Malapascua

Reisezeit: September 2006 - Januar 2007  |  von Andreas Rumpel

PHILIPPINEN: Malapascua

25.11.-2.12.06
wir stellten all unsere bags erst einmal im restaurant vom cocobana resort unter und wollten was essen. wie sich herrausstellte war alles recht gut ausgebucht und es landeten immer mehr faehren. die insel ist im gegensatz zu bantayan winzig. in 2 1/2 stunden kann sie locker zu fuss umrundet werden.
wir bekamen es ein wenig mit der panik nur noch einen scheiss bungalow abzubekommen. die ladys (nun waren es ja schon drei an der zahl) machten sich also auf was brauchbares zu finden. wir bewachten so lange das ganze gepaeck (und tranken so nebenbei ein bier nach dem anderen).
es lies sich aber einfach keine geeignete unterkunft auftreiben...entweder zu teuer, zu muffig, zu basic ect.
nach drei stunden suchen haben wir es schon fast aufgegeben...und wir jungs hatten schon recht einen in der birne .
irgendwie haben wirs dann doch noch geschafft, jeder in einer anderen unterkunft! wir landeten im hippocampus resort, das einem deutschen und seiner philippinischen frau (die wirklich ausgezeichnet deutsch spricht) gehoert! wunderschoenes zimmer und strom ueber nacht (mit fan) fuer 1250 pesos. schetty und anke bezogen das geilste bungalow mit direkter meersicht und riesen terasse im cocobana resort, ca. 100m neben unserer unterkuft. leider liess unser budget dies nicht so ganz zu, vorallem da wir ja sieben tage auf der insel bleiben wollten.
von nun an mussten sie ihre terasse mit uns teilen, das war der deal .

wir hatten wunderschoene tage auf malapascua, auch wenn die insel laengst nicht mehr so einsam ist wie vor ein paar jahren. wir entdeckten sogar ganz leckere restaurants. eines war wirklich basic, direkt am beach mit oellampen auf den tischen. zu essen gab es was gerade so da war...und das zu einem unschlagbaren preis!

wirklich witzig waren auch die auf der insel verteilten mini shops (wir nannten sie "magic shops"), bei denen einfach alles zu bekommen war, und dies zu einem drittel des preises der restaurants.

als wir am ersten abend als grosse truppe ins ging-ging restaurant marschierten (waehrenddessen hatte sich uns ein weiteres deutsches paerchen angeschlossen) haben schetty und ich die geilste bierflasche der welt gefunden. das bier wurde in 750ml flaschen gebracht....und hies "mucho".wirklich treffender name.

auch folgten wir schetty und anke einmal aufs tauchboot (wir sind ueberzeugte nichttaucher). der ausflug sollte fast einen ganzen tag dauern und wir konnten an den tauchplaetzen schnorcheln. iris war ganz hin und weg von den luftblasen, die erzeugt wurden wenn die tauscher ab-oder auftauchten. dies ging sogar so weit, das sie an der wasseroberflaeche darin ein "spudelbad" nahm, waehrend die taucher vor dem auftauchen auf 3m tiefe fuer ein paar minuten stoppen mussten (sicherheitstechnisch).
die tauchplaetze waren laut schetty nicht wirklich der brueller. ein wrack auf 30m tiefe (einfach zu tief fuer gute sicht) und eine hoehle auf cato island (mit grosser stoehmung). der bootstrip (fuer den wir uebrigens keinen cent bezahlen mussten) war nichts desto trotz sehr entspannend.

gruesse auf diese art auch an eveline und beat aus der schweiz, die mit uns einmal ein dinner einnahmen...und die wir schon auf bantayan island kurz getroffen haben.

der knueller passierte jedoch am naechsten tag, als wir gerade den sunset bestaunten. ich drehe meinen kopf zur gerade ankommenden faehre und entdecke wie stephan, ein arbeitskollege von iris an land huepft. man stelle sich vor auf den philippinen gibts ueber 7000 inseln...und genau auf dieser treffen wir ihn. die welt scheint immer kleiner zu werden. natuerlich kamen sie (er war mit seiner "freundin" aus peru unterwegs) auch mit zum dinner.

