Mit dem Rucksack durch Thailand

Reisezeit: August / September 2011  |  von Sophie G. Dominik Z.

Pai: Tag 2: Elefantenreiten

Nach einem reichhaltigen Frühstück machten wir uns auf den Weg zu "Tom`s Elephant Camp". Es war wieder einmal ein strahlend schöner Tag, obwohl Regen vorausgesagt war, denn wie man weiß ist zwischen Juli und Oktober Regenzeit in Thailand, bzw. in dieser Region. Obwohl das Camp sehr schlecht ausgeschildert war und unsere Rennschüssel natürlich kein Navi hat, fanden wir den Weg auf Anhieb. Auf den letzten Metern zum Camp begegnete uns ein Elefant nach dem anderen, denn dort sind mehrere Elefantencamps ansässig.
Als wir auf den Hof fuhren erwarteten, erwarteten uns bereits vier Elefantenkühe. Die kleinste der Dickhäuter, heißt Ponpaen - das bedeutet "lovely Lady". Sie ist 20 Jahre alt (also noch ein sehr junges Mädchen, denn Elefanten können über hundert Jahre alt werden) und verdrückt 200 kg Bambus und Obst am Tag. Ok... eigentlich frisst sie so ziemlich alles, was ihr in den Rüssel kommt. Auf ihr sollten wir reiten. Doch als Erstes mussten wir ihren breiten erklimmen, was dem einen leichter (Dominik) und dem anderen schwerer (Sophie) fiel. An einer Leine, die um ihren Körper gebunden war hielten wir uns fest, ihr Bein, dass sie elegant nach oben streckte, diente uns als Tritt. Auch auf dem Rücken eines "kleinen" Elefanten, kann man sich schon ganz schön klein vorkommen. Dann ging es los und Ponpaens Trainer übernahm die Führung. Jeder Elefant hat in seinem langen Leben nur einen einzigen Menschen, zu dem er eine feste Bindung aufbaut und von dem er sich trainieren lässt. Wenn dieser stirbt, ist es nicht mehr möglich den Elefanten für diese Zwecke zu nutzen. Sie werden dann bis zu ihrem Lebensende zu einem Camp gebracht, wo sie mit Artgenossen verbleiben.

Dass Ponpaen noch sehr jung ist, konnte man unschwer daran erkennen, dass sie noch nicht alle Befehle ihres Trainers zu dessen Zufriedenheit ausführte. So kam es schonmal vor, dass der Elefant (inklusive uns) im Maisfeld verschwand, um sich einen kleinen Snack zu gönnen. Doch Trotz ihres Ungehorsams hatte Ponpaen ein sehr liebes Wesen. Wir verbrachten insgesamt 2,5 Stunden auf ihrem Rücken. Am Ende der Tour gingen wir nach einer feuchten Dusche aus ihrem Rüssel, im Flussbett baden. Die Abkühlung hatten wir uns alle verdient, denn es war wirklich heiß. Zwar hatten wir an Moskito-Spray gedacht, aber leider nicht an Sonnenschutz. Nun hatten wir bleibende Abdrücke unseres Elefanten-Reitens.
Am Anfang der Tour wurde uns angeboten ein Video und einige Fotos von dem dreistündigen Ausritt zu erwerben - eine gute Sache für wenig Geld. Wir nahmen das Angebot an und als wir die Fotos und das Video später sahen, haben wir uns elefantistisch gefreut, diese wunderbare Erfahrung nun auf Band zu haben.
Zur Entspannung hatten wir nach dem Ausritt die Gelegenheit, uns in den "Hot Tubes" - einer Thermalquelle zu baden.
Zurück in Pai mussten wir uns erstmal stärken. Dazu besuchten wir das, im Lonely Planet empfohlene Restaurant "An's" und können nun das Essen dort auch selbst weiter empfehlen.
Danach ließen wir es uns bei einer Massage (Dominik) und einem "Foot Care" so richtig gut gehen. Herrlich! Dominik war so entspannt, dass er während der einstündigen Massage einschlief.
Kosten: 4,50 € pro Person.Kann man sich schonmal gönnen, oder?
Nach dem Abendessen suchten wir uns eine nette Bar, die "IJ-Jam Station", in der wir in toller Atmosphäre auf großen Bambussofas des Abend ausklingen ließen. Dazu schallten smoove House-Beats aus den Boxen der Anlage. Die Barinhaber sind hippige Thailänder mit langen Dreads und herzlich-lustiger Art.
Ich als Frau, muss dazu unbedingt erwähnen, dass die Toilette mit Kerze, Blumendeko und gutem Geruch (ausnahmsweise) zur Benutzung einlud.
Alles in Allem mal wieder ein sehr gelungener Tag!

Der erste Kontakt...

Der erste Kontakt...

Ganz angetan!

Ganz angetan!

Umarmung!!

Umarmung!!

Nochmal!

Nochmal!

Unsere Ponpaen bei ihrer Lieblingsbeschäftigung!

Unsere Ponpaen bei ihrer Lieblingsbeschäftigung!

Ausritt...

Ausritt...

Ausritt...

Ausritt...

Ausritt...

Ausritt...

Badespaß mit Ponpaen!

Badespaß mit Ponpaen!

Abkühlung...

Abkühlung...

Es war so toll!

Es war so toll!

...und kuscheln mit der warmherzigen Dickhäuterin.

...und kuscheln mit der warmherzigen Dickhäuterin.

Nein- seine Beine wurden nicht in kochendes Wasser gesteckt, aber 3 Stunden pure Sonne haben ihre Spuren hinterlassen. Aua...

Nein- seine Beine wurden nicht in kochendes Wasser gesteckt, aber 3 Stunden pure Sonne haben ihre Spuren hinterlassen. Aua...

Essen und für euch zu hause schreiben.

Essen und für euch zu hause schreiben.

Und wieder ESSEN

Und wieder ESSEN

...sooo lecker.

...sooo lecker.

Abends in der "IJ Jam Station".

Abends in der "IJ Jam Station".

Äußerst gemütlich!

Äußerst gemütlich!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
Am 28. August beginnt unsere Reise in Hamburg. Zuerst erwartet uns noch ein Zwischenstopp in Dubai. Dort haben wir einen Tag Aufenthalt (genug Zeit um sich einiges anzusehen!), bis es weitergeht. Vier Wochen werden wir mit dem Rucksack durch Thailand tingeln. Eine aufregende Zeit erwartet uns!
Details:
Aufbruch: 28.08.2011
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 27.09.2011
Reiseziele: Thailand
Vereinigte Arabische Emirate
Der Autor
 
Sophie G. Dominik Z. berichtet seit 10 Jahren auf umdiewelt.
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