Madeira 2007 Reiseerlebnisbericht

Reisezeit: August / September 2007  |  von Juergen Fahn

1. Rundreise Fr. 24.08.

Vom Südosten in den Nordwesten

An diesem Freitag haben wir einen Teil der Insel mit dem Auto erkundet, um uns einen Eindruck von der geologischen wie auch botanischen Vielfältigkeit dieser Insel zu verschaffen.

Die Fahrt führte von Canico über Funchal nach Ribeira Brava. In diesem relativ kleinen Ort legten wir einen kurzen Zwischenstop ein.

Im Bild, die für meinen Geschmack viel zu aufwendig und zu groß geratene, neu angelegte Promenade mit einem ebenfalls neu gestalteten Bade- und Sonnenbereich am Meer. Der Kirchplatz mit der Blumenbepflanzung (hier im Bild z.B. Strelizien) und die sehr ansprechende Kirche waren wirklich sehenswert.

Promenade von Ribeira Brava

Promenade von Ribeira Brava

Strelizien

Strelizien

Von Ribeira Brava fuhren wir nun ins gebirgige Landesinnere über Serra de Agua hinauf zur Passhöhe Boca da Encumedea auf 1300 Meter Höhe.
Überall am Straßenrand blühten die weißen und blauen afrikanischen Liebesblumen sowie die Hortensien.

Von der Passhöhe hatten wir einen wunderbaren Ausblick auf die Bergwelt sowie zur rechten bzw. linken Seite hinunter zum Meer Richtung Ribeira Brava (Inselsüdseite) und Sao Vicente (Inselnordseite)

Zentralmassiv mit den höchsten Bergen Madeiras

Zentralmassiv mit den höchsten Bergen Madeiras

Afrikanische Liebesblumen in Blau und Weiss

Afrikanische Liebesblumen in Blau und Weiss

Blick Richtung Inselsüdseite

Blick Richtung Inselsüdseite

Blick Richtung Inselnordseite

Blick Richtung Inselnordseite

Wie wir später von unseren Nachbarn erfuhren ist dieser Ausblick nicht immer garantiert, Wolken versperren meistens die Sicht.

Weiter ging die Fahrt bergauf bis auf 1500 Meter, dann erreichten wir die Hochebene Paul da Serra. Ganz im Gegensatz zu der vorherigen alpin anmutenden Gebirgslandschaft, bot sich uns jetzt eine flache Landschaft bis zum Horizont, mit niedrigem Bewuchs wie Erika und Farn. Faszination pur.

Am heutigen Tag durchfuhren wir nur diese Ebene, wollten aber unbedingt noch einmal hierher zurückkehren.

Der nächste Haltepunkt lag oberhalb von Porto Moniz.

Wie schon des öfteren konnten wir auch diesen Ort aus der Vogelperspektive betrachten. Laut Reiseführer sollten sich hier Meerwasserschwimmbecken innerhalb der Lavafelsen befinden. Wir waren gespannt.

Der Ort oder besser gesagt der Ortskern war ganz neu bebaut. Auch die Schwimmbecken sahen ganz neu aus. Ein Freibad mit Eintrittskosten. Es gab aber auch an anderer Stelle Becken älteren Datums, frei benutzbar.

Porto Moniz

Porto Moniz

Kostenloses Schwimmvergnügen

Kostenloses Schwimmvergnügen

Wir nutzten diese Schwimmgelegenheit nicht, sondern suchten ein Strandrestaurante auf.
Gabi wollte schwarzen Degenfisch (Espada) mit Banane essen. Ich dagegen entschied mich für Tintenfisch (Polvo) und Gambas. Übrigens hat es uns beiden gut geschmeckt

Kurz hinter Porto Moniz befindet sich die Ilheus da Ribeira da Janela, ein markanter Brandungsfelsen mit einem Durchbruch, auch Fensterfelsen genannt

Weiter ging die Fahrt immer am Meer entlang Richtung Seixal und Sao Vicente. Bei beiden Ortschaften machten wir einen kurzen Zwischenstop, um uns dann wieder auf die kurvenreiche Passfahrt Richtung Boca da Enumedea, Ribeira Brava sowie die Autobahnfahrt nach Canico zu unserer Ferienwohnung zu begeben.

Für mich als Autofahrer war dieser Tag eher anstrengend als erholsam. Die kurvenreichen z.T. engen und steilen Passstraßen erforderten allerhöchste Aufmerksamkeit. Ingesamt sind wir an diesem Tag 170 Km gefahren und haben dabei 4x einen Höhenunterschied von 1500 Metern bewältigt.

© Juergen Fahn, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach 15 Jahren Wanderurlaub in Österreich wollten wir, das sind "Gabi und Jürgen", etwas anderes erwandern und zwar Madeira. Ganz gelungen ist uns das nicht. Es wurde eher eine Autoreisetour mit einigen Wandertagen. Bereut haben wir diese Reise trotzdem nicht.
Details:
Aufbruch: 22.08.2007
Dauer: 15 Tage
Heimkehr: 05.09.2007
Reiseziele: Portugal
Der Autor
 
Juergen Fahn berichtet seit 13 Jahren auf umdiewelt.
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