Endlich wieder eine große Reise: Indien-Bhutan-Nepal
21.03.2026: Ankunft in Bhutan
Wir landen ziemlich pünktlich in Delhi, bekommen auch fix unser Gepäck, die Einreiseformalitäten gehen auch zügig.
Aber dann! Wir suchen verzweifelt den richtigen Terminal für unseren Abflug.
Der Flughafen ist riesig! Überall wir gebaut und wir fragen uns durch.
Irgendwann haben wir den richtigen Schalter zum einchecken gefunden!
Nun sind die 4 Stunden auch fast rum —die Lounge ist leider schon überfüllt, also gehen wir direkt zum Gate.
Der Flieger hat eine kleine Verspätung. Aber dann sitzen wir endlich. Es gibt sogar eine richtige Mahlzeit und Getränke!
Der Flug sollte eigentlich 2 Stunden dauern—aber dann kommt die Durchsage, dass eine Landung leider nicht möglich ist.
Der Flughafen Paro in Bhutan
Es gibt in Bhutan nur diesen einen internationalen Flughafen. Er gilt als einer der anspruchsvollsten und gefährlichsten Flughäfen der Welt und liegt auf einer Höhe von 2235m in einem engen Tal umgeben von 5500 m hohen Gipfeln umgeben.
Starts und Landungen sind nur bei guter Sicht und tagsüber erlaubt.
Eine Instrumentenlandung ist nicht möglich, Piloten müssen manuell navigieren.
Es gibt weltweit nur 17 Piloten die für eine Landung hier ausgebildet sind
Keine Ahnung wohin genau. -Wir landen in einem schmalen Korridor, zwischen Nepal und Bhutan, der noch zu Indien gehört.
Wir fotografieren und erkennen dann: „Bagdogra Airport“ - ein kleiner internationaler Militärflughafen in Westbengalen.
Hier sitzen wir nun über 4 Stunden fest und warten auf bessere Sicht.
4 Stunden auf den engen unbequemen Sitzen. Wir dürfen nicht raus. Es wird warm und die Luft ist miefig. Irgendwann werden die hinteren Türen geöffnet, aber davor kommt ein Absperrband, damit keiner rausläuft.
Viele werden nervös einige haben auch eine lange Anreise wie wir hinter sich und schon eine Nacht nicht geschlafen.
Nicolas kann nicht mehr sitzen und begibt sich in den hinteren Bereich um sich die Füße etwas zu vertreten, für große Menschen, ist hier das lange sitzen höllisch. Die Stewardessen versuchen alle zu beruhigen.
Falls es nicht besser wird, gibt es eine Hotelübernachtung auf Kosten der Airline
Naja…wir wollen aber nach Buthan!!!!! Unser Guide und Fahrer warten dort schon seit 7 Uhr. Wir können keinen informieren, wir haben kein Internet…
Gegen 12 Uhr heißt es: auf die Plätze anschnallen! Der Pilot will es versuchen!
Tatsächlich klappt es —zwar muß er wieder eine halbe Stunde kreisen und inzwischen regnet es, aber dann kommt diese spektakuläre Landung!
Als wir den Boden berühren gibt es donnernden Applaus. Ich finde zu Recht!
Eine Wahnsinnsleistung in einer S-Kurve auf engsten Raum auf die Landebahn zu kommen—-wow!!!
Bhutan
Das Königreich Bhutan ist das Land des „Donnerdrachen“ und bekannt dafür, dass es das glücklichste Land der Welt sein soll. Der König hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Volk glücklich und zufrieden zu machen
Es ist buddhistisch geprägt, hat klimaneutrale Politik und erhält seine traditionelle Kultur.
Es ist so groß wie die Schweiz mit ca 9 Mio Einwohnern- Bhutan hat jedoch nur ca 770.000 Einwohner.—unglaublich!
Draußen empfängt uns Regen und unser Guide mit einem Seidenschal als traditionelle Begrüßung und einem Bus, in dem wir gut Platz haben
Wir fahren die ca 50km bis zur Hauptstadt Thimpu und stoppen bei dem schönen „Tachogang Lhakhang“ Kloster
Hier die historische „Tachogang Lhakhang“ Ketten- Hängebrücke, aus dem 15.Jhd über den Fluss „Paro Chhu“ die zur Zeit aber leider nicht mehr begehbar ist
Wir erreichen die Hauptstadt Thimpu - ein großes Haus ist mit Bambus eingerüstet.
Das ist auch stabil und nachhaltig
Wir checken im „Hotel Yarkay“ ein wo wir mit einem kühlen Shot und einer Kette empfangen werden. Wir sind überwältigt über die große Gastfreundschaft—bestimmt 6 Angestellte wuseln um uns herum lächeln und versuchen uns alles abzunehmen
Som zeigt uns wie die Blätter mit einer klebrigen M;Asse bestrichen werden, dann die Nuss drauf und kauen…so ähnlich kennen wir das von Papua!
Som berichtet, dass sie in Bhutan keine Süßigleiten kennen….ich zweifle etwas…wirklich??
Die große Markthalle ist Zweigeschossig: unten befinden sich die Produkte aus Indien und oben die aus dem eigenen Land - hier wieder die Ketten mit dem getrockneten Käse aus Kuh- und Yak-Milch
Weil ich nun gerade erfahren habe, dass es hier keine Süßigkleiten gibt, frage ich Som, ob ich den Kindern Bonbons geben darf, die ich noch in der Jackentasche habe. Er meint: Ja!
Zur Sicherheit frage ich auch noch die Mutter—auch sie nickt freundlich
Hmmm…aus welchem Grund gibt es dort keine Süßigkeiten?
Wohl nicht aus gesundheitlichen Gründen oder Prinzip…?
Um 18.30 Uhr fahren wir zurück zum Hotel. Es gibt ein leckres landestypisches Buffet. Alles schmeckt köstlich!
Morgen werden wir um 9 Uhr abgeholt—wir werden bestimmt wie die Steine schlafen!
| Aufbruch: | 19.03.2026 |
| Dauer: | 4 Wochen |
| Heimkehr: | 13.04.2026 |
Bhutan
Nepal