In 360 Tagen um die Welt

Reisezeit: August 2006 - Juli 2007  |  von Markus Steininger

Argentinien: Iguazu

11.-14.8.2006
Wir hatten ein Zimmer im Hostel Inn vor den Toren von Puerto Iguazu gebucht. Das Hostel ist ziemlich neu und komfortabel und hat ein riesiges Pool. Dieses war allerdings gerade ausser Betrieb... Dabei haetten wir es bei subtropischen 30 Grad gut gebrauchen koennen!

Am ersten Tag fuhren wir auf die argentinische Seite der Wasserfaelle. Hier befindet sich der Loewenanteil in einem Nationalpark. Leider ist zur Zeit extrem wenig Wasser zu sehen. Das haengt natuerlich einerseits mit der nun herrschenden Trockenzeit zusammen. Andererseits bekamen wir die Info, dass es sehr wohl geregnet hatte, man aber nicht wuesste wo das Wasser geblieben war. Am Tourismus kanns nur bedingt liegen, denn da herrscht momentan Nebensaison. Auch fuer die Landwirtschaft kann das Wasser im Winter nicht benoetigt werden. Also ich hab auch keine logische Erklaerung fuer dieses Phaenomen. Jedenfalls ist es schon ein wenig schade, wenn man hier ueberall Fotos von den Faellen in Bestform sieht und dann vor Ort eine Miniausgabe praesentiert bekommt. Trotz allem ist es beeindruckend, das alles zu sehen und man kann sich vorstellen, was hier nach der Regenzeit los ist!!!

Links die brasilianische Seite, die nach der Regenzeit durch die Wassermassen komplett weiss ist, rechts die argentinische.

Links die brasilianische Seite, die nach der Regenzeit durch die Wassermassen komplett weiss ist, rechts die argentinische.

In der Teufelsschlucht stuerzt das Wasser von einem Basaltplateau in 2 Stufen...

In der Teufelsschlucht stuerzt das Wasser von einem Basaltplateau in 2 Stufen...

...insgesamt 70 m in die Tiefe, von der argentinischen Seite aus fotografiert.

...insgesamt 70 m in die Tiefe, von der argentinischen Seite aus fotografiert.

Am zweiten Tag wollten wir eigentlich das mittlerweile nur mehr zweitgroesste Wasserkraftwerk der Erde (der 3 Schluchtendamm am Jangtse in China ist mittlerweile fertig und groesser) Itaipù am Paranà besichtigen. Dies ist ein Gemeinschaftswerk zwischen Brasilien und Paraguay. Also charterten wir ein Taxi und fuhren nach Brsilien. An der Grenze, besser gesagt bereits auf der brasilianischen Seite, stellte sich heraus, dass die Fuehrungen im Kraftwerk angeblich nur vormittags abgehalten wuerden. Und zu diesem Zeitpunkt war es bereits 11 Uhr und die Fahrt nach Itaipu haette noch ca. 20 Min. gedauert. Also disponierten wir um und fuhren auf die brasilianische Seite der Faelle.

Dieser Nationalpark ist wesentlich professioneller organisiert als der argentinische. Er ist allerdings auch viel kleiner und so in gut 2 Stunden zu schaffen. Dafuer ist der Blick auf die nun gegenueber liegenden Faelle traumhaft. Wenngleich auch hier wieder die geringen Wassermengen auffielen.

Die Teufelschlucht von der brasilianischen Seite.

Die Teufelschlucht von der brasilianischen Seite.

Die Teufelsschlucht samt Nebenfaellen von der brasilianischen Seite.

Die Teufelsschlucht samt Nebenfaellen von der brasilianischen Seite.

Zum Abschluss besuchten wir dann noch den groessten Vogelpark Lateinamerikas. Besonders die Flamingos, die wir zwar in Bolivien nich in freier Wildbahn sehen werden, Adler, Geier und Aras beeindruckenten uns.

Am dritten Tag verzichteten wir auf Itaipu und fuhren statt dessen nach San Ignazio Mini weiter.

Im Nationalpark leben auch zahlreiche Tiere. Die Nasenbaeren sind dabei eine echte Plage geworden.

Im Nationalpark leben auch zahlreiche Tiere. Die Nasenbaeren sind dabei eine echte Plage geworden.

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Mit dem Rucksack Richtung Westen: Südamerika (Argentinien, Bolivien, Peru, Chile), Neuseeland, Australien, SO-Asien (Thailand, Vietnam, Kambodscha, Malaysia, Myanmar)
Details:
Aufbruch: 02.08.2006
Dauer: 11 Monate
Heimkehr: 11.07.2007
Reiseziele: Argentinien
San Pedro De Atacama
Arequipa
Colca Canyon
Bolivien
Neuseeland
Australien
Thailand
Vietnam
Kambodscha
Malaysia
Der Autor
 
Markus Steininger berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
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