Südafrika - Ein Traum geht in Erfüllung

Reisezeit: Mai 2007  |  von Cerstin Kleindienst

11.05.07 - Oudtshoorn - Tsitsikamma N.P.

Auf dem Weg zum Frühstücksraum überraschten uns dann doch etwas die Außentemperaturen 10°! Aber hätten wir da gewusst was noch auf uns zukommt, hätten wir uns über diese Temperaturen gefreut.

Beim Frühstück empfing uns wieder die freundliche aber doch nervige Wirtin. Dieses Mundwerk stand ja keine Sekunde still. Als Höhepunkt gab es dann den Kaffee der uns wirklich noch öfters über den Weg laufen sollte. Kaffee aus Teebeuteln - also Kaffeebeutel. Ich war wirklich sprachlos - also gab es nach der Geschmacksprobe nur noch warme Milch für mich. Auch das restliche Frühstück entsprach nicht der üblichen Qualität. Dies war uns allerdings auch schon beim Abendessen im Restaurant aufgefallen. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt hier auf gar keinen Fall.

Dort angekommen wurde uns vom Empfang mitgeteilt, dass keine Reservierungen auf unseren Namen vorlägen. Diese wurden alles storniert. Dies beträfe auch den Mountain Zebra Park. Unsere Kreditkartenanzahlen wurden ausschließlich für den Kruger Park abgebucht - den Rest hat man wohl verbummelt. Na ja was soll's - der Park war ja zu 80% frei und wir wurden in die teuerste Unterkunft (Oceanette) eingebucht. Dieses Verhalten sollte uns noch öfter unterkommen. Die von uns gewünschten Reservierungen von Deutschland aus wurden immer abgewimmelt mit der Ausrede es sei alles belegt und dann so etwas. Es waren für jeden Camper mindestens 10 Plätze frei. Es geht also nur um Touristen-Abzocke. Ebenso erging es uns im Mountain-Zebra-Park, in den Drakensbergen und im Krugerpark. Wir fragten uns schon was das soll - möchte man die Touristen wirklich so verärgern oder hält man diese alle für etwas blöde??

Nachdem der erste Schreck überwunden war, haben wir dann unsere wunderschöne Oceanette bezogen. Diese war wirklich jeden Rand wert - dieser Blick aufs Meer einfach unbeschreiblich.
Aber wir wollten ja auch den Park sehen und machten uns auf die Socken zur legendären Hängebrücke -.der Suspension Bridge. Da diese aber hinreichend abgesichert ist, hielt sich der agenkündigte Nervenkitzel in Grenzen. Sogar unser "wir wollen hüpfen, hüpfen, hüpfen" brachte die anderen Gäste nur zum Schmunzeln.
Die Tour zum Viewpoint mussten wir allerdings nach 30 Minuten hartem Kampf gegen die Hitze und Luftfeuchtigkeit abbrechen. Anderen ging es ganz genauso - aber was soll's. Die Landschaft, der Blick aufs Meer und die Rockdassies haben uns für alles entschädigt.

Am Hause wieder angelangt bewohnte ein Buschbock unseren Garten! Nach kurzen Verweilen in den Büschen und einem kleinen Snack verschwand er mit wenigen Sprüngen in den Büschen und war für niemanden mehr zu sehen. Nach einem köstlichen Abendessen mit afrikanischer Mango schliefen wir mit Meeresrauschen in den Ohren und einem Blick in den sternenklaren Himmel ein.

Gefahrene Kilometer: 250

Buschbock in unserem Garten

Buschbock in unserem Garten

© Cerstin Kleindienst, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bereits vor einigen Jahren hatten wir die große Südafrikareise geplant - diesmal sollte es aber nun wirklich klappen!!!!
Details:
Aufbruch: 04.05.2007
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 30.05.2007
Reiseziele: Südafrika
Swasiland
Der Autor
 
Cerstin Kleindienst berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.