Unser Haus in der Toskana

Reisezeit: Mai 2013  |  von Herbert S.

2. Tag - Einkauf, nähere Umgebung und Koffer

In der Miniküche finden wir noch einen Rest Kaffee, so dass es doch tatsächlich nach dem Aufstehen einen Kaffee gibt. Zum Frühstücken haben wir natürlich (noch) nichts. Nach dem Duschen fehlt mir Kamm oder Bürste. Man sieht, welche Widrigkeiten einen unerwartet treffen können. Immerhin hat Ulrike ein frisches Polo/ Bluse und Unterwäsche im Handgepäck gehabt, so dass wir wenigstens 'gepflegt' auf unseren Vermieter warten können. Der kommt so kurz vor 10.00 Uhr und zeigt uns ein paar Schaltungen im Haus, auch wenn es mit seinem Englisch nicht weit her ist und er nachdem Ulrike ihm gesagt hat, dass sie Englischlehrerin ist, noch gehemmter Englisch zu sprechen versucht. Italienische Bürokratie verlangt das Ausfüllen eines Meldebogens und danach wird die Miete gezahlt.
Nun geht es zum Einkaufen nach Lamporecchio in den Coop. Da heute im Ort Markt ist, sind kaum Parkplätze zu finden. Der Coop hat zwar seinen eigenen, aber auch der ist voll. Der Einkauf dauert seine Zeit und so kommt es, dass wir erst gegen 12.00 Uhr 'frühstücken'.

Larciano

Larciano

Bevor wir nun wieder nach Pisa müssen, wollen wir einen Cache suchen, doch das Castle von Larciano ist gar nicht so leicht zu finden. Als wir dort sind, stellen wir fest dass es nur vormittags geöffnet hat. Inzwischen ist auch der Anruf vom Airport erfolgt und wir starten nach Pisa. Auf dem Kurzzeitparkplatz (15 min frei) warte ich, während Ulrike es tatsächlich schafft in 11 min den Koffer zu erhalten. .

Das nach der Gemeinde benannte Naturreservat Padule di Fucecchio, von dem jedoch der größte Teil auf dem Gebiet von Ponte Buggianese liegt, ist das größte interne Sumpfgebiet Italiens.

Das nach der Gemeinde benannte Naturreservat Padule di Fucecchio, von dem jedoch der größte Teil auf dem Gebiet von Ponte Buggianese liegt, ist das größte interne Sumpfgebiet Italiens.

Ich habe in der Zwischenzeit eruiert, wo der Sumpf von Fucecchio liegt. Im Ort ist zwar kein Hinweis zu sehen, auch fragen hilft nicht viel bis wir auf der Straßenkarte einen etwas genaueren Hinweis finden. Danach ist das Zentrum für Forschung und Dokumentation auch gefunden. Leider kann man nur wenig umherlaufen und von neun Rundwegen ist auch nicht die Rede. Der Manager erklärt uns unsere Möglichkeiten. Da die Führung für Sonntag bereits ausgebucht ist, machen wir den vorgeschlagenen kleinen Weg "Le Morette". Vom Porto geht es am Kanaldamm entlang nordwärts. Hier sieht es aus, als wenn wir an der Binnenelbe wären, nichts mit Toskana! Am Casotto Verde kann man durch Schlitze in der Holzwand die Wasserfläche, die von dichtem Röhricht umgeben ist, überblicken und - wenn man Glück hat - die Tierwelt bobachten. Ein bißchen erinnert das auch an die Nature Trails in den USA-Swamps.

Naturreservat Padule di Fucecchio

Naturreservat Padule di Fucecchio

Zurück am Auto - es ist inzwischen bereits 17.00 Uhr - beschließen wir auf Restaurantrecherche in unserer Umgebung zu gehen. Cerreto Guidi, Vinci und Lamporecchio. Nur in Vinci machen wir noch einen kleinen Rundgang und beschließen dann heute zu Hause zu essen. Es gibt Canneloni mit Ricottafüllung, Parmaschinken und Tomatensalat - auf der Terrasse.
In Vinci gibt es unterhalb der Burg (Il Nicchio) mit Bacalao! - und in Lamporecchio gibt es eine Agricultura - nur samstag und sonntags .

© Herbert S., 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Es war eisig kalt, als wir vor 25 Jahren in der Toskana waren - nun wollten wir sie in Sonne und Wärme genießen. Mal sehen, was wir alles wiedererkennen.
Details:
Aufbruch: 02.05.2013
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 17.05.2013
Reiseziele: Italien
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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