Start meines Sabbatjahres mit 9 Wochen Island

Reisezeit: August - Oktober 2009  |  von Matthias B.

Endlich am südwestlichsten Ende Europas: ich habe "Xynthia" gesehen

Über die vergangen 2 Wochen gibt es im wesendlichen nicht viel zu berichten.

Ich befinde mich jetzt nördlich von Lisboa, hier ist es deutlich geruhsamer. Auf dem Campingplatz in Sao Pedro e Moel bin ich zeitweise der einzige Gast.
Ich habe die vergangen Zeit gehnutz um, soweit es das Wetter es zuließ, mehr oder weniger ausgiebige Wanderungen oder Radtouren endlang der Küste zu unternehmen. Dabei habe ich meine unwissenschaftliche Studien über Süßteile vertiefen können und möchte die einfache Behauptung auf stellen "je nördlicher desto süßer". Ich Rate dringen zum Gebrauch von Wergzeugen bei Verzehr jener Teile, die Klebkraft ist durchaus mit der von Sekundekleber vergleichbar.

Ich deute schon an, "soweit es das Wetter es zuließ". "Xynthia" zog auch über mich hin weg. In der Spitze dürften es hier um die 11 Bft. gewesen sein, hierzu ein klein Geschichte, die mir schon beinah typisch für Portugal erscheint.

Die Wettervorhersage des DWD für das Seegebiet direkt westlich von Sao Pedro de Moel las sich so:
"Westl.Port. (39.55N 10.42W) WT: 15 C....Tief 994 südlich der Azoren, vertiefend, nordostziehend, Sonnabend Mittag als schweres Sturmtief 970 dicht westlich von Portugal
Samstag 12:00 Uhr UTC S 8-9 in Böen 11-12
Samstag 18:00 Uhr UTC W- NW 7 in Böen 80+kn ( ca. 150 km/h)"

Als ich am Morgen mein Wohnmobil an eine andrer Stelle auf dem Campingplatz verbrachte, zeiget sich der Manager des Platze vorerst etwas ungeschmeidig, er sah meine Darstellung des bevorstehenden als übertrieben an.

Die Portugieschen Wettervorhersagen sprachen von um die 7 bis 8 bft. Am Nachmittag als das Tief sich vollständig austobte und er besorgt nach den Bäumen sah, räumte er ein, das es eine gute Idee von mir war. Der Ast der dort lag wo mein Wohnmobil stand hätte durchaus für ein hässliche Beule oder ein kaputte Scheibe gereicht. Auf einem benachbarten Platz des selben Betreibers gab es an 6 Wohnwagen schaden wegen umgestützter Bäume. Ansonst ging es insgesamt hier recht glimpflich ab.

Leuchturm von Sao Pedro de Moel

Leuchturm von Sao Pedro de Moel

Das ganze bei 11 Bft

Das ganze bei 11 Bft

Das Meer bei 11 bft  Die Wellenkämme werden vom Wind zu Gischt  zerblassen die Luft schmeckt nach Salz.

Das Meer bei 11 bft Die Wellenkämme werden vom Wind zu Gischt zerblassen die Luft schmeckt nach Salz.

Ich habe die Zeit des Stärksten Sturms nach der Devise "Abwarten und Tee trinken" - natürlich mit Süßteile, in einem Cafe mit Meerblick verbracht
Fragte mich der Mager doch einen Tag später woher ich von dem Unwetter wusste. - Ein Lob an den DWD.

Sturmschaden

Sturmschaden

Diese Bäume haben Standgehalten

Diese Bäume haben Standgehalten

Blick auf die Altstadt von Peniche

Blick auf die Altstadt von Peniche

Küste bei Peniche mit Blich auf  Berlenga

Küste bei Peniche mit Blich auf Berlenga

. Innenhof der Fortaleza von Peniche, welches während des "Estado de Nova" ein gefurchtes Gefängnis aus im gelang Alvaro Cunhal die Spektakulär flucht.Jetzt dient es als Heimatmuseum und beherbergt ein Ausstellung zum Widerstand gegen das Regime von Salazar

Torbogen des Fortaleza

Torbogen des Fortaleza

Gasen von Obidos, die vorhanden Großparkplätze lassen erahnen welche Menschenmaßen sich im Sommer durch die Gassen drängen

Blick auf den Menschenleeren Strand von  Nazare, im Sommer soll man den Sand vor lauter Menschenmassen nicht mehr sehen können

Blick auf den Menschenleeren Strand von Nazare, im Sommer soll man den Sand vor lauter Menschenmassen nicht mehr sehen können

Bucht bei Sao Pedro

Bucht bei Sao Pedro

© Matthias B., 2009
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Bald ist es so weit, am 1 August starte ich mein Sabbatjahr mit 9 Wochen Island. Ich möchte Euch und Ihnen liebe Leser, von Zeit zu Zeit, von meinen Eindrücken und Erlebnissen live berichten. Hauptsächlich werde ich dies Berichte für alle mir verbunden Menschen schreiben. Es sind natürlich auch alle anderen Interessierten eingeladen meine Reise mit zu verfolgen. erst ein mal so viel zum Interesse wecken. Matthias
Details:
Aufbruch: 01.08.2009
Dauer: 9 Wochen
Heimkehr: 03.10.2009
Reiseziele: Island
Portugal
Der Autor
 
Matthias B. berichtet seit 15 Jahren auf umdiewelt.