Hawaii !!!

Reisezeit: November 2010  |  von Sabine H.

Nach Big Island

So ca. 10.00 Uhr vormittags treffe ich am Aloha-Flughafen von Honolulu wieder eín und versuche, am Automaten von Hawaiian Airlines einzuchecken. Klappt gut, nur dass der Automat jetzt die bisher einwandfrei funktionierende Mastercard 1 nun auch nicht mehr liest. Laut Automat muss ich 20 USD bezahlen per Kreditkarte, weil ich Gepäck einchecken möchte. Da das Gerät die Karte nicht liest, bezahle ich eben nicht, bekomme aber trotzdem eine Bordkarte. Am baggage-drop-off werde ich gefragt, ob ich für das Gepäck bezahlt habe, worauf ich lieber mal antworte "äh, eigentlich weiss ich nicht genau..." Ich stelle mich einfach mal doof. Hilft nicht immer, aber oft ! Wie auch in diesem Fall: Innerhalb von 14 Tagen nach Ankunft aus Nicht-USA darf man nämlich kostenlos Gepäck bei Hawaiian einchecken, wusste ich zuvor auch nicht, aber dahingehend werde ich aufgeklärt und kann meine schon 22,5 KG schwere Tasche loswerden. Cool ! Die Tatsache, dass meine Mastercard 1 gerade gezickt hat, lässt mir keine Ruhe und im Abflugbereich kaufe ich ein Buch + Wasser, einfach nur, um die Karte zu checken. Sie funktioniert, Gott sei Dank ! Davon ermutigt, probiere ich jetzt doch mal EC-Karte 1 und wow, ich kriege anstandslos 200 USD ! Wieso habe ich mir eigentlich Sorgen gemacht und Mutter und Kollegen mit Notfall-SMS belästigt ?

Hawaiian Boeing 717 für sage und schreibe 20 Minuten Flug

Hawaiian Boeing 717 für sage und schreibe 20 Minuten Flug

Gelandet am open-air-airport von Kona auf Big Island. Der shuttle-Bus fährt mich zur Mietwagen-Station von Alamo. Hier dauert´s ewig ! 45 Minuten in der Warteschlange am Schalter für den Papierkram und dann noch mal 30 Minuten auf dem Parkplatz, bis sie einen Jeep Wrangler einsatzbereit haben, wie von mir reserviert. Ich kriege einen dunkelgrünen 2-Türer mit Soft-Top. Das Ding fährt sich ganz gut, aber sobald man schneller fährt, nerven die Windgeräusche durch das Planendach ganz schön. Als langjährige Cabrio-Fahrerin registriere ich so etwas. Der Weg nach Kona/Kailua ist kurz und nach ca. 15 Minuten parke ich die Karre auf dem Parkplatz des Kingkamehameha Hotels. Checke ein, wohne im 5. Stock und schmeisse mich erstmal in den Pazifik.

Start und Ziel des Ironman

Start und Ziel des Ironman

Der erste Erkundungsrundgang durch Kona/Kailua bringt mir die Erkenntnis, das sich mein Hotel nur ein paar Schritte vom Start- und Zielpunkt des Ironman befindet. Ausserdem latsche ich die Haupteinkaufs-, Fress- und Hotelmeile des Ortes ab und finde das übliche vor: Restaurants, ABC-stores, Surfshops und Schmuckläden. Nun ja. Eine kleine Autofahrt durch die rückwärtigen Strassen des Örtchens bringt mich zu den Tankstellen, Supermärkten, Banken und Fastfood-Ketten. USA eben...

Ich weiss genau, was ich auf Big Island sehen will, überlege aber noch, ob ich das wirklich allein mit dem Auto machen soll. Wozu habe ich einen Mietwagen ? Also ja. Kann ich mit dem Allrad-Antrieb umgehen, den ich zumindest für den Mauna Kea brauchen werde ? Nein, noch nie probiert. Habe ich Lust, allein Ewigkeiten Auto zu fahren ? Nein, ist langweilig und ich fahre nicht so gern allein Auto, wo ich mich nicht auskenne. 2 Mal "nein", 1 Mal "ja": Die Entscheidung ist gefallen und ich begebe mich an den Tour-desk im Hotel, treffe dort auf eine furchtbar nette Judith und buche 2 Touren: Die Tour zum Kilauea und eine zum Mauna Kea. 2 Tage zum relaxen verbleiben. Wobei der erste Relax-Tag der morgige sein wird und ich freue mich nach der ganzen Ananas-Diät und Fastfood-Pampe erstmal auf anständiges Essen, das ich mir morgen gönnen will, denn endlich habe ich wieder zu normalen Tageszeiten Appetit.

© Sabine H., 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
14 Tage Urlaub zur grauesten Jahreszeit ? Da ist das Kontrastprogramm gefragt ! Ich flieg´nach Hawaii !!!
Details:
Aufbruch: 12.11.2010
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 28.11.2010
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Sabine H. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.
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