Wandern im Harz

Deutschland-Reisebericht  |  Reisezeit: Februar 2015 - Dezember 2020  |  von Ines Buchholz

Juni 2020 - Rundwanderung bei Königshütte

Der Weg

Wenige Meter vom Parkplatz, am Ortsrand von Königshütte, startet die Wanderung zunächst auf einem schmalen Pfad steil bergauf zur Burgruine. Dann geht es nach einem kurzen Stück durch den Wald der kalten Bode entlang bis zur Staumauer. Von dort auf breiten Schotterwegen und nach einer Weile auf einem schmalen Pfad folgend einen Abstecher bis zur Susenburg. Danach zurück zum Schotterweg bis in die Nähe vom Tagebau bei Elbingerode. Auf Waldwegen führt die Wanderung bis zum Ausgangspunkt zurück.

Noch ehe die Wanderung richtig beginnt, eröffnet sich der Blick auf die kalte Bode.

Noch ehe die Wanderung richtig beginnt, eröffnet sich der Blick auf die kalte Bode.

Die Ruine Königsburg ist das erste Etappenziel und nur wenige hundert Meter entfernt.

Die Ruine Königsburg ist das erste Etappenziel und nur wenige hundert Meter entfernt.

Ein schmaler Pfad führt steil bergauf. Es ist aber nur ein kleines Stück und war daher gut zu schaffen.

Ein schmaler Pfad führt steil bergauf. Es ist aber nur ein kleines Stück und war daher gut zu schaffen.

Burgruine

Es ist nicht mehr allzu viel übrig geblieben von der Burg. Doch die Sicht auf den Brocken, Wurmberg und den kleinen Ort Königshütte ist sehr schön.

Direkt vor dem Turm gibt eine Tafel Auskunft über die Burg und dort gibt es auch den ersten Stempel für unseren Wanderpass.

Direkt vor dem Turm gibt eine Tafel Auskunft über die Burg und dort gibt es auch den ersten Stempel für unseren Wanderpass.

Blick auf den Wurmberg, Brocken und Königshütte

Blick auf den Wurmberg, Brocken und Königshütte

Die alte Burgmauer

Die alte Burgmauer

Auf einem breiten Schotterweg geht es entlang der Bode bis zur Staumauer.

Auf einem breiten Schotterweg geht es entlang der Bode bis zur Staumauer.

Informationen zur Geschichte der Staumauer und Trogfurter Brücke

Informationen zur Geschichte der Staumauer und Trogfurter Brücke

Staumauer

Der Weg über die Bode spielte von je her eine wichtige Rolle für die Nord- Südverbindung der Handelswege.
Heute quert man die Bode über die Staumauer. Die Talsperre Königshütte ist eine sogenannte Überleitungssperre, die zum Rappbode-Talsperrensystem zählt. Die Mauer wurde in den Jahren 1939-56 erbaut. Die Königshütter Talsperre dient dem Hochwasserschutz, wird zur Stromerzeugung genutzt und bietet Anglern die Möglichkeit zur Fischerei.
Ehe man die Mauer betritt, gibt es die Möglichkeit, sich einen Stempel für den Wanderpass zu holen

Blick auf die rund 108m lange Staumauer.

Blick auf die rund 108m lange Staumauer.

Die Mauer hat eine Höhe von 18m.

Die Mauer hat eine Höhe von 18m.

Blick von der Staumauer in Richtung Wurmberg.

Blick von der Staumauer in Richtung Wurmberg.

Abstecher zur Susenburg

Von der mittelalterlichen Burganlage Susenburg sind heute nur noch spärliche Überreste vorhanden. Ihren Namen soll sie einer Sage zur Folge, von einer Prinzessin Suse die dort in der Burg gelebt haben soll, erhalten haben.

Bei den Burgresten angekommen, hat man eine gute Sicht auf die Umgebung.

Bei den Burgresten angekommen, hat man eine gute Sicht auf die Umgebung.

Es ist ein herrlicher Platz für ein Picknick. In der Ferne sehen wir schon den Weg, den wir als nächstes nehmen werden. Doch zunächst genießen wir die absolute Ruhe.

Es ist ein herrlicher Platz für ein Picknick. In der Ferne sehen wir schon den Weg, den wir als nächstes nehmen werden. Doch zunächst genießen wir die absolute Ruhe.

Hier geht es nun weiter.

Hier geht es nun weiter.

Dann erweckt ein aufgeschütteter Damm unsere Neugier

Dann erweckt ein aufgeschütteter Damm unsere Neugier

Wir blicken auf eine riesige Fläche des Tagebau der Felswerke.

Wir blicken auf eine riesige Fläche des Tagebau der Felswerke.

Tagebau

Der Tagebau der Felswerke befindet sich am Ortsrand von Elbingerode. Im Raum Elbingerode/Rübeland liegt eines der qualitativ hochwertigsten und bedeutendsten Massenkalkvorkommen Deutschlands.

Tierische Überraschung

Plötzlich hören wir einen Aufschrei von anderen Wanderern. Wir blicken auf die eben noch von uns überquerte Wiese und sehen wie eine ganze Rotte Wildschweine diese im "Schweinsgalopp" überquert.

Im Bild kaum zu erkennen, eine Rotte von sieben Wildschweinen.

Im Bild kaum zu erkennen, eine Rotte von sieben Wildschweinen.

Nach der kurzen, tierischen Begegnung marschieren wir weiter.

Nach der kurzen, tierischen Begegnung marschieren wir weiter.

Wer hat hier wohl die Eule hinterlassen?

Wer hat hier wohl die Eule hinterlassen?

Alles trocken

Alles trocken

Hier hat einst eine Kirche gestanden. Es ist allerdings nicht mehr allzu viel davon zu sehen.

Hier hat einst eine Kirche gestanden. Es ist allerdings nicht mehr allzu viel davon zu sehen.

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Durch Mischwald geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Durch Mischwald geht es zum Ausgangspunkt zurück.

Am Ortseingang Königshütte queren wir noch einmal die Bode.

Am Ortseingang Königshütte queren wir noch einmal die Bode.

Warme und kalte Bode

Südlich des Königshütter Ortsteils Königshof vereinen sich unterhalb der Burgruine Königsburg die Warme und Kalte Bode zur Bode.

Nach 11km Wanderung sagen wir der Hexe noch auf Wiedersehen

Nach 11km Wanderung sagen wir der Hexe noch auf Wiedersehen

© Ines Buchholz, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nur wo Du zu Fuß warst, bist Du auch wirklich gewesen (von Johann Wolfgang von Goethe)
Details:
Aufbruch: 28.02.2015
Dauer: 6 Jahre
Heimkehr: 31.12.2020
Reiseziele: Deutschland
Live-Reisebericht:
Ines schreibt diesen Reisebericht live von unterwegs - reise mit!
Der Autor
 
Ines Buchholz berichtet seit 4 Jahren auf umdiewelt.
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