Jamaica - viel mehr als Reggae, Rum und Strand

Reisezeit: Mai 2018  |  von Brigitte Amrhein

Donnerstag, 17. Mai - zu viert in der Hauptstadt

Heute heißt es sehr früh aufstehen, um 6 Uhr sind Jeanette und Joe da und holen uns zu unserem Ausflug nach Kingston ab.
Ab dem Ende der Autobahn ist viel Verkehr, gut dass Joe den einen oder anderen Schleichweg kennt! Wir fahren durch Downtown, aber hier gibt es nicht mehr viel zu sehen. Danach fahren wir am Hafen entlang und hinaus auf die schmale Halbinsel, auf der sich auch der Flughafen befindet. Joe fährt dort sogar noch eine Runde, damit wir sehen, wo wir am Sonntag das Auto zurück geben müssen.
Dann fahren wir hinaus nach Port Royal. Mit einem Guide sehen wir das Gelände von Fort Charles und erfahren viel über die Geschichte des ehemaligen Piratennests. Wir amüsieren uns im "Giddy House", dem früheren Munitionslager, das seit dem verheerenden Erdbeben wortwörtlich Schräglage hat.

Fort Charles in Port Royal

Fort Charles in Port Royal

Ein Teil der alten Kanonenbatterie von Fort Charles

Ein Teil der alten Kanonenbatterie von Fort Charles

Das alte Munitionslager hat Schlagseite

Das alte Munitionslager hat Schlagseite

Anschließend fahren wir zurück in die Stadt und zum National Stadium, ein Foto der berühmten Statue von Bob Marley muss schon sein!
Danach geht es mit einem kurzen Abstecher zur Universität zu den Hope Gardens. Dort möchte Jeanette auch den vor knapp 3 Jahren eröffneten chinesischen Garten sehen, den sie noch nicht kennt. Wieder haben wir einen Guide, der uns viel zum Garten und den Pflanzen dort erzählt. Ich habe sogar die Gelegenheit, ein paar Fotos von Jamaika-Amazonen zu machen, die in den großen Bäumen lärmen. Die (frei lebenden) endemischen Papageien sind wohl an Besucher gewöhnt und lassen uns recht nahe heran.
Ein heftiger Regenschauer verjagt uns aus dem Park.

Eine Legende, nicht nur in Jamaica

Eine Legende, nicht nur in Jamaica

Chinesischer Garten in den Hope Gardens

Chinesischer Garten in den Hope Gardens

Hope Gardens in Kingston

Hope Gardens in Kingston

Jamaica-Amazone, endemisch auf der Insel

Jamaica-Amazone, endemisch auf der Insel

Wir fahren weiter zum Devon House und essen dort erst mal leckere Patties zu Mittag. Anschließend nehmen Jeanette und wir beide an einer Führung durch das Herrenhaus teil (Joe kennt es schon gut). Hier im Great House ist überall der Reichtum des Erbauers zu sehen...
Statt über die Autobahn fahren wir über die alte Bundesstraße zurück nach Ocho Rios. Sie führt durch das schmale Tal eines Flusses und kurz vor dem Ziel noch durch die Fern Gully, eine enge Schlucht mit viel Farn - und so viel Regen, dass die Straße selbst zu einem Bach wird... In Ocho Rios essen wir abends zusammen in einem chinesischen Lokal, sehr lecker!

Devon Great House

Devon Great House

Esszimmer im Devon House

Esszimmer im Devon House

Leuchter aus Meißener Porzellan

Leuchter aus Meißener Porzellan

© Brigitte Amrhein, 2020
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Zwei Wochen auf der Antilleninsel haben uns vielfältige Erlebnisse beschert, uns die Schönheit der Natur, die reiche Historie und die unkomplizierte Freundlichkeit der Jamaikaner nahe gebracht. Wir haben die Insel mit einem Leihauto weitab der Klischees von Musik, Strand und Marihuana erlebt. Und wir werden - wenn es irgendwie geht - bestimmt wieder hinfliegen!
Details:
Aufbruch: 06.05.2018
Dauer: 16 Tage
Heimkehr: 21.05.2018
Reiseziele: Jamaika
Der Autor
 
Brigitte Amrhein berichtet seit 35 Monaten auf umdiewelt.