Start meines Sabbatjahres mit 9 Wochen Island

Reisezeit: August - Oktober 2009  |  von Matthias B.

Endlich am südwestlichsten Ende Europas: Neues aus Portugal

Nach 1 ½ Wochen in den es nur kurz und nicht ausdauernd geregnet hat, ist es mal wider so weit, es regnet durchgehend seit letzter Nacht, ich werde die Zeit des Regens nutzen um Euch wider mal ein Bericht zu schreiben. Diesmal aus Monte Gordo im Osten der Algarve unweit der Spanischen Grenze.

Zu beginn ein paar Zeilen allgemein zu portugiesischen Campingplätzen, den Regeln dort und der Folklore.

Wenn ihr Euch auf Portugiesischen Campingplätzen aufhalte, studiert sorgsam die Instruktionen für den Evakuierungsfall, nicht das hier aus Unwissenheit den Lift benutzt um ihn zu verlassen, Ihr fragt welchen Lift? Hab ich mich auch gefragt und bei Rauchendwicklung: den Platz kriechend wie ein Katze verlassen, und ich wundert mich warum mein Platznachbar so merkwürdige Übungen machte als ich meinen Grill anfeuerte.
Aber das Beste zu dieser Evakuierungsinstruktionen ist der Übersichtspan ich fand keine Übereinstimmung von Plan und wirklichen Gegebenheiten, vielleicht gehörter er zu einem andern Platz?

Das andrer ist wenn ihrer gedenkt auf eien Campinglatz zu verweilen, seit drauf gefasst das die Formalitäten länger dauern. Bei den erst zweite Plätzen dachte ich noch, es sei nur bei diesem Platz so , aber ist über all so und durchaus steigerungsfähig. Also zum Ablauf:
Nach dem ihr untertänigst einen Sicherheitsrambo um Erlaubnis gebeten habt, an der Rezeption vorzusprechen, dürft ihr bis zu einem Haus vorrücken und durch ein kleine Durchreiche vorsprechen, sehr ähnlich den, wie ich dachte, innerhalb Europas abgeschafften Grenzhäuschen. Dan legt ihr Fahrzeugpapier, Ausweis, und Campingkarte vor, füllt einige Formulare aus, die Papier werden kopiert und ihr erhalte, wen eurem ersuchen statt gegeben wird, einen Einlasspass mit dem ihr an dem nächst Sicherheitsrambo der mach mal auch elektronisch, ist vorbeigelassen werdet . Ok, wenn ich es genau nehme handelt es sich ja auch bei eien Campingplatz an der Algarve und nichts anders als um ein Flüchtlingslager für Winterflüchtlinge, das rechtfertigt dann ja auch ein Formales Asylverfahren.

Und so hat natürlich jeder Platz auch seien eigen Folklore, von einer folkloristischen Darbietung Berichte ich im voran gegangen Bericht, hier noch weitere , auf dem einem fährt man täglich sein Wohnmobil von den Klötzchen und wider rauf, warum? - eben Folklore. Auf dem Anderen muss man das Kabel für den Strom 2 m hoch von Baum zu Baum hängen oder es kommt der Sicherheitsrambo mehrmals und mist die Länge deines Autos nach. Alte Herren erzählen hier gerne, jedem der es wissen will oder nicht, was sie der Dame an der Rezeption auf die Frage geantwortet hätten wie Lang "ihrer" den sei.

Die Menschen, die sich bedauerlicher Weise den Aufendhalt auf einem Campingplatz nicht leisten können, weil die Anschaffung des Wohnmobils ein 6 stellige Euro Summe verschlungen hat, müssen eng gedrängt auf zu meist unschönen Plätzen stehen. Wenn sie dann dort über einen Monat stehen, werde sie auch schon mal von der Polizei unter Androhung von Bußgeld weg geschickt. Bei ihnen gibt es auch eien Folklore. Sie haben neben ihren Wohnmobilen kleine mit Zweitanktöle betreiben, stinkende und lärmende Kisten stehen, damit sie ihre Kaffeemaschine und die Mikrowelle betreiben können und ihnen nicht das heimatliche Fernsehprogramm entgeht. So ville erst mal zu den Campingleben hier.

