Kingdom of Wonder

Reisezeit: November / Dezember 2013  |  von Kerstin Reimer

Siem Reap: Angkor - Große Tour

Hallo Ihr Lieben,

heute ist nun Tag zwei unserer Angkor Erkundungstour. Nach einem guten Frühstück, geht es um 9:00 frisch gestärkt ans Werk. Unser Tuk-Tukfahrer steht bereit um uns zu den Stätten längst vergangener Zeit zu kutschen.
Die sogenannte große Tour haben wir auf dem Plan. Beginnen werden wir mit dem Tempel Pre Rup. Pre Rup bedeutet "Wenden des Körper" und bezieht sich auf traditionelle Riten bei der Leichenverbrennung evtl. könnte der Name ein Hinweis darauf sein, dass der Tempel früh als königliches Krematorium genutzt wurde.
Pre Rup gilt als einer der beliebtesten Orte von Angkor, um den Sonnenuntergang zu genießen, denn der Blick über die Reisfelder ist einfach wunderschön. Wir dagegen ziehen es vor einen ordentlichen Gewitterguss zu genießen. Denn Merke: Sonnenuntergang kann ja jeder. Allerdings muss ich zustimmend sagen, man hat einen wunderschönen Blick auf schwarze Wolken über den Reisfeldern. Schlussendlich haben wir uns vor den Wassermassen mit einem Gang zur Toilette in Sicherheit gebracht. Und nicht zu vergessen, die geniale Eingebung heute Morgen, vor Verlassen des Hotel, noch schnell zwei Regenschirme zu greifen, die uns jetzt sehr gute Dienste leisten. Gott sei Dank dauern solch heftige Tropengewitter ja immer nur eine halbe Stunde oder so ähnlich....
Weiter ging es zum östlichen Mebon. Dies auch schon wieder bei Sonnenschein und dank der vorher runtergefallenen Wassermassen bei wahrlich tropisch-feuchten Witterungsbedingungen. Frage: ist man nun nass vom Regen, vom Schweiß oder gar von Beidem??
Nach den östlichen Mebon fuhr unser Tuk-Tuk schnurstracks nach Ta Som. Dieser wirklich hübsche und stimmungsvolle Tempel ist auch vom "Donald Trump" des alten Kambodschas erbaut worden. Ja,ja dieser Jayavarman VII muss ein echter Tausendsasser gewesen sein. Aber hübsche Tempel konnte er erbauen lassen, dass muss man ihm schon lassen.

Der eindrucksvollste Anblick von Ta Som ist der gigantische Baum, der mit seinen Wurzeln das östliche Tor komplett umschlungen hat. Er gilt als einer der stimmungsvollsten Fotomotive im Angkor-Gebiet.
Danach geht es weiter nach Preah Neak Pean. Und wer hätte es gedacht, auch vom alten prähistorischen Donald errichtet. Das eindrucksvollste dieses Tempels, ist allerdings der Weg dorthin. Denn man geht über einen mehrere hundert Meter langen Steg und rechts, sowie links nur tote Bäume, die im Wasser stehen.
Zum guten Schluss hatten wir noch Peah Khan zu besichtigen. Das Highlight des heutigen Tages. Er ist einer der größten Tempelkomplexe von Angkor und bildet eine gute Alternative zum ständig überlaufenden sogenannten" Tomb Raider"Tempel. Und wer hat ihn wohl erbaut? Genau! Der alte Jayavarman der Viertel vor zwölfte. Und weil ihm sein Bauwerk so gut gefiel, zog er auch gleich ein. Ja, und weil man bekanntlich immer dann aufhören soll, wenn es am Schönsten ist, holte uns gleich am Eingang das nächste Tropengewitter ein. Das hatte leider auch nichts von den zugedachten Zeitfenster eines Tropengewitters gehört und schickte sich leider auch nicht an, innerhalb der 30 Minuten Grenze zu bleiben. Es goss was das Zeug hielt. Atmen war nur noch unter dem Schirm möglich, da sonst akute Ertrinkungsgefahr herrschte. Tja, so ist das mit dem Wetter, man steckt nicht drin. Wir geben auf und schwimmen zurück zum Tuk-Tuk.
Eigentlich wollten wir nur noch zurück nach Hause. Aber im Verlauf der Heimfahrt klarte es wieder auf und so beschlossen wir kurzerhand an der Hauptattraktion Angkor Wat zu halten und dieser noch einen Besuch ab zu statten. Jaaaa, soviel zur gut ausgeklügelten Dramaturgie sich den Höhepunkten langsam zu nähern.....
Bei leichtem Nieselregen und gefühlten eine Millionen anderer Schaulustigen begaben wir uns über die steinerne Gangway geradewegs zu, auf die beindruckenden Türme von Angkor Wat. Und wie das Leben so spielt, kam gerade, als wir den ersten Blick auf die Türme werfen, die Sonne durch die Wolkendecke. Ja, ja Kinners, wie im Kitschroman. Und da waren sie dann.... Die Türme mit REGENBOGEN!!! So haben wir uns dann die nächsten 3 Stunden noch durch diesen Tempel gearbeitet und bei tollem Licht noch ein paar wirklich super schöne Eindrücke und Fotos mit nach Hause genommen.
Am Ende des Tages rauchten uns die Füße, der Kopf und noch ein paar andere Körperteile. So dass wir endlich mal die Gelegenheit beim Schopfe gepackt haben und uns eine, unserer heiß geliebten Massagen gönnten. Danach gab es noch ein Lecker Abendessen und bald darauf betteten wir unsere müden Körper in Schlafposition.
Gute Nacht und bis bald
Kerstin und Andreas

1. Tempel des Tages: Pre Rup

1. Tempel des Tages: Pre Rup

Steiler Aufstieg....

Steiler Aufstieg....

Obacht Sportsfreund!!

Obacht Sportsfreund!!

Ungemach droht....

Ungemach droht....

Regenpause auf dem Klo.....

Regenpause auf dem Klo.....

2. Tempel des Tages: Eastern Mebon

2. Tempel des Tages: Eastern Mebon

Auch Andreas kann sich schlecht verstecken....

Auch Andreas kann sich schlecht verstecken....

3. Tempel des Tages: Ta Som

3. Tempel des Tages: Ta Som

Eindrucksvoll....

Eindrucksvoll....

Selbstauslöser....

Selbstauslöser....

Auf dem Weg zum 4. Tempel des Tages: Neak Pean - und wie ihr seht, neues Ungemach droht....

Auf dem Weg zum 4. Tempel des Tages: Neak Pean - und wie ihr seht, neues Ungemach droht