Endlich wieder eine große Reise: Indien-Bhutan-Nepal
25.03.2026: Paro - Tigernest
Heute ist es soweit!
Wir erklimmen den Berg zum Tigernest!
Seit ich dieses Bild vor langer Zeit zum ersten Mal sah, hatte ich den Wunsch es in Original zu sehen.
Nach ein paar Metern kommen wir an den Platz, an dem man für die erste Strecke Pferde zu 14 US$ mieten kann
Thomas entscheidet sich für die bequeme Variante, es bleibt ja immer noch die 2. Hälfte der Strecke, die für die Pferde nicht gangbar ist
Wir machen uns indessen langsam auf den Weg…der Weg führt durch Pinienwälder und wechselt sich ab mit Steinstufen, Wurzelstufen und Erdwege
Unterwegs wieder ein traditioneller Pavillon mit einer riesigen Gebetsmühle.
Man dreht sie im Vorbeigehen, was einem stillen Gebet gleichkommt
Immer mal wieder sieht man so kleine Tempel oder Schreine. Dieser Tempel markiert den Geburtsort eines religiösen Oberhauptes Bhutans
Wir gehen auch ins Kloster. Aber hier herrschen strenge Regeln: alle Sachen und natürlich-oder vor allem die Fotoapparate und Handys müssen abgegeben werden.
Es herrscht absolutes Fotografierverbot.
Und natürlich müssen die Schuhe ausgezogen werden, keine Kopfbedeckungen und angemessene Kleidung, also Schultern und Knie bedeckt
Das Tigernest: ist ein buddhistisches Kloster im Parotal.
Taktsang heißt wörtlich übersetzt: Tigers Versteck und liegt auf einer Höhe von 3120 Metern im Himalaya und kann nur zu Fuß erreicht werden.
Die Klosteranlage ist das Wahrzeichen Bhutans.
Das Kloster ist dem Guru „Padmasambhava“ gewidmet, der angeblich dort in einer Höhle im 8.Jhd 3Jahre, 3 Monate, 3 Tage und 3 Stunden meditiert hat.
Er hat den Buddhismus nach Bhutan gebracht und kam auf dem Rücken einer Tigerin an
Jetzt haben wir uns eine buddhistische Massage verdient—Massagen sind hier relativ günstig—für 90 Minuten zahlt man etwa 45 Euro
Wir 4 nutzen das !
Anschließend gönnen wir uns noch ein sogenanntes „Hot Stone“ Bad in der mit Kräutern gefüllte Holzwanne—das Fußende geht außen weiter -dort wird das Wasser mit heißen Steinen erwärmt und fließt dann durch den Schlitz in die Wanne, in der man liegt—diese Angelegenheit ist mit 35 US$ nicht so ganz günstig
45 Minuten dürfen wir darin liegen, aber das reicht auch—uns wird mächtig warm-zwischendurch lassen wir 2x heiße Steine nachlegen.
Aus den Hähnen können wir kaltes Wasser zulaufen lassen
Dazu kommt er mit der Schubkarre an und läßt die heißen Steine am Fußende außen ins Wasser gleiten. Wir hören immer das laute ‚Zischen
Nach dem Bad schauen wir uns die Angelegenheit genauer an: Hier im Feuer werden die dicken Flussteine erhitzt- sie setzen dem Wasser heilende Mineralien zu
Hier ist das Fußende welches außen angebracht ist—hier läßt er die Steine reingleiten und das heiße Wasser läuft durch einen Schlitz in die Wanne, in der wir liegen.
Diese traditionelle Badezeremonie wird seit über 1300 Jahren praktiziert
Da sollte uns doch der Muskelkater morgen erspart bleiben!
| Aufbruch: | 19.03.2026 |
| Dauer: | 4 Wochen |
| Heimkehr: | 13.04.2026 |
Bhutan
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