aufgenommen, allerdings sind die Klöster geschlechtergetrennt.

Als wir ankamen, war gerade Pause für die Jungen und sie tanzten fröhlich auf dem Klosterhof, spielten mit jungen Hunden und waren sehr interessiert an uns.

Inwa – mit der Fähre übergesetzt und dann mit der Pferdekutsche weiter. Das Geholper kenne ich ja schon aus Bagan, aber unser Kutscher war nicht gerade zimperlich und hat sein Pferdchen ordentlich angetrieben. Wir sind durch Dörfer gefahren, zu einem Kloster, ganz aus Teakholz gebaut.

Spiegelscherben-Detail in der Kutsche

Spiegelscherben-Detail in der Kutsche

Zu guter Letzt zur berühmten U-Bein Brücke zum Sunset.
Auch hier wieder Horden von Touristen – klar, alle wollen natürlich die Schönheiten des Landes sehen.

im Gänsemarsch

im Gänsemarsch

abends dann ein leckres Okra-Curry und einen Gingersalad

abends dann ein leckres Okra-Curry und einen Gingersalad

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in 6 Kapiteln Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und schaun'wirmal.
Details:
Aufbruch: 05.11.2018
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.04.2019
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Indonesien
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
Bild des Autors
Aus dem Gästebuch (3/92):
Nick H. 1563512849000
Toller und be­ein­drucken­der Rei­se­bericht, vielen Dank für's Tei­len!!
anonym 1556982502000
Habe gerade hier gest­öbert. Hochinte­res­sant und viele schöne Bilder. Das nächste Mal kommen wir mit­!
Ganz liebe Grüße, Margit
Karl 1555924862000
Liebe Ma­rit­ta,­
tol­le Reise, toller Bericht, tolle Bilder. Wenn ich mich nach Südos­ta­sien auf­mache, werde ich Deinen Bericht nochmal gründlich dur­chle­sen.­
Vie­len Dank und lG
Karl