Solo für Fortgeschrittene

Myanmar-Reisebericht  |  Reisezeit: November 2018 - April 2019  |  von Maritta Wulf-Bauer I.

Danke Myanmar

Mein erster Reiseabschnitt liegt hinter mir.
Auf Myanmar war ich sehr gespannt - und bin nicht enttäuscht worden.
Der Tourismus steckt hier ja noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen. Viele Dinge funktionieren noch nicht so, aber das wird wett gemacht durch Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft und Bemühungen.
Ich gebe einfach mal meine Eindrücke wieder, ungefiltert,

- nie habe ich weniger Kindergeschrei gehört als in diesem Land.
- die Hilfsbereitschaft ist grenzenlos
- das Lächeln kommt von Herzen
- wenn sie ein Telefongespräch entgegen nehmen,sagen sie Hallo
- sie können in jeder Position schlafen und ein Päuschen machen
- sie haben keine Waschmaschinen, aber sin immer sauber gekleidet
- viele Männer, insbesondere Fahrer, kauen Bethel, und rotzen das dann einfach auf
die Straße, wahlweise in eine Flasche oder eine Plastiktüte beim Fahren
unappentitlich!
-

Verkehr und Fortbewegung
- Verkehrsschilder sind völlig überbewertet, es gibt keine!
Hier wird alles mit Hupen
geregelt. Ich überhole - hupen, ich lass mich überholen - hupen. Ich fahre in eine
Kreuzung rein, ohne anzuhalten - lange hupen. ich überhole Fußgänger - hupen.
Es gibt auch Codes, kurz, lang 2 x, aber es hat sich mir hier nicht erschlossen.
- Züge fahren max. 20 km/h und rumpeln einen ordentlich durch
- Busse, wenn sie nicht VIP sind, ziemlich unerträglich für lange Strecken, besonders
für Nachtfahrten
- Tuktuks
- Boote in allen Variationen
- Motoradrikschas
- Fahradrikschas, das sind die ganz armen Schweine, manchmal müssen die bis
zu 4 Personen befördern
- für Strecken von 200 km braucht man i.d.R. mindestens 6 Stunden.
die Straßen sind zwar geteert, aber voller Löcher und uneben. ( Übrigens
arbeiten auch Frauen im Straßenbau und schleppen Steine)
- Teer wird noch in Fässern an der Baustelle erhitzt und dann per Hand weiter
verarbeitet.

kommen aus China, machen einen Höllenlärm und sind entsprechend unzuverlässig

kommen aus China, machen einen Höllenlärm und sind entsprechend unzuverlässig

Hunde überall, bevorzugt liegen sie mitten auf der Straße, und räumen nur äußerst widerwillig und träge das Feld..
Die meisten leben auf der Straße, haben keine besitzer und sind in einem entsprechend schlechten Zustand. Mager, räudig, viele Wunden.
Und jede Menge kleiner Hunde. So süß und man möchte sie einpacken.
Vorsicht jedoch im Umgang mit Hunden. Es heißt immer wieder, die Straßenhunde seien aggressiv und greifen auch an. Hab ich nicht gesehen, aber oft gehört.

Danke Myanmar - bis zum nächsten Mal

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Eine Reise in 6 Kapiteln Myanmar, Thailand, Laos, Kambodscha, Vietnam und schaun'wirmal.
Details:
Aufbruch: 05.11.2018
Dauer: 5 Monate
Heimkehr: 16.04.2019
Reiseziele: Myanmar
Thailand
Laos
Kambodscha
Vietnam
Malaysia
Indonesien
Der Autor
 
Maritta Wulf-Bauer I. berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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