Auf Bummeltour in den Süden Frankreichs

Reisezeit: Mai 2016  |  von Ulrike S.

Provence & Camargue: Markttag in Arles

Herr Mistral lässt grüßen

In der Nacht kommt Wind auf, der sich zu einem böigen Mistral auswächst. Dafür ist der Himmel am Morgen wolkenlos und wir frühstücken draußen. Dann packen wir vorsichtshalber die Markise ein und fahren nach Arles. Dort ist heute Samstagsmarkt - angeblich einer der schönsten und größten in der Provence. In der Tat sind wir von den Dimensionen überwältigt. Hier gibt es einfach alles. Wir schlendern durch die Stände, genießen mit allen Sinnen die Reize für's Auge und die Nase, erstehen Olivenöl, Orangen und Obst, essen einen provencalischen Zwiebelkuchen - den Pissaladière - und machen uns am Nachmittag auf zur Erkundung der architektonischen Highlights der Stadt.

Einfach herrlich diese französischen Märkte

Einfach herrlich diese französischen Märkte

Von Julius Caesar bis Vincent van Gogh

Highlight und Pflichtprogramm ist natürlich das römische Amphitheater, wo heute noch regelmäßig Stierkämpfe - die Course Camarguaise - stattfinden. Aber auch die gesamte Altstadt von Arles - ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe - ist unbedingt sehenswert. Lauschige Plätze, natürlich das berühmte Café de la Nuit, das Rhône-Ufer - wir wandeln auf geschichtsträchtigen Spuren von Julius Caesar bis Van Gogh. Das hat schon was und wir haben es nun auch gefunden - das berühmte Licht der Provence. Der Mistral hat mittlerweile für einen fast wolkenlosen Himmel, aber für frische Temperaturen gesorgt. Ein Grund, warum trotz Pfingstsamstag kaum Touristen da sind? Wir wissen es nicht, genießen einfach nur die Ruhe der Vorsaison und erfreuen uns am Savoir Vivre.

Wieder zurück auf dem Campingplatz genießen wir den restliche Nachmittag noch ein wenig im Liegestuhl, wobei uns der Wind ziemlich kühl um die Nase weht. Meine bessere Hälfte kauft im Städtchen noch ein wenig Wein und Saucisse Provencal - einem guten Abendessen steht also nichts mehr im Wege.

© Ulrike S., 2016
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Im Mai 2016 war es wieder soweit und die Pfingstferien verbrachten wir ganz klassisch in Südfrankreich. Nach dem Motto "Der Weg ist das Ziel" dauerte es diesmal allerdings fast zwei Wochen, bis wir "unser" Gruissan erreichten.
Details:
Aufbruch: 04.05.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 26.05.2016
Reiseziele: Frankreich
Der Autor
 
Ulrike S. berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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