Sri Lanka-auf der Suche nach den Leoparden

Reisezeit: April / Mai 2016  |  von Ruediger Metternich

Nilaveli und die Tage am Meer: Am Tag als der Regen kam...

Das Frühstück hier im Hotel ist übrigens der Hammer mit einem Mega-Brotkorb, frischem Obst und frischem Saft, Eiern wenn man möchte und sogar Käse oder Wurst wenn man mag. Allerdings muss man höllisch aufpassen wegen der Affen, heute morgen ist einer vom Baum runter, durch die geöffnete Tür auf unseren Tisch und hat uns 2 Scheiben Brot geklaut und das mit einer solchen Geschwindigkeit, dass wir keine Chance hatten zu reagieren. Satt geworden sind wir trotzdem Das Zimmer hier im Nilaveli Beach Hotel ist zwar schön aber keine 100 € wert aber das Restaurant am Strand ist toll und das Essen hier wirklich gut. Für eine kleine Auszeit am Strand perfekt.
Nach dem Frühstück sind wir mit einem TukTuk 35 km nach Norden weitergefahren nach Tiriyai, wo es einen sehr schönen buddhistischen Tempel auf einem Hügel gibt, von dem man einen fantastischen Ausblick hat. Der Norden, also eigentlich alles oberhalb von Nilaveli ist touristisch völlig unerschlossen, es gibt keine Hotels oder Guesthouses und so viele große, muskulöse Männer mit rothaarigen Frauen scheinen hier nicht vorbei zu kommen. Auf jeden Fall wurde viel gewunken und gelacht. Hier oben hat der Bürgerkrieg heftig gewütet und was nicht im Krieg zerstört wurde (der 25 Jahre lang bis 2009 andauerte und über 100.000 Opfer gefordert hat) das hat dann der Tsunami mitgenommen, man sieht viele, viele Ruinen. Ursprünglich wollten wir noch bis Jaffna weiter aber auch jetzt, wo man keine Extra-Genehmigung mehr braucht, ist der Norden noch nicht so einfach zu bereisen und wir waren dann doch irgendwie zu bequem.
Zurück zum Tempelausflug: Unser Fahrer kannte den Tempel selbst nicht und hat mehrmals nachgefragt aber man muss bei km 45 links von der Küstenstraße abbiegen und dann noch eine ganze Ecke ins Landesinnere reinfahren bis man da ist. Da heute Samstag ist, kommt mit uns zusammen eine ganze Reisegruppe buddhistischer Singhalesen an, in bunten Saris und Sarongs und alle freuen sich, dass wir mit hochlaufen. Als Ausländer zahlt man 500 Rupies Eintritt und geht dann über viele Stufen nach oben zu den Resten einer Dagoba und eines Tempels und hat wirklich einen tollen Rundblick. Absolut lohnenswert, auch wenn wir auf dem Rückweg in einen fetten Monsunschauer kommen und unser Fahrer sich verfährt. Wir müssen durch mehrere Ziegenherden und Kuhansammlungen kurven und sind dann endlich wieder auf der Hauptstrecke. Die Fahrt von Nilaveli dauert ca.1 Stunde mit dem TukTuk, es fährt zwar auch ein Bus aber nur 6x täglich und dann müsste man von der Straße noch 2-3 km laufen. War auf jeden Fall ein total schöner Halbtagestrip und wir haben noch ein bißchen mehr von Land und Leuten gesehen. Den Rest des Tages ist der Himmel stark bewölkt und es regnet immer wieder und nachdem wir noch eine Runde im Pool geplantscht haben wird es auch schon wieder Zeit für ein Bier am Strand unter Palmen.
Ist ja immer zeitverzögert mit dem Bericht und der Veröffentlichung aber der Tag, den ich beschrieben habe ist der 14.Mai also: Alles Liebe zum Geburtstag, Schwesterherz!!! Fühl dich aus der Ferne gedrückt!

Der steile, von Hunden gesäumte Weg nach oben

Der steile, von Hunden gesäumte Weg nach oben

Der geschmückte Tempel

Der geschmückte Tempel

Das hab ich natürlich nur gegessen weil meine Schwester Geburtstag hat

Das hab ich natürlich nur gegessen weil meine Schwester Geburtstag hat

Und der Tagesabschluss mit Blick auf Pigeon Island

Und der Tagesabschluss mit Blick auf Pigeon Island

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Die Reise
 
Worum geht's?:
3 Wochen unterwegs kreuz und quer durch Sri Lanka und vielleicht noch ein bißchen tauchen
Details:
Aufbruch: 29.04.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 21.05.2016
Reiseziele: Sri Lanka
Der Autor
 
Ruediger Metternich berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.