Fachwerk und Romanik im Nordharz

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: April / Mai 2019  |  von Herbert S.

Von Hexen umflogen und von Literaten beschrieben, vom Bergbau ernährt und von Naturenthusiasten geschätzt - das ist der Harz, die bewaldete Mittelgebirgsinsel im Herzen Deutschlands.
Aber nicht nur Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn der Harz ist eines der burgenreichsten Gebiete Deutschlands und beheimatet zahlreiche schmucke Fachwerkstädte, Schlösser und Klöster.

Standort Blankenburg

Gegen 10.00 Uhr beginnen wir unsere 500 km Tour nach Blankenburg. Mit wenigen Staus erreichen wir das Hotel Viktoria Luise gegen 16.00 Uhr.

hoteleigenes Foto

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Das erste Mißgeschick passiert dann mit dem Schloß des kleinen Koffers. Der eingestellte Code funktioniert nach dem Schließen nicht und ich brauche eine Säge, um ihn zu öffnen. Nachdem wir uns eingerichtet haben, fahren wir dann zum Hagebaumarkt um eine Säge zu erstehen. Es bleibt noch Zeit für einen ersten Stadtrundgang. Wir parken in einer Altstadtstrasse, in der zwar die Häuser meist gut restauriert sind, aber fast alle Erdgeschossläden zu vermieten sind. Dazwischen finden sich auch noch einzelne unrestaurierte Häuser. Das Ganze wirkt daher etwas trostlos.

Eine ganze Reihe einzelner Gebäude ist von der Architektur her interessant, darunter auch ein tolles Jugendstilhaus.

Gegen 19.00 Uhr sind wir dann zurück im Hotel und gehen ins Welfenzimmer zum Essen. Das kleine Restaurant des Hotels hat bei Tripadvisor bisher erst eine Bewertung, die ist allerdings ausgezeichnet. Die kleine Karte liest sich gut, als Vorspeise wählen wir die Räucherlachscreme - serviert in einem Glas – mit Toast. Die Portion ist groß, ein Glück, dass wir sie uns teilen können. Zur Hauptspeise wählt Ulrike einen Salatteller mit Hühnerbrust und ich ein Pestorisotto mit geräuchertem Forellenfilet. Die Weinkarte ist ebenfalls klein und enthält (nur) Weine aus dem Gebiet Saale-Unstrut. Den Weißburgunder finde ich nicht trocken genug, Ulrikes Riesling dagegen ist ausgezeichnet und außerdem recht speziell.

Das Hotel hat leider keinen Aufzug und gemäß Tripadvisor auch keine Klimaanlage – letzteres ist z.Zt. auch nicht erforderlich, aber Ulrikes großer Koffer ist doch recht schwer und unser geräumiges Zimmer liegt im 2. Stock.

Blick vom Schloß auf das Hotel

Blick vom Schloß auf das Hotel

Blick vom Hotel auf das Schloß

Blick vom Hotel auf das Schloß

© Herbert S., 2019
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Die Reise
 
Details:
Aufbruch: 24.04.2019
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 06.05.2019
Reiseziele: Deutschland
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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