Südafrika - Ein Traum geht in Erfüllung

Reisezeit: Mai 2007  |  von Cerstin Kleindienst

09.05.07 - Stellenbosch - Riversdale

Nach einer drückend warmen Nacht im Camper ging es erst Mal zur erfrischenden Dusche in die Waschräume. Das war auf diesem Campingplatz wirklich ein Genuss. Alles war super sauber und die Musik die rund um die Uhr in den Waschräumen lief war auch okay.

Frühstück im Freien war für uns eine neue Erfahrung. Wir genossen jedoch sehr die romantische Stimmung. Die Eichhörnchen die uns beim Frühstück zusahen in der Hoffnung auf das eine oder andere Häppchen.
Nun ging es los - der Tagesplan war noch nicht genau festgelegt. Wir wollten so weit wie möglich fahren ohne dabei in die Dunkelheit zu geraten.

Der erste Stopp sollte in Hermanus erfolgen. Dieses Meer und diese Aussicht - ich konnte verstehen warum jedes Jahr die Wale in Scharen hierherkommen und ihre Jungen zur Welt bringen. Der Ort hat sich auch durch die vielen Touristen während der Walsaison seinen Charme bewahrt.

Hierher müssen wir zur Saison unbedingt wieder kommen! Einschlafen bei Walgesängen - eine unglaubliche Vorstellung.
Nächste Station des Tages war Gans Bay. Ich wollte doch unbedingt die weißen Haie in Aktion sehen und eine Bootstour machen. Leider hatten wir kein Glück. Die großen Touren begannen bereits morgens um 8.00 Uhr und die Mittagstouren mussten an diesem Tag wegen der schweren See ausfallen. Ansonsten gibt es in Gansbay nicht viel zu sehen. Es ist kein besonders schönes Städtchen.
Zwischen DeDann und Bredasdorp ging es dann auf die verhassten Pads. Ich werde mich nie an das gerüttel und geschüttel gewöhnen und die Angst sich einen Plattfuss am Auto einzufangen.
In Bredasdorp angekommen besichtigten wir das Schiffswrack-Museum welchem auch das Heimatmuseum des Ortes angeschlossen war. Irgendwie war es schon makaber was man alles zu sehen bekam. Man hatte den Eindruck, dass der ganze Ort jahrhundertelang immer nur auf Schiffe wartete, die auf ein Riff laufen. Die Inhalte der gestrandeten Schiffe, die im Museum ausgestellt sind, waren jedoch sehr interessant. Außerdem war es sehr verwunderlich, dass trotz der heutigen Technik noch in den 80er Jahren Schiffe dort gestrandet sind.

Weiter ging es über Swellendamm und Heidelberg nach Riversdale. Da es nun schon fast dunkel war und wir nun über 500 km auf dem Buckel hatten, beschlossen wir hier einen Campingplatz zu suchen. Den hatten wir auch gleich gefunden. Es hat mich richtig gefreut, dass es auch Plätze in Südafrika gibt, die nicht mit Zaun und elektrischer Schranke usw. gesichert sind. Hier gab es einfach ein Bürogebäude, ein Schwimmbad und die sanitären Einrichtungen auf der grünen Wiese - fertig! Der Preis war mit 50,-- RSA auch überraschend niedrig. Die sanitären Einrichtungen sind jedoch nicht zu empfehlen. Alles völlig ungepflegt und uralt, aber für die eine Nacht hat uns das nichts ausgemacht. Nach dem Abendessen in unserem Camper sind wir dann völlig fertig eingeschlafen. Geweckt wurden wir des Öfteren durch die Lkw's die nachts durch Riversdale fahren und vor dem Ortsschild immer eine Vollbremsung hinlegen. Der starke Sturm mit Regen tat sein übriges. Die Mülleimer flogen über den Campingplatz und verteilten den ganzen Müll auf der Wiese.

Gefahrene Kilometer: 524

© Cerstin Kleindienst, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bereits vor einigen Jahren hatten wir die große Südafrikareise geplant - diesmal sollte es aber nun wirklich klappen!!!!
Details:
Aufbruch: 04.05.2007
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 30.05.2007
Reiseziele: Südafrika
Swasiland
Der Autor
 
Cerstin Kleindienst berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.