Costa Rica

Reisezeit: Februar - April 2005  |  von Martin Rümmler

La Selva, das Praktikum beginnt: ...alles hat ein Ende

16.-20. Maerz

so, Santa Rosa ist geschichte...jetzt ist wieder die arbeit mit den Knetschlangen angesagt bzw. mit den Pfeilgiftfroeschen bei Andrea (sie schuldet euch, glaube ich, immer noch eine einfuehrung in ihr projekt) .

wir sind nicht direkt von Santa Rosa nach La Selva zurueckgefahren und haben noch eine nacht in San Jose verbracht. als wir dann am naechsten tag mittags wieder auf der Station sind, heisst es fuer uns "schlangenforscher" erneut in den wald ausruecken und schlangen kontrollieren. obwohl die ollen voegel jetzt bald 4 tage zeit hatten, unsere tollen knetschlangen zu attackieren und mit schnabelhieben zu uebersaeen, faellt die ausbeute noch schlechter aus als die vortage davor.

es ist donnerstag der 17. Maerz und das schlangenprojekt ruht fuer heute erst einmal. DENN!!!!!....da sind ja noch unsere individuellen projekte...jaaaaaaa,....d.h. jeder von uns soll sich, insprieriert vom dschungel, ein eigenes projekt AUSDENKEN! gar nicht so einfach, wie man vermuten mag. alle neune aus der gruppe sind wir erst einmal wie die obstfliegen in den wald ausgeschwaermt,...uns inspirieren lassen. fuer aussenstehende vielleicht lustig, was im endeffekt so rauskam an projekten, aber um einen einblick in solche arbeiten zu kriegen reicht es. Sara und ich hatten erst folgendes projekt (jetzt kommt's): vergammelte bananen auslegen und gucken, was sich davon anlocken laesst. eigentlich mehr ne spielerei ABER die frage war, um es wissentschaftlicher zu machen, was laesst sich anlocken und in welcher zeit. theorie schoen und gut...praxis sch****. ein einziger schmetterling kam nach den ersten 5 minuten *freu*, danach war dann aber flaute...nischt mehr ausser obstfliegen. Projekt also abgehakt und neues "ausgedacht"...Ameisenloewen....die details erspare ich euch.

es ist freitag, letzte chance, um daten zu den schlangen zu sammeln. morgen muessen wir unsere ergebnisse praesentieren. ein letztes mal wuchten wir unsere schwitzenden koerper durchs dschungelgestruepp, um die knetbiester auf spuren zu untersuchen. dieses mal muessen wir auch noch alle 500 schlangen wieder einsammeln, wir wollen ja keinen knetmuell hinterlassen...watn spass!

samstag, der letzte ganze tag auf der station. heute soll sich herausstellen, was unser schlangenexperiment gebracht hat. alle gruppen ackern heute wie wild, um ihre protokolle und die praesentation bis zum nachmittag fertig zu bekommen. ein ganz schoenes stueck arbeit. doch alle schaffen es und am spaeten nachmittag dann, koennen wir uns an den fruechten unser aller harter arbeit im dschungel, in form von ergebnissen und interessanten interpretationen, laben.

das praktikum in La Selva klingt mit einem gemuetlichen abend aus. es waren wirklich zwei wunderbare wochen, in denen ich viel neues gelernt und tolle leute kennengelernt habe.

am sonntag dann ein letztes gemeinsames fruestueck und dann zerstreut sich die gruppe in alle 4 himmelsrichtungen. Alexandra und Romy fliegen wieder nach hause, Sabine faehrt mit den beiden nach San Jose und dann weiter im Land umher, Stef verschlaegt es an die pazifikkueste und Andrea und ich, wir schliessen uns mit Sara, Arne und Viktor zusammen und fahren noch am gleichen tag nach Tortuguero an der Karibik.

das Labor von La Selva,...im Hintergrund die Bibliothek

das Labor von La Selva,...im Hintergrund die Bibliothek

© Martin Rümmler, 2005
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Sieben Wochen Costa Rica stehen bevor. Die ersten zwei und die letzten drei verbringen wir auf der Suche nach interessanten Plaetzen irgendwo im Land. Dazwischen heisst es 14 Tage Tropenoekologisches Praktikum auf der biologischen Station La Selva in Costa Rica. Die Reise beginnt jedoch mit vier Tagen Stop-over schon in San Francisco.
Details:
Aufbruch: 19.02.2005
Dauer: 7 Wochen
Heimkehr: 08.04.2005
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Costa Rica
Nicaragua
Der Autor
 
Martin Rümmler berichtet seit 17 Jahren auf umdiewelt.
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