das essen im hippocampus ist wirklich zu empfehlen, auch wenn es etwas teurer ist.

waehrend der taifun "durian" ueber manila und luzon zog (immerhin ca. 1000km von malapascua empfernt) und wir die auslaeufer zu spruehren bekamen (sturm und etwas regen) vertrieben wir uns die zeit mit dem spiel "stadt, land, fluss", wer kennt dies nicht. wir aenderten die sparten einfach ein wenig ab...und schon wars richtig lustig. vorallem die sparte "sexphantasien" war der hammer. anke schien richtig aufzubluehen .

leider mussten unsere bayrischen freunde waehrend dem tag des sturms abreisen. wie wir per email erfahren haben soll die schiffsueberfahrt der horror gewesen sein...sorry fuer euch! normalerweise ist die see spiegelglatt. an diesem tag hatte es meterhohe wellen! der deutsche tauchlehrer, genannt wolfi, von schetty und anke meinte nur: wenn man glueck habe bekommt man das haus des nachbarn durch den wind zugeschoben und lebt dann darin weiter...ein makaberer scherz, aber dies ist der weg wie die locals mit den stuermen fertig werden!

der letzte tag ist gekommen und schetty fragte nach der abfahrtszeit der faehre. 11.30h wurde uns versichert. als wir um 11h erschienen, war diese zeit (wenn wunderte dies noch auf den philippinen) aber schon nicht mehr richtig. als schetty sagte er habe doch extra gefragt, meinte der verkaeufer der tickets nur "yes". als er fragte warum die faehre nun erst um 13h auslaufen sollte antwortete er mit "I dont know"...suuuuper!
wir mussten aber frueher weg, da unsere fluege in cebu nicht auf uns warten wuerden. kurz haben wir uns einer gruppe von koreanern angeschlossen, die einen extra ride gebucht hatten. wirklich glueck gehabt. wieder auf dem festland schnappten wir uns ein taxi fuer 1500 pesos, das uns in 2 1/2 stunden zum flughafen in cebu-city brachte. waere er kurz vor unserem ziel nicht noch eingenickt (ich habe ihn bevor er einen roller ueberfahren hat mit einem kurzen aber heftigen geschrei gerade noch aufwecken koennen), waere alles glatt abgelaufen! vor lauter muedigkeit hat unser fahrer sogar vergessen sein geld einzufordern. waere schetty ihm nicht noch nachgerannt waere er wohl leer ausgegangen.

die "schettys" flogen fast zwei stunden vor uns. danke fuer die geile zeit mit euch, wir habens wirklich genossen!

um 20h bestiegen wir puenklich den flieger der cebu city air nach singapore...

nur ein weiterer sunset

nur ein weiterer sunset

schettys und ankes traumbungalow cocobana beach

schettys und ankes traumbungalow cocobana beach

gehts noch besser?

gehts noch besser?

mir fehlen immer wieder die worte

mir fehlen immer wieder die worte

der hintergrund ist kein poster...alles echt!

der hintergrund ist kein poster...alles echt!

die 7dl bierflasche der marke "mucho"

die 7dl bierflasche der marke "mucho"

es wurde geklaut...

es wurde geklaut...

...und gelacht

...und gelacht

nichts als aersche

nichts als aersche

iris in ihren bubbles

iris in ihren bubbles

beim tauchausflug

beim tauchausflug

sunnyboy in voller action

sunnyboy in voller action

originalbild ohne nachbearbeitung!

originalbild ohne nachbearbeitung!

unsere zwei münchner polizisten...lustig wars mit ihnen!

unsere zwei münchner polizisten...lustig wars mit ihnen!

ueberfahrt nach cebu mit dem "special ride"

ueberfahrt nach cebu mit dem "special ride"

© Andreas Rumpel, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
4 Monate durch China und Südostasien
Details:
Aufbruch: 04.09.2006
Dauer: 4 Monate
Heimkehr: 04.01.2007
Reiseziele: Thailand
China
Hongkong
Yangshuo
Macau
Indonesien
Gili Air
Pranburi
Philippinen
Malapascua
Singapur
Ko Phayam
Der Autor
 
Andreas Rumpel berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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