Endlich wieder eine große Reise: Indien-Bhutan-Nepal
29.03.2026: Kathmandu- Jaipur
Unsere Koffer sind mit ja 20kg gepackt und wir haben ordentlich viel Handgepäck dabei. Deutlich mehr als die erlaubten 7kg. Aber wir hoffen, dass es auch diesmal glimpflich verläuft und nicht gewogen wird—
Naja—falsch gedacht. Bei der Gepäckaufgabe haben wir in den Koffern 1-2 kg mehr, aber da drückt der junge Mann beide Augen zu.
Dann fordert er uns auf, alles an Handgepäck auf die Waage zu legen.
21 kg!!!!
Viiiel zu viel meint er….
Thomas fragt höflich, was wir nun tun sollen….
Er meint, er checkt dann eben noch ein 3. Gepäckstück ein…
Puuhhh…tatsächlich kostenlos
Hoffentlich klappt das in ein paar Tagen bei Thalia und Nicolas auch so
Von den beiden hören wir übrigens garnix….
Aber leider wird das Gepäck nicht bis Jaipur durchgecheckt. Wir müssen es in Delhi aufnehmen und wieder neu für Jaipur aufgeben.
Aber wir haben an die 3 Stunden Aufenthalt in Delhi, das sollte eigentlich ausreichen
Der Abflug verspätet sich etwas und dann vor dem Einstieg in den Flieger noch das…:
Wir kapieren erst garnicht was los ist….
Vor dem Einsteigen gibt es noch mal eine Kontrolle. Dazu müssen sich Männlein und Weiblein getrennt in eine Reihe stellen. Jeder wird in den Waggons noch einmal „gefilzt“ und das Handgepäck wird aufs genaueste untersucht.
Jedes Fläschchen genau angeschaut. Beim Haarspray kommen sogar Fragen
Das Ganze dauert natürlich lange und da wir ohnehin Verspätung haben,summiert sich alles auf eine gute Stunde.
In Delhi gibt es dann richtig Stress:
Keine 2 Stunden Zeit für Immigration—Gepäck holen und wieder einchecken…
Und das alles auf diesem riesigen Airport.
Thomas resigniert und möchte aufgeben….einen Flieger später nehmen…
Aber ich drängele…
Alles im Laufschritt…
Die Leute bitten uns vorzulassen…
Tatsächlich klappt es ziemlich knapp!!
Geschafft!! Wir landen in Jaipur!
Von Ankit, unserem Organisator bekam ich gestern noch die Info, dass uns Rashid am Airport in Empfang nimmt.
Die Mutter von Ankit ist verstorben und er muss sich um die hinduistische Bestattung kümmern—dazu kommen etwa 200-300 Menschen. Diese müssen auch kulinarisch versorgt werden
Aber es klappt! Bevor ich eine Nachricht schreiben kann, steht Rashid schon vor uns!
Wir sind erstmal geschockt über das Chaos, den Dreck und die Lautstärke der Stadt.
Wie gut , dass wir im sicheren Auto sitzen. Ich möchte im Moment um keinen Preis der Welt da draußen sein.
Der Verkehr und das gehupe ist ohrenbetäubend-ich staune, wie Rashid sich durch den Verkehr schlängelt. Auf ‚Zentimeter wird hier auf - und angefahren.
Wäre das Autofenster offen, könnte ich den Atem der Mopedfahrer neben mir spüren.
Auf dem Weg zum Hotel fahren wir am „Palast der Winde“ dem „Hawa Mahal“ vorbei—auch hier —der Wahnsinn! Keine Möglichkeit zu stoppen…
Der Name kommt daher, dass durch die zahlreichen Fenster—953 an der Zahl -der Wind weht und für eine ständige Luftzirkulation sorgt. Die Fassade diente dazu, dass die HOfdamen die Prozessionen auf der Straße beobachten konnten.
Der Palast wurde 1799 erbaut vom Maharadscha Sawai Pratap Sigh
Das Hotel sieht auch wie ein Palast aus und gefällt mir ausgesprochen gut—es ist kein klassisches Hotel, sondern auch Teil der königlichen Geschichte
Nach dem einchecken holt uns Rashid wieder ab für die Stadrundfahrt
Jaipur wird auch „Pink City“ genannt, weil die Stadt zu einem großen Teil in rosafarbenen Ton gestrichen ist. Das hat Maharaja Sawai Ram Singh I. 1876 extra für den Besuch des Prince of Wales veranlasst.
Die Farbe rosa gilt als Farbe der Gastfreundschaft
Kurzer Stop am „Jal Mahal“ dem Wasserpalast, der inmitten des Man Sagar Sees liegt.
Es war ursprünglich das Jagdschloss des Maharaja von Amber.
Von 5 Stockwerken sind 4 unter Wasser —der Palast ist nicht zugänglich!
Wir besuchen den City Palast —ein königlicher Palast, der Mitte des 18.Jhd erbaut wurde. Diese Kanonen sind. Ein Teil der Sammlung historischer Waffen im Palast
Nach knapp 2 Stunden haben wir genug und wir stürzen uns wieder ins Getümmel-hier sehen wir ein historisches Stadttor
Dann will man natürlich auch etwas verkaufen….
So eine Veranstaltung empfinde ich immer unangenehm—man fühlt sich verpflichtet zu kaufen
Später führt er uns noch in eine Edelsteinschleiferei—auch wieder lästig für uns und überflüssig. Schade, um die Zeit…
Wir sagen ihm, dass wir so etwas nicht mehr möchten.
Abends bringt er uns zu einer Tanz-Veranstaltung mit indischem Buffet.
Die Location ist wunderschön…
Morgen dürfen wir mal ausschlafen—wir starten erst gegen 9 Uhr
| Aufbruch: | 19.03.2026 |
| Dauer: | 4 Wochen |
| Heimkehr: | 13.04.2026 |
Bhutan
Nepal