Abenteuer Peru

Reisezeit: Mai / Juni 2013  |  von Beatrice Feldbauer

Zeichen in der Wüste

Es ist nie sicher, wann gestartet werden kann, wie die Sicht ist, ja ob überhaupt geflogen werden kann. Die Linien und Zeichnungen in der Steinwüste von Nasca sind immer eine Art Lotterie. René erwartet am Morgen um halb acht Bericht.

Der Morgen begrüsst uns mit herrlichem Sonnenschein und der Bericht von René ist gut. Also heisst es Packen, unser Bus erwartet uns, wir fahren zum Flugplatz. Nachdem wir alle gewogen und registriert wurden, warten wir auf den Aufruf. Und schon bald sind wir in der Luft.

die Avionetta

die Avionetta

Margrit mit Faustino, dem Piloten

Margrit mit Faustino, dem Piloten

ready for take off

ready for take off

In kleinen Flugzeugen fliegen wir über die Steinwüste. Zuerst muss man sich etwas an die Sicht gewöhnen, den Blick für die Zeichnungen bekommen und plötzlich sieht man sie. Feine Linien, die in den Grund gescharrt wurden.

Der Affe, der Astronaut, die beiden Kolibris. Die Sicht ist fantastisch, ich bin schon das dritte Mal hier, aber so schön und klar habe ich die Zeichnungen noch nie gesehen. Unter uns breitet sich die weite Steinwüste aus, überzogen mit Linien und Trapezen. Ein paar Hügel, und die Panamericana unterbrechen die Weite. Da wo der Fluss fliesst, gibt es grüne Flecken, fruchtbare grüne Felder. Dreissig Minuten dauert der Flug und es kommen alle völlig begeistert zurück, niemandem ist es schlecht geworden, obwohl wir natürlich wieder alle versucht haben, die schönsten Motive für die Kamera einzufangen.

der Astronaut

der Astronaut

der Affe

der Affe

Der Hund

Der Hund

Der Kolibri

Der Kolibri

Wo der Fluss durchfliesst, ist es grün, daneben trockene Steinwüste

Wo der Fluss durchfliesst, ist es grün, daneben trockene Steinwüste

Zeichen und Linien

Zeichen und Linien

Die Spinne

Die Spinne

Der grosse Kolibri

Der grosse Kolibri

Baum und Hände beim Aussichtsturm

Baum und Hände beim Aussichtsturm

Die Gegend ist auch ohne Zeichnungen eindrucksvoll

Die Gegend ist auch ohne Zeichnungen eindrucksvoll

Zurück zum Flugplatz

Zurück zum Flugplatz

unsere beiden Piloten

unsere beiden Piloten

Noch vor dem Mittag sind wir alle zurück und wir können weiterahren. Nach einem kurzen stopp bei dem Aussichtssturm an der Panamericana, wo wir die Plattform erklimmen und noch einmal auf Baum und Hände schauen, geht es weiter, Richtung Ica.

Die Panamericana Nasca - Lima

Die Panamericana Nasca - Lima

Ica ist das Zentrum der Pisco-Produktion. Und nach vielen Pisco sour, die wir getrunken haben, ist es an der Zeit, endlich eine Pisco-Fabrikation zu besuchen. Allerdings ist es bereits Mittag und die Zeit reicht nur noch für eine Piscodegustation und das Mittagessen, auf die Besichtigung der traditionellen Piscoherstellung mit den grossen Fässern und dem alten Brennofen müssen wir verzichten. Allerdings ist die Demonstration auch eher eine museale Angelegenheit, die Produktion ist längt modern organisiert.

Pisco-Degustation

Pisco-Degustation

Jetzt ist es nur noch eine kurze Strecke bis zu unserem Ziel, der Laguno von Huacachino. Gleich hinter Ica beginnt eine Sanddünenlandschaft wie man sich das gar nicht vorstellen kann. Nach dem Zimmerbezug besteigen ein paar einen Sandbuggy und los geht die Tour in die Dünen. Mit Krachen und Knattern fährt er los, ersteigt die Düne und kippt über den Rand, hinunter auf die andere Seite. Zum Glück sind wir gut angeschnallt.

Irgendwo hält unser Fahrer Rufino und holt die Surfbretter heraus. Draufliegen und kopfvoran die Sanddüne hinunter. Es macht Riesenspass. Und die Fahrt geht weiter, dem höchsten Punkt entgegen. Dort feiern wir den Sonnenuntergang mit einer Flasche Wein und um sechs Uhr sind wir zurück im Hotel. Die anderen, haben unterdessen zu Fuss die Düne bestiegen und ebenfalls einen schönen Sonnenuntergang erlebt. Dass sie das Geknatter der vielen Buggys dabei gestört hat, kann ich verstehen.

Bei einem feinen Nachtessen im Hotel lassen wir den Abend ausklingen.

Vor dem Start...

Vor dem Start...

... zur Schussfahrt

... zur Schussfahrt

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wieder einmal stehe ich vor dem Start einer Perureise. Mit 12 Freunden werde ich dieses wunderbare Land bereisen. Wir sind alle sehr gespannt, was uns in den nächsten Wochen erwartet.
Details:
Aufbruch: 25.05.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 22.06.2013
Reiseziele: Peru
Der Autor
 
Beatrice Feldbauer berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
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