Wieder mal bei Gregorio - gerade in Zeiten von Corona

Reisezeit: September 2020  |  von Brigitte Amrhein

Sonntag, 27.9.2020 - Rückfahrt mit Unterbrechung

Nach einem letzten Frühstück starten wir kurz nach 7 Uhr Richtung Heimat.
Um die Zeit ist erst mal noch nicht viel Verkehr und so sind wir kurz nach 9 am Stadion in Bologna - uns fehlt noch die Besichtigung des Santuario della Madonna di San Luca.
Wir parken und spazieren zum Arco di Meloncello. Dort betreten wir den längsten Arkadengang der Welt, der fast 4 km lang von der Porta di Saragozza bis auf den Hügel führt. Dieser Gang ist schon ein besonderes Bauwerk!
Was uns überrascht ist, dass der Arkadengang offenbar am Sonntagvormittag Trainingsstrecke für halb Bologna ist! Sehr viele Leute sind hier in Sport- bzw. Joggingoutfit unterwegs. Auf der steilen Straße, die weitgehend parallel verläuft, trainieren außerdem zahlreiche Radfahrer.
Wir nehmen uns die Zeit, auch die Kapellen unterwegs anzusehen, die die Mysterien Mariens darstellen. So dauert es fast eine Dreiviertelstunde, bis wir ankommen. Oben auf dem Colle della Guardia besichtigen wir die Wallfahrtskirche, auf den Besuch der Kuppel verzichten wir aus Zeitgründen. Wir bewundern nur die Aussicht von der Piazzetta vor der Kirche.
Danach geht es durch den Arkadengang wieder hinunter zum Arco und zum Auto. Mit einigen Verzögerungen durch Stau, vor allem an der Mautstelle bei Sterzing, geht es zurück nach Bayern.

Arco di Meloncello in Bologna

Arco di Meloncello in Bologna

Arkadengang zum Santuario della Madonna di San Luca - der längste der Welt

Arkadengang zum Santuario della Madonna di San Luca - der längste der Welt

Arkadengang von außen

Arkadengang von außen

Santuario della Madonna di San Luca

Santuario della Madonna di San Luca

Das Gnadenbild im Santuario wird dem Evangelisten Lukas zugeschrieben

Das Gnadenbild im Santuario wird dem Evangelisten Lukas zugeschrieben

Fazit: Bestimmt nicht unser letzter Besuch

Wieder mal bei Gregorio, wieder mal im Civettaio - und trotz des wechselhaften Wetters haben wir wieder Neues entdeckt...
Gerade in Zeiten von Corona haben wir uns in Italien jederzeit sicher gefühlt, die Italiener gehen einfach anders mit der Pandemie um und haben - zumindest war so unser individueller Eindruck - das Geschehen besser im Griff als die meisten anderen Länder.
Natürlich hoffen wir, dass wir beim nächsten Besuch mit weniger Beschränkungen reisen können - aber so oder so werden wir wiederkommen, es gibt ja noch viel zu sehen und zu unternehmen!

© Brigitte Amrhein, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach dem fremdbestimmten Urlaub im März und reichlich Stress in der Arbeit war die Toskana - vor allem wegen der Reisebeschränkungen / -Warnungen - nicht nur eines der wenigen möglichen, sondern auch ein durchaus willkommenes Ziel für einen 10-tägigen Urlaub, bei dem Entspannung und Erholung im Mittelpunkt standen...
Details:
Aufbruch: 17.09.2020
Dauer: 11 Tage
Heimkehr: 27.09.2020
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Brigitte Amrhein berichtet seit 26 Monaten auf umdiewelt.