Balkan - entlang der Adria
Sivota
25. - 28.06.2026
Ca. 25 km unterhalb von Igoumenitsa, dem internationalen Fährhafen, liegt Sivota gegenüber von Korfu. Fernab von großen Touristenzielen haben wir hier ein kleines aber feines Urlaubsdomizil gefunden. Hier könnten wir es länger aushalten, aber die Schiffspassage ist gebucht. Der malerische Ort mit einem beliebten Yachthafen bietet gemütliche Tavernen, exquisite kleine Geschäfte (ich wurde auch schon fündig) und schöne, kleine Strände.
Wir wohnen in einem modernen Appartement (Sigma Luxery Rooms) ruhig, aber ideal auf einem Hügel. In 3 Minuten sind wir im Zentrum und die Strände erreichen wir auch in ein paar Minuten zu Fuß. Die Parkplätze sind auf der anderen Straßenseite und da parken nur Hotelgäste, da das Haus straßenseitig einsam steht.
Leider hat jemand seine Autotüre zu temperamentvoll geöffnet und unserem Blacky eine ganz nette Schramme verpasst.
Aber was solls - wir haben bis jetzt ca. 2.300 Kilometer unfallfrei den Balkan durchquert!
Die „Venezia“ ist 188 m lang und kann 179 Autos und insgesamt 962 Personen befördern. Wir hatten eine der 129 Kabinen gebucht und zwar eine innen für 2 Personen mit Bad. Die Autostellplätze auf Deck 5 waren nur wenig besetzt, ca. 25 PKWs und Camper und einige Motorräder. Auf Deck 4 und 3 standen alles Trucks.
Aber bis wir an Bord waren!!! - Es hieß spätestens 2 Std. vor Abfahrt, also um 19.30 h, einchecken. Wir fuhren sogar 3 Std. früher beim Terminal vor. Ich ging hinein, erledigte die Formalitäten und nahm die Tickets in Empfang.
Der Info befolgend fuhren wir zu den Gates, eigentlich umkreisten wir mindestens 5x einen Parkplatz bis wir hin fanden. Nur hier standen mehrere Reihen LKWs vor den Einfahrten und kein Einweiser weit und breit. Jeder Laderaum und jedes Fahrerhaus wird genau auf Illegales durchsucht. Irgendwann betrat ich so einen Gate, wurde schreiend hinausbefördert, aber ich erfuhr Gate 5 ist für PKW geöffnet. Nur wie kommen wir dahin? Jetzt fuhren wir wieder im Kreis, denn kein Weg führte dahin. Auf einmal sahen wir ein paar PKWs vor Gate 2 und eine Beamtin die eine Schneise durch das LKW-Meer zu Gate 5 auftat. Jeder PKW wird auch durchsucht. Ich musste aussteigen und wurde barsch zu Terminal 1 geschickt, denn nur der Fahrer darf mit dem Auto durchfahren. Kein Wort konnten Manni und ich noch wechseln. Also lief ich wieder zurück zum Terminal, erledigte die Passkontrolle und durfte zum Pier. Ich irrte zwischen warteten LKWs und einer kleinen Autoschlange umher bis ich endlich unseren Blacky sichtete. Der wartete gleich hinter dem Gate auf mich und das Gelände ist sehr groß. Das Ganze war ein fürchterliches Chaos und das Aus- und Einfahren der Fahrzeuge in die Fähre dauerte mehr als 3 Stunden. Kurz nach halb Elf stachen wir dann endlich in See.
| Aufbruch: | 31.05.2026 |
| Dauer: | 5 Wochen |
| Heimkehr: | 01.07.2026 |
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