Tour de France et d'Espagne 2015

Reisezeit: Mai / Juni 2015  |  von Ulrike S.

Heimfahrt und Reisefazit

Rückreise bis Lons-le-Saunier im franz. Jura

Drei wunderschöne Wochen sind ins Land gegangen und so ganz langsam müssen wir an die Heimreise denken. Am 3. Juni ist es soweit und bei schönstem Wetter nehmen wir für dieses Jahr Abschied von Gruissan. Nicht jedoch ohne einen Stopp am Obst-Stand, wo wir noch fünf Kilogramm superreife Aprikosen, drei Kilogramm Nektarinen und sechs Melonen erstehen. Die Marmelade mit dem Sonnenaroma ist also gesichert

Bei Montelimar legen wir auf einem schönen und schattigen Rastplatz eine ausgedehnte Mittagspause ein und erreichen nach 570 Kilometern am frühen Abend unseren bewährten Übernachtungs-Campingplatz in Lons-le-Saunier. Auch hier werden wir wie alte Bekannte nett begrüßt. Eine Spazierrunde, ein kühles Bier aus dem Campingshop und endlich die obligatorischen Pesto-Pasta zum Abendessen. Irgendwie sind wir heute aber auch ziemlich groggy, so dass wir bereits kurz nach 22 Uhr in den Federn liegen.

Die Marmelade aus Sonnenfrüchten ist gesichert

Die Marmelade aus Sonnenfrüchten ist gesichert

Auf zur letzten Etappe

An Fronleichnam fahren wir die restlichen 515 Kilometer ohne größere Probleme in Richtung Heimat. Da dies in Frankreich kein Feiertag ist, haben wir zunächst noch ein wenig LKW-Verkehr, aber dafür können wir den obligatorischen Käse-Einkauf im Jura tätigen. In Deutschland wählen wir heute die A5, die ausnahmsweise mal stau- und baustellenfrei ist. Lediglich die Park- und Rastplätze sind wegen des Feiertages durch LKWs vollgeparkt. Für uns wird es schwierig, mit unserem Wohnwagen-Gespann einen Platz für eine Pause zu ergattern. Also fahren wir in einem Rutsch durch und sind am Nachmittag wohlbehalten zu Hause.

Fazit unserer Tour de France et d'Espagne:
Rund 4.500 Kilometer liegen unfall- und beulenfrei hinter uns und wir hatten im Rückblick eine wunderbare, eindrucksvolle Reise bei der wir neue Regionen kennen und schätzen gelernt haben.
Unsere kurzfristige Planänderung hat sich als vorteilhaft erwiesen, denn die letzten Urlaubstage am Mittelmeer waren ein dickes Plus auf dem Konto "Erholung". Aber auch Kultur, Natur und Genuss kamen nicht zu kurz. Auch wenn die Wetterverhältnisse am Atlantik um diese Jahreszeit noch nicht optimal waren, hat uns das Baskenland fasziniert. Hierher werden wir bestimmt wieder kommen. Weniger gefallen hat uns die französische Atlantikküste mit den Retorten-Dörfern. Wir haben's gesehen, abgehakt und fertig. Bei künftigen Routenplanungen werden wir wohl dem Hinterland und dem Bordelais den Vorzug geben.
Spanien als Reiseziel ist auf jeden Fall eine Option und dieses Land wird uns wieder sehen. Aber drei Wochen Reisezeit wollen wir uns dafür als Minimum einplanen. In diesem Sinne "Au revoir" und "Hasta la proxima".

© Ulrike S., 2015
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Drei Wochen Zeit, den Wohnwagen im Schlepp, machen wir uns in diesem Frühsommer auf zu einer Tour durch den Süden Frankreichs und Nordspaniens. Vom Atlantik ans Mittelmeer, Kultur, Natur und gutes Essen genießen.
Details:
Aufbruch: 13.05.2015
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 04.06.2015
Reiseziele: Deutschland
Frankreich
Spanien
Der Autor
 
Ulrike S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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