Mit Zug und Schiff von Basel nach Japan

Reisezeit: August - Oktober 2005  |  von Claudia Grieder

Camping bei der Chinesischen Mauer

Also Berny ist fuer mich einfach der Groesste. Da fahre ich in Beijing main station ein und es wartet ein ganzes Empfangskommitee von Pine Camping auf mich: Lyn, Linda, Dundun und Mrs. Chiang (die Fahrerin)! Die anderen aus meinem Abteil haben nicht schlecht gestaunt. Und ich wurde so herzlich empfangen, es war einfach unglaublich! Ich wurde ins Auto verfrachtet und dann gings los in Richtung Great Wall, wo Berny und die ganze Gruppe (26 Personen!) schon fleissig Zelte aufstellten.

Da meine Begleiter alle hungrig waren machten wir als erstes einen Zwischenstop in einem Einkaufsladen. Das war vielleicht ein Erlebnis-ein Geschrei und Laerm, es wuselte nur so. Und sie fuellten den ganzen Korb mit Fleisch. Im Coop waere schon lange die Polizei angerueckt... Dann musste ich natuerlich jenste Koestlichkeiten probieren: getrockneten Tintenfisch, scharfes Fleisch, lustige Chips. Und die Kroenung: ein kultiges Paeckli, in dem ein Fleischhaeppchen war, das mich schwer an unser Katzenfutter erinnerte...
Nach 2-stuendiger Fahrt haben wir schliesslich unser Ziel erreicht und die Rucksaecke wurden gepackt. Es stand uns ein halbstuendiger Fussmarsch bevor, was fuer meine Reiseleiter eine echte Herausforderung zu sein schien, zumal es schon etwas dunkel war. Und prompt haben wir uns verlaufen und nur dank Handys das Camp gefunden...

Tja, das Wiedersehen mit Berny war dann wirklich unglaublich. Die Chinesen haben mich alle herzlich begruesst und sofort mit Essen eingedeckt (scharfe Suppe zum Camping . Berny hat eine cheese soup (Fondue...) gemacht und wir haben gezeigt, wie wir Kloepfer broeteln daheim. Sie waren fuer alles zu haben und der Abend war superlustig und unterhaltsam. Am naechsten Tag war dann schon um 6 Uhr Tagwache und wir machten uns auf zu einer Wanderung auf der Chinesischen Mauer.

Eine grosse Sache fuer unsere Gruppe, denn sie sind es scheinbar nicht so gewohnt, wandern zu gehen. Aber alle schienen es in vollen Zuegen zu geniessen und ich wurde behandelt, als ob ich schon immer dazugehoert haette...

© Claudia Grieder, 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Basel-Koeln-Moskau. Dann mit der transsibirischen Eisenbahn ueber Novosibirsk, Irkutsk und Ulan Bator nach Peking. Weiter nach Shanghai und schliesslich mit dem Schiff nach Osaka.
Details:
Aufbruch: 30.08.2005
Dauer: 8 Wochen
Heimkehr: 26.10.2005
Reiseziele: Russland / Russische Föderation
Mongolei
China
Japan
Der Autor
 
Claudia Grieder berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.