Leinen los und los!

Reisezeit: April - Oktober 2007  |  von Doris Sutter

Der Maaskanal

Canal de la Meuse, früher Canal de l'Est branche nord,
die kanalisierte Maas in Frankreich.

der neue Name des Canal de l’Est ist Canal de la Meuse

der neue Name des Canal de l’Est ist Canal de la Meuse

Kommt man von Holland über Belgien die Maas bergwärts, ist Givet der Grenzort zu Frankreich. An der Schleuse les Quatre Cheminées erhält man seine Vignette und einen Drücker für die Schleusen, denn erst mal sind sie automatisée.

direkt nach der Grenze empfängt uns die französische Wirklichkeit : Achtung Brückenhöhe

direkt nach der Grenze empfängt uns die französische Wirklichkeit : Achtung Brückenhöhe

Die erste Brücke macht uns überdeutlich, dass wir jetzt in Frankreich sind.
"Achtung Höhe"
Beluga ist bereits für die kleinen Penischen-Schleusen präpariert. Genug Fender an den richtigen Stellen, auf dem Bug eine Stange, die exakt 3,50 m über dem Wasserspiegel ist, wenn sie kratzt, dann ist hinten unser Bimini in ernster Gefahr.

Oberhalb Givet wurde eine besonders große Schlinge der Maas mit einem Tunnel abgeschnitten. Eine Schleuse, der Tunnel, eine Schleuse.
In der ersten Schleuse steht ein Sportboot und kann nicht ausfahren, das Tor geht nicht auf. C'est la vie!
Der herbeigerufene Eclusier setzt die Mechanik aber ruckzuck wieder in Gang und hilft uns dann sogar die Taue hoch über unseren Köpfen zu belegen.
Ein Füllhorn an Zeit muss jeder mitbringen, der Frankreich mit dem Boot bereist. Nie kann man wirklich sicher sein, dass nicht irgendwo eine Schleusenwand oder ein Kanal eingebrochen ist oder eine Mechanik gerade Mal einen Aussetzer hat.

Es schüttet derart, dass man das Gesicht nicht nach oben wenden kann ohne Gefahr zu laufen zu ertrinken.
Wie heißt es im Struwwelpeter?
Wasser läuft dem armen Wicht aus den Haaren ins Gesicht, aus den Kleidern, von den Armen und es friert ihn zum Erbarmen! So ähnlich!!!
Bis der Schleusenvorgang vorbei ist, sind wir trotz Regenjacken nass bis auf die Haut.
Wen wundert es? Wir sind in den Ardennen!

Hotel de Ville Givet

Hotel de Ville Givet

Über den Glockenturm der von Baumeister Vauban errichteten Kirche schrieb Viktor Hugo:
Der ehrenwerte Architekt hat die quadratische Mütze eines Priesters oder Advokaten genommen, darüber eine Salatschüssel gestülpt, auf den Boden der Salatschüssel eine Zuckerdose gestellt, auf die Zuckerdose eine Flasche, auf die Flasche eine sonne, deren unterster Strahl im Flaschenhals steckt, und schließlich hat er auf die sonne einen Hahn gesetzt.

Über den Glockenturm der von Baumeister Vauban errichteten Kirche schrieb Viktor Hugo:
Der ehrenwerte Architekt hat die quadratische Mütze eines Priesters oder Advokaten genommen, darüber eine Salatschüssel gestülpt, auf den Boden der Salatschüssel eine Zuckerdose gestellt, auf die Zuckerdose eine Flasche, auf die Flasche eine sonne, deren unterster Strahl im Flaschenhals steckt, und schließlich hat er auf die sonne einen Hahn gesetzt.

Givet-Notre-Dame, das einstige Industrieviertel rechts der  MAAS nach dem Regen

Givet-Notre-Dame, das einstige Industrieviertel rechts der MAAS nach dem Regen

272 km kanalisierte Maas und 59 Schleusen liegen vor uns. Sie führen durch eines der schönstens Flusstäler und Wassersportreviere Frankreichs. Die Ardennen-Maas
suchte sich ursprünglich in einem durch Erosion abgeflachten Gelände ihren Lauf, wobei sie jedem Hindernis auswich. Als sich später der Untergrund hob, entstanden zahlreiche tief eingeschnittene Windungen. Die Mäander der Maas.

