Abenteuer Peru

Reisezeit: Mai / Juni 2013  |  von Beatrice Feldbauer

Lima

Treffpunkt nach dem Frühstück um halb neun in der Hotellobby. Das tönt schon fast wie Ausschlafen. Nach dem wunderbaren Frühstücksbuffet sind alle gestärkt und gut gelaunt bereit und gespannt, was dieser Sonntag in Lima zu bieten hat.

Hazienda mit grossem Innenhof. Der typische Baustil der Kolonialzeit.

Hazienda mit grossem Innenhof. Der typische Baustil der Kolonialzeit.

Mit dem Touribus fahren wir nach Pueblo libre ins Archeologische Museum. Zuerst bewundern wir das typische Gebäude im Haziendastil mit dem wunderbaren Innenhof. Eine riesige Engelstrompete wächst da und Bugainvilleas säumen die Bogensäulen. Carmen die deutschsprachige Touristenführerin erklärt uns die verschiedenen Epochen von Peru und wir erkennen, dass die Inkas zwar ein bedeutender Völkerstamm war, aber längst nicht der einzige. Der sagenumworbende Goldschatz Perus stammt zum Beispiel von den Monchas die viel früher gelebt hatten und die eine grosse Fertigkeit in der Goldverarbeitung entwickelt hatten. Das Gold der Inkas haben die Spanier mitgenommen und eingeschmolzen, das existiert nicht mehr in Peru, erklärt uns Carmen.

Fein gearbeiteter Schmuck aus der Zeit vor den Inkas

Fein gearbeiteter Schmuck aus der Zeit vor den Inkas

einige Exponate muten sehr modern an.

einige Exponate muten sehr modern an.

Khipu, das Zahlensystem der Inkas muss noch genauer studiert werden. Eine Schrift war unbekannt.

Khipu, das Zahlensystem der Inkas muss noch genauer studiert werden. Eine Schrift war unbekannt.

Carmen erklärt uns Zusammenhänge und erklärt uns die verschiedenen Epochen von Peru.

Carmen erklärt uns Zusammenhänge und erklärt uns die verschiedenen Epochen von Peru.

Wenn es nichts zu sehen gibt, aber alle fotografieren, das nenn ich einen echten Fotostopp. Bummel durch die Innenstadt von Lima.

Wenn es nichts zu sehen gibt, aber alle fotografieren, das nenn ich einen echten Fotostopp. Bummel durch die Innenstadt von Lima.

Nach dem sehr interessanten Besuch fahren wir in die Innenstadt. Bei der Plaza San Martin spazieren wir durch die ziemlich leere Fussgängerzone zur Plaza Mayor. In der Kathedrale ist Messe, beim Regierungssitz spielt die Musikkapelle, es ist Changing oft he guards. Es gibt also genug zu sehen für einen kleinen Bummel. Vor dem Bischofsitz treffen wir uns zur Gruppenfoto und weiter geht der Spaziergang, vorbei am ältesten Restaurant Limas beim alten Bahnhof.

Das Haus wurde von einem Fotografen erbaut und war einst das erste Fotostudio der Stadt. Heute ist es oben leer.

Das Haus wurde von einem Fotografen erbaut und war einst das erste Fotostudio der Stadt. Heute ist es oben leer.

Changing of the guards mit einer Musikkapelle und viel Zeremonie. Das ganze dauert fast eine Stunde.

Changing of the guards mit einer Musikkapelle und viel Zeremonie. Das ganze dauert fast eine Stunde.

In der Kathedrale ist Messe. Wenn wir diskret bleiben, dürfen wir uns umsehen. Nach der Messe ist die Kathedrale heute geschlossen, denn es ist Sonntag. Führungen werden erst morgen wieder durchgeführt.

In der Kathedrale ist Messe. Wenn wir diskret bleiben, dürfen wir uns umsehen. Nach der Messe ist die Kathedrale heute geschlossen, denn es ist Sonntag. Führungen werden erst morgen wieder durchgeführt.

Der alte Mann und der Hund gehören zum Stadtbild von Lima. Hinten ist der Bahnhof erkennbar.

Der alte Mann und der Hund gehören zum Stadtbild von Lima. Hinten ist der Bahnhof erkennbar.

In der San Franzisco-Kathedrale besuchen die anderen die Katakomben, während ich mich an die Sonne setze und den Kindern zusehe, die die Tauben füttern oder erschrecken, je nach Temperament des Kindes oder seiner Eltern. Manchmal mischt sich auch Füttern mit Erschrecken und dann umkreist ein riesiger Taubenschwarm den Platz zwei bis dreimal bevor sich die Angst wieder der Neugier beugt und die Tauben wieder auf dem Platz landen, oder sich eine kurze Pause an der Kirchenwand gönnen.

Das Wetter ist wunderbar warm, ja gegen Mittag schon fast heiss. Der Himmel ungewöhnlich blau, denn Lima liegt sehr oft unter einer Dunstglocke. Die Lage am Meer und die hohen Berge im Rücken bringen es mit sich, dass sich der Dunst hier sammelt. Es regnet übrigens sehr selten in der Gegend, das Wasser für die Stadt kommt von einem Fluss aus 40 km Entfernung. Alles hier ist künstlich bewässert.

Zum Mittagessen fahren wir zurück nach Miraflores. Hier in Larcomar ist mein Lieblingsplatz in Lima. Die Aussicht hinunter auf das Meer ist überwältigend. Schäumend werfen sich die Wellen an den Strand, das Wasser fliesst zurück ins Meer um gleich wieder mit gewaltiger Kraft weit draussen eine neue Welle aufzubauen. Hier in Larcomar gibt es auch jede Menge Restaurants um unseren Hunger zu stillen. Den Nachmittag verbringen wir individuell, einige zieht es hinunter ans Meer während andere einen Bummel durch die Boutiquen vorziehen.

Larcomar: das moderne Lima von seiner schönsten Seite.

Larcomar: das moderne Lima von seiner schönsten Seite.

Am Abend treffen wir uns zum Briefing in der Hotel Lobby. Morgen werden wir nach Iquitos fliegen. Vom Flugplatz wird es direkt weiter zur Lodge gehen, daher heisst es, richtig packen, denn die Koffer werden in Iquitos bleiben. Natürlich ist die Spannung jetzt hoch. Was wird uns im Dschungel erwarten, was muss mitgenommen werden? Regenschutz, Taschenlampe, Ersatzkleider, Sonnencreme, Badekleider usw. gehören ins Handgepäck der Rest bleibt im Koffer.

In der Nähe des Hotels gehen wir zu einem kleinen Nachtessen und dann ist relativ früh Nachtruhe. Der Weckruf ist für drei Uhr organisiert.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Wieder einmal stehe ich vor dem Start einer Perureise. Mit 12 Freunden werde ich dieses wunderbare Land bereisen. Wir sind alle sehr gespannt, was uns in den nächsten Wochen erwartet.
Details:
Aufbruch: 25.05.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 22.06.2013
Reiseziele: Peru
Der Autor
 
Beatrice Feldbauer berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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