Jetzt noch etwas zu dem Land. Die Reiseliteratur unterteilet die Algarve im allgemein in die Fels- Algarve im Westen und die Sand- Algarve im Osten ich halte eine weiter Kategorie für angebracht nämlich die Beton- Algarve Sie erstreckt sich von Westlich Faro bis Portimao auch wenn die Karten, über die ich ja schon schrieb, etwas anders weis machen wollen doch fand ich auf diesem Stück nur bebaute Küsste.

Ein besonders Erlebnis war eien Fahrt mit der Bahn von Fuseta nach Faro , das hat etwas von einer Museumsbahn, aber es war der Reguläre Zuge. Die Türen schlossen nicht wie gewohnt selbsttätig, sondern gar nicht, das störte auch keinen, den der Zug fährt ja trotzdem.
Einen gewissen Charme hat , das der Schaffner persönlich durch den Zug läuft und den Nächsten Halt ankündigt, so das dem Reisenden eine Ansage durch Lautsprecher von der Art "Thank you for Travelling sagt die Deutesche Bahn" erspart bleiben. Es ist auch von großer Wichtigkeit das er diese ansagt, woher soll der Reisende sonst wissen wo er sich befindet, es Gibt wohl Schilder mit dem Namen des Ortes nur sind die nicht für den Zugreisenden Sichtbar.

Nun so manches mag für Euch liebe Leser sich nach Übertreibung anhören, den Portugal ist ja auch einfach kein unterentwickelt und rückständige Land und doch Staune ich immer aufs Neu. So Berichte mir eine hier seit 20 Jahren Lebende Deutsche, das sie meine das es in Portugal kein Haus gebe in welchem der Regen nicht Durch das Dach kommt und ich befruchte sie hat recht. Ob Einkaufsläden, Öffentliche Bücherei. Bahnhofsgebäude irgend wo habe ich nach kurzen Suchen eine offensichtlich nasse Wand ausgemacht.

Von "Komischen Vögeln" berichte ich wiederholt, hier zwei ganz besondere Wohnsitz dieser ist der Kreisverkehr im Zentrum von Faro mit Blick aufs Meer.

Und jener gesellte sich zu mir und wollte Teilhaber an meinem Süßteile werden

Jetzt noch ein bisschen Sonne und wärme in den Kalten Norde, und etwas gegen den nicht unbegründeten Eindruck von Euch, ich würde hier nur Süßteile essen und mein Kajak sei reine Deko auf dem Dach. Vor einigen Tagen bin ich rund um die Insel "Armona" gepaddelt, eine Mischung aus dänischer Süddesee und Nordsee Und für meine Paddelfreunde unter Euch Lesern der Hinweis im Neopren und nicht im Troki !!, ich hoffe das es an den Temperaturen lag, und nicht an dem Biopren welches mir möglicherweise die Köstlichen Portugiesischen Süßteile beschert haben.

Wo ich denn thematisch schon bei Backwaren bin noch ein paar Worte zum Brot.
Ich kann mich beim Anblick des Brotes des Gedanken nicht erwehren, das hier dem Becker, bei seinem Kreativen Bemühen, das was der Metzgerhund dem kleinen Maulwurf auf den Kopf setzte Model gestanden hat. Oder kurz und prägnant ausgedrückt mit den Worten eines Nordfrischen Campers. " Hundehaufen"

und da die Bilder mal wider nicht so recht durch die Leitung wollen gibt es sie später.

© Matthias B., 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bald ist es so weit, am 1 August starte ich mein Sabbatjahr mit 9 Wochen Island. Ich möchte Euch und Ihnen liebe Leser, von Zeit zu Zeit, von meinen Eindrücken und Erlebnissen live berichten. Hauptsächlich werde ich dies Berichte für alle mir verbunden Menschen schreiben. Es sind natürlich auch alle anderen Interessierten eingeladen meine Reise mit zu verfolgen. erst ein mal so viel zum Interesse wecken. Matthias
Details:
Aufbruch: 01.08.2009
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 03.10.2009
Reiseziele: Island
Portugal
Der Autor
 
Matthias B. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.