Die vielen Regenfälle der letzten Tage haben ihren Wasserspiegel enorm ansteigen lassen. Die Wehre sind gezogen, das Wasser schieß mit 5 - 8 km zu Tal. Es vermittelt den Hauch einer Ahnung mit welcher Wucht die Maas unterwegs war, als keine Wehre und Schleusen ihren Lauf stoppten.
Als sich Schleuse 51 vor uns öffnet stehen wir vor einem dicken Teppich aus Ästen, Pflanzen, Balken, Stöcken, eben alles was ein Fluss bei hohem Wasserstand so mit sich nimmt.
Obwohl wir uns nur im Standgas hindurch wühlen, haben wir den Propeller voller Schlingpflanzen.

Beluga hat bereits eine Schneise in den angeschwemmten Unrat geschlagen, da kann Devota gefahrlos durch

Beluga hat bereits eine Schneise in den angeschwemmten Unrat geschlagen, da kann Devota gefahrlos durch

Schleuse 50 kämpft ihrerseits mit dem angeschwemmten Unrat. Unterhalb der Schleuse rammt uns fast ein Charterboot und als wir oben ausfahren wollen geht das Tor nicht auf. Ein Holzbalken hat sich dahinter verkeilt. Dann folgt ein Becken, ein Tunnel und dahinter geht es quer direkt in den Fluss. Beluga braucht gehörig Gas, damit ihr die Strömung nicht das Heck wegzieht.

Ein gutes Stück vor und hinter Ecluse 48 erheben sich Steilhänge am linken Ufer, die man kaum eindrucksvoller und dramatischer irgendwo findet. Les Dames de Meuse.
Die Legende berichtet, dass hier die untreuen Frauen dreier Ritter zu Stein verwandelt wurden. Parallel zum Fluss erhebt sich ein bewaldeter Höhenzug. Er erreicht eine Höhe von 393 m und fällt 250 m steil ab zur Maas.
Um jede Kehre wird das Panorama beeindruckender. Eine Bilderbuchlandschaft in grün. Üppiger kann Natur nicht sein.
Um hier zu verweilen, hat die Gemeinde Château Regnault einen Steiger gestiftet. "Gestiftet" ist wörtlich zu nehmen, Liegen, Strom und Wasser sind hier kostenlos.

Man könnte die gleichnamige vom Sonnenkönig zerstörte Burgruine besichtigen, oder eine Wanderung zu den steilen Felsen Le Rocher des Quatre Fils Aymon machen. Ihre Form soll das legendäre Pferd Bayard und die vier Söhne des Aymon (Haimon) darstellen, die bei Karl dem Großen in Ungnade fielen und von den Männern des Kaisers bis in ihr Bergversteck über der Maas verfolgt wurden.
Zwei holländische Skipper liegen hier seit 4 Tagen fest, wegen des Hochwassers war die Schifffahrt eingesellt.

die drei Grazien von Chateau Regnault

die drei Grazien von Chateau Regnault

Hochwassermarken der Maas

Hochwassermarken der Maas

Charleville-Mèziérs hat einen neuen Jachthafen gebaut. Sehr komfortabel und nahe der Stadt. Leider ist die Brücke über der Hafeneinfahrt nur 3 m hoch. Für uns heißt das weiter vorne in der Flussschleife am Campingplatz mit Versorgung oder am gegenüberliegenden Ufer an der Mole anlegen.
Auf jeden Fall ist Charleville einen Besuch wert, schon alleine um den von Arkaden gesäumten Place Ducal zu bewundern.
Früher gab es auf diesem Platz täglich einen großen Markt, heute dient er leider nur noch als Parkplatz.

der Place Ducal in Charleville

der Place Ducal in Charleville

einen Namensveter mit leckerem Brot gibt es hier auch

einen Namensveter mit leckerem Brot gibt es hier auch

Schleuse 42 bringt das Boot zurück in den Fluss. Sie ist abenteuerlich hoch und hat keine Festmacher in erreichbarer Höhe. Doch man kann sich entspannen, denn von oben senkt der Schleusenmeister einen Fanghaken herab. Die Entspannung weicht sofort gespannter Aufmerksamkeit, wenn der Eclusier die Schütze öffnet und eine
3 m lange Fontäne einen Meter hoch in die Kammer schießt.

