Mal was anderes - südliches Skandinavien im WoMo

Reisezeit: August / September 2012  |  von Brigitte Amrhein

Mittwoch, 5.9. - in der teuersten Stadt der Welt

Das schöne Wetter hat diesmal tatsächlich über Nacht gehalten! Wir beschließen, unser WoMo gleich reisefertig zu machen und damit zum Parkplatz an der Holmenkollen-Arena zu fahren. Hier hätten wir sogar umsonst über Nacht stehen bleiben können - wenn wir das gewusst hätten...
Mit der Metro fahren wir ins Zentrum und bummeln ein bisschen an der "Karl Johan", am Dom vorbei und zur Festung Akershus. Diese alte Burg ist eine verschachtelte Anlage auf einer kleinen Halbinsel. Die Höfe und Wälle sind auch jetzt schon offen und gratis zugänglich (eine Seltenheit im teuren Oslo). Wir steigen auf die Wälle und haben schöne Ausblicke auf den Hafen und das nächste große Kreuzfahrtschiff, die "Rotterdam", die direkt unter der Festung angelegt hat.

Im Zentrum von Oslo

Im Zentrum von Oslo

Blick auf den Hafen von Oslo

Blick auf den Hafen von Oslo

In der Festung Akershus in Oslo

In der Festung Akershus in Oslo

Bevor wir mit dem Linienboot auf die Museums-Halbinsel Bygdøy fahren, holen wir noch mal Kronen.
Dann fahren wir hinüber, unser erstes Ziel ist das Wikingerschiff-Museum. Hier sind drei, teilweise fantastisch erhaltene Wikingerschiffe ausgestellt, die als Begräbnisschiffe für Häuptlinge bzw. eine Fürstin verwendet wurden. Es ist unglaublich interessant und der Zustand wirklich verblüffend! Auch die Grabbeigaben, u.a. reich mit Schnitzereien und Beschlägen verzierte Schlitten, faszinieren uns mit ihren Details.

Im Hafen von Oslo, im Hintergrund das Rathaus

Im Hafen von Oslo, im Hintergrund das Rathaus

Im Wikingerschiff-Museum auf der Halbinsel Bygdøy

Im Wikingerschiff-Museum auf der Halbinsel Bygdøy

Geschnitzter Wagen im Wikingerschiff-Museum

Geschnitzter Wagen im Wikingerschiff-Museum

Reich verzierter Schlitten, eine Grabbeigabe für eine Wikinger-Fürstin

Reich verzierter Schlitten, eine Grabbeigabe für eine Wikinger-Fürstin

Anschließend besuchen wir das Norwegische Volksmuseum bzw. das dazu gehörende Freilichtmuseum. Hier sind über 150 historische Gebäude, teils komplette Straßenzüge oder Höfe, aus allen Landesteilen Norwegens aufgebaut - und immer so, dass die einzelnen Gebäude perfekt zusammenpassen. Wirklich toll gemacht!
Die Krönung ist aber die Ende des 19. Jahrhunderts hierher versetzte Stabkirche von Gol. Sie ist für diese Bauart groß, weist viele Schnitzereien und im Inneren sogar noch die originalen Malereien auf.
Dieser Besuch ist wirklich ein Muss bei dem schönen Wetter!

Straßenzug aus einem alten Viertel von Oslo im Norwegischen Volksmuseum

Straßenzug aus einem alten Viertel von Oslo im Norwegischen Volksmuseum

Im Freilichtmuseum des Norwegischen Volksmuseums

Im Freilichtmuseum des Norwegischen Volksmuseums

Stabkirche von Gol im Volksmuseum

Stabkirche von Gol im Volksmuseum

Einzigartig ist das Innere der Stabkirche von Gol

Einzigartig ist das Innere der Stabkirche von Gol

Zurück in der Stadt suchen wir erst mal einen Kiosk für die letzten Karten und dann ein bezahlbares Lokal fürs Mittagessen. Wir landen am Ende in einem schönen Lokal direkt am Hafen, bekommen für unsere Kronen zum einen sehr reichliche Portionen und zum anderen Top-Qualität (Sonne, Atmosphäre und Aussicht gibt's gratis dazu).
Nachdem wir uns von dem schönen Platz am Hafen verabschiedet, die Karten geschrieben und eingeworfen haben, gehen wir zum HRC und besorgen den vierten Pin für meinen Sohn.
Mit der Metro geht's dann zum Holmenkollen - zum Abschluss noch ein Höhepunkt im wahrsten Sinn des Wortes. Von der Arena steigen wir über die Stufen hinauf zum Turm und zum Museum. Zum obersten Ende führt zum Glück ein Aufzug, es wäre arg weit und steil... Die Aussicht von oben auf die Stadt und den Fjord ist atemberaubend! Allerdings ist die Plattform dem Wind völlig ausgeliefert...
Wir verlassen Oslo und fahren noch ein gutes Stück über die schwedische Grenze. Für die Nacht finden wir einen netten Rastplatz.

Dieses Lokal am Hafen ist sogar bezahlbar...

Dieses Lokal am Hafen ist sogar bezahlbar...

Blick in die Holmenkollen-Arena

Blick in die Holmenkollen-Arena

Auf der Aussichtsplattform auf dem Sprungturm des Holmenkollen

Auf der Aussichtsplattform auf dem Sprungturm des Holmenkollen

Blick über Oslo und den Fjord vom Holmenkollen

Blick über Oslo und den Fjord vom Holmenkollen

© Brigitte Amrhein, 2021
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Normalerweise zieht es uns ja eher Richtung Wärme und Sonne - aber auch bei einer Tour mit dem Wohnmobil durch das südliche Skandinavien haben wir tolle Momente erlebt, grandiose Landschaften gesehen, viel Kultur erkundet und es irgendwie geschafft, in teuren Ländern und noch teureren Städten mit überschaubarem Budget durch zu kommen...
Details:
Aufbruch: 26.08.2012
Dauer: 13 Tage
Heimkehr: 07.09.2012
Reiseziele: Deutschland
Dänemark
Schweden
Norwegen
Der Autor
 
Brigitte Amrhein berichtet seit 28 Monaten auf umdiewelt.