Die Maas wird jetzt schmäler, dafür wird das Tal breiter und die Kanalabschnitte länger. Die Berghänge recken sich weniger steil in den Himmel, ja treten sogar sehr weit zurück. Ein sanftes Weideland öffnet sich. Weizenfelder, Maisfelder, dazwischen ein paar kleine Ortschaften. Sanfte Almwiesen auf denen Kühe grasen. Ein Bauer mäht seine Wiese und das ganze Tal duftet würzig nach Gras. Eine friedliche Idylle voller Harmonie und Sanftheit.
Hinter Schleuse 40 zweigt der Ardennenkanal ab und verbindet die Maas mit der Ainse und der Marne. Der Drücker für die Schleusen funktioniert auch hier. Nach zwei Schleusen erreicht man eine Wassertankstelle.

die Festung in Sedan

die Festung in Sedan

Ein Bunker! Ein vergessenes Relikt aus einer furchtbaren, unrühmlich Zeit. Man möchte nicht glauben, dass in dieser ruhigen Gegend die schrecklichsten Kämpfe gewütet haben.

In Sedan sollte man sich die Zeit für eine Busfahrt in die Vergangenheit nehmen. Es ist erschreckend und beschämend, diese vielen Toten, so sinnlos. Was kann Krieg schon ändern?
Am gepflegten Campingplatz der Stadt ist auch der Bootsanleger.
Die Sedaner behaupten ihre Festung wäre die größte Europas. Sehenswert ist sie allemal.

Weil endlich mal die Sonne für uns lacht, verlegen wir oberhalb Schleuse 37 an einen frisch gemähten Platz mit Pollern, der in den Karten noch nicht verzeichnet ist. Stühle, Tisch und Grill ins Gras und es gibt ein zünftiges Barbecue.
Die Franzosen sehen Anlanden am Ufer sehr locker. Es ist überall erlaubt, wo es nicht ausdrücklich verboten ist und das ist es eigentlich nie. Selbst mit grillen und Lagerfeuer haben sie kein Problem. Man fällt als Wasserwanderer wieder in die Zeit der Trapperromantik der Kindheit zurück.

Die träge dahinplätschernde Maas durchfließt jetzt ein weites Wiesental. Viehweiden, Herden mit Charolais-Rindern und bunten Kühen, Weizenäcker, trutzige Wehrhöfe, pittoreske kleine Orte mit befestigten Kirchen. Auf grünen Hängen stehen wie hingetupft wirkende dicht belaubte Bäume, im Hintergrund waldbehütete Hügel. Die Idylle eines real existierenden Bilderbuchs.

Es hat etwas Magisches, wenn das bleiche Licht der Morgendämmerung über den Wald heraufzieht, sich der Nebel über den Wiesen erhebt und die ersten Sonnenstrahlen ins Tal fingern.

Die Maas teilt Mouzon. Es war ursprünglich ein gallischer Markt, später ein römischer Posten. Heute hat es einen prima Anleger um das Filzmuseum zu besuchen. Hier befindet sich auch ein Werk, das als letztes in Frankreich Filz herstellt.
Und wer an Stenay vorbeifährt ist selber schuld. Es hat eine ellenlange Steganlage im Seitenarm und Wohnmobilstellplätze. Sehr interessant ist das Biermuseum im alten Vorratskeller der Zitadelle. Mit der Gebühr im Hafen von 7 € erhält man einen Gutschein und spart im Museum dann 5 €. Anschließend kann man in der Brasserie einige Biere probieren. Ich kann jedem versichern, es wird ein lustiger Nachmittag.

Mouzon

Mouzon

die Buchhaltung der alten Brauerei

die Buchhaltung der alten Brauerei

Biermuseum Stenay

Biermuseum Stenay

Wir klettern von Schleuse zu Schleuse weiter auf das Lothringer Plateau. Verschlafene kleine Ortschaften säumen unseren Weg. Es ist rührend, was diese kleinen Orte für Anstrengungen unternehmen um Besucher ins Dorf zu locken, von Gutschein oder Rabatt in den Geschäften bis zu Waschmaschinen am Anleger.

Hinter Dun-sur-Meuse bei Ecluse 27 beginnen die manuellen Schleusen. Jede Schleuse ist in der Hauptsaison vom 1.6. bis 31.8. mit einem Schleusenmeister/in besetzt. Außerhalb dieser Zeiten muss man die Durchfahrt telefonisch anmelden. Mithilfe beim Drehen der Tore ist sehr willkommen.
Die Maas verlässt uns nun immer öfter, gibt eigentlich nur noch kurze Gastspiele. Vom Seitenkanal, der teilweise etwas höher liegt, hat man einen wunderbaren Blick auf den Fluss, der hier breit und in vielen verzweigten Windungen neben uns herdümpelt.

Vor Schleuse 24 Consenvoye hatte ich etwas Bammel. Sie hat seit jeher schräge Wände. Früher war das ein echtes Problem für Sportboote. Man wurde hinten steuer- und backbord mit je einem Tau neben dem Schleusentor angehängt und musste versuchen trotz der sprudelnden Wassermassen das Boot mit dem Motor in der Mitte halten.
Heute hat der VNF einen Schwimmsteg montiert und das ist eine bequeme Sache.

der Hafen von Verdun

der Hafen von Verdun

Die Maas lässt es sich nicht nehmen Verdun in zwei Teile zu stückeln, in die Oberstadt mit Zitadelle und Kathedrale und die Unterstadt zum Einkaufen. Zwischen zwei Brücken mitten in der Stadt wurde am linken Ufer eine Steganlage gebaut und am rechten Ufer ist eine Kaimauer. Gemeinsam sind sie der Port de Plaisance de Verdun.
Da es hier Strom und Wasser gibt, aber dennoch nichts kostet, ist natürlich jedes Plätzchen belagert. Wir ergattern noch einen Platz in der zweiten Reihe.

Verodunum nannten die Römer ihr Kastell, das sie auf einem gallischen Oppidum errichteten. Diese strategisch wichtige Lage über dem Maastal an der Römerstraße nach Metz ließ die Stadt auch in den folgenden Jahrhunderten zum Ziel der Begierde mächtiger Männer werden.
Insgesamt 11 Belagerungen mussten die Verduner ertragen und die 12. derzeit in ihrem Hafen. 60 % der touristischen Invasoren sind Holländer, 30 % Engländer und der Rest Deutsche und Skandinavier.
Unter keinen Umständen darf man in Verdun die Reise in die Vergangenheit
der unterirdischen Zitadelle versäumen.
Frieden, Freiheit, Menschenrechte. Dieser Dreiklang prädestiniert Verdun zu einer mächtigen Botschaft und dem Sitz des Weltfriedenszentrums.

Verdun

Verdun

Liberté Égalité, Fraternité.

Wir fahren ab Verdun fast ausschließlich im Kanal. Er ist jedoch so üppig in die Landschaft eingewachsen, dass man nie auf den Gedanken käme, in einer künstlichen Wasserstraße zu fahren.

Kilometerlang schlängelt er sich durch Weizen- und Maisfelder.
Langsames Reisen hat den Vorteil, dass die Seele Schritt halten kann.
Das möchte ich jedem Bootsfahrer mit auf die Fahrt geben. Lasst die Seele baumeln, lasst die Ruhe der Natur auf euch wirken, lasst Hektik und Unrast zu Hause.
Die Menschen stressen sich niemals mehr, als bei der Suche nach Erholung.
Wenn man die Gelassenheit findet dem Spiel einer Libelle oder dem Zwitschern der Vögel zu lauschen, dann findet man die omnipotente Keimzelle des Glücks in sich selbst.

Hinter Schleuse 13 ist ein wunderbarer Picknick-Platz mitten in der Natur. Der passende Rahmen für unser erstes Cote de Boef in diesem Jahr.

Lasset heut am edlen Ort
Ernst und Lust sich mischen.
Geist an Herzen, Ton am Wort
Feierlichst erfrischen.
Froh genießet eurer Lage,
Denn man setzt nicht alle Tage
Sich zu solchen Tischen.            Goethe

Lasset heut am edlen Ort
Ernst und Lust sich mischen.
Geist an Herzen, Ton am Wort
Feierlichst erfrischen.
Froh genießet eurer Lage,
Denn man setzt nicht alle Tage
Sich zu solchen Tischen. Goethe

die Leierkasten-Crew  aus Berlin – Bernd, Annette, Leonie,  genannt Bernhardi, Netti und Leni, verabschieden sich

die Leierkasten-Crew aus Berlin – Bernd, Annette, Leonie, genannt Bernhardi, Netti und Leni, verabschieden sich

Wie ein Hochzeitsbaldachin hängt der sternenfunkelnde Himmel über unserem Lagerfeuer als die ersten Raketen dem Freiheitskampf der Nation gedenken.
14.Juli. Sturm auf die Destille. (natürlich Bastille)
Immer noch schlängelt sich der Kanal durch eine besinnliche Landschaft, kleine Dörfer mit flachen mit Klosterpfannen gedeckten Dächern, die schon bei den Römern in Gebrauch waren. Im Mittelpunkt die Kirche, deren imposanter Bau in keinem Verhältnis zu der Kleinheit des jeweiligen Dorfes steh, aber von einer längst vergangenen goldenen Ära künden.

Selbst ist der Mann

Selbst ist der Mann

Ole Pinelle auf dem Weg in die grenzenlose Freiheit

Ole Pinelle auf dem Weg in die grenzenlose Freiheit

Pontons mit Wasser und Strom laden zum Verweilen ein. Da es nichts kostet sind sie natürlich immer belagert. Zwischen Schleuse 7 und 8 ist ein langer Picknick-Platz im Grünen und vor Commercy ist am rechten Ufer ein ehemaliger Verladekai direkt an einem Aldi.
Bequemer kann man seine Bordvorräte nicht mehr auffüllen. Elsässer Bier, das Döschen pfandfreie 23 Cent und sonstige Getränke in Plastikflaschen --> Einweg Richtung Poubell (Mülleimer).
Der in den Karten verzeichnete "Bootshafen" von Commercy hat nur einen Meter Wassertiefe, ist total verkrautet und ist eigentlich eher ein Dreckloch.

diese Dinger wurden zu einem Dreieck zusammengebunden und hinter den Treidelpferde hergezogen, damit sie den Boden wieder egalisierten.

diese Dinger wurden zu einem Dreieck zusammengebunden und hinter den Treidelpferde hergezogen, damit sie den Boden wieder egalisierten.

mit diesen Spitzen auf langen Stangen wurden die Treidelpenischen früher vom Ufer abgestoßen

mit diesen Spitzen auf langen Stangen wurden die Treidelpenischen früher vom Ufer abgestoßen

Waschhaus in St. Mihiel

Waschhaus in St. Mihiel

Anleger in St. Mihiel

Anleger in St. Mihiel

ein Angelplatz für Rollstuhlfahrer

ein Angelplatz für Rollstuhlfahrer

5 Schleusen bringen uns auf das Niveau des Rhein-Marne-Kanals.
Hier kann man sich entscheiden, entweder Richtung Marne-Seine-Paris, oder abwärts schleusen nach Toul in den Hafen von Frankreich.

wohin?

wohin?

der Tunnel von Foug

der Tunnel von Foug

mit dieser Treidelmaschinen wurden früher die Penischen durch den Tunnel gezogen

mit dieser Treidelmaschinen wurden früher die Penischen durch den Tunnel gezogen

Eile mit Weile!
Aber vergesst die Weile nicht, sonst habt ihr viel versäumt auf diesem wunderbaren Fluss

© Doris Sutter, 2007
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Begleitet Beluga und ihre Crew auf ihrer Bootsreise durch Deutschland, Holland, Belgien und Frankreich. Man kann 100.000 km mit einem Jet zurücklegen, ohne Mitteilungswertes zu erfahren, aber man kann in einer Stunde gemütlicher Fluss- oder Kanalfahrt auf dem altmodischsten aller Fortbewegungsmittel, dem Boot, sensationelle Erlebnisse haben.
Details:
Aufbruch: April 2007
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: Oktober 2007
Reiseziele: Deutschland
Niederlande
Frankreich
Luxemburg
Der Autor
 
Doris Sutter berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Doris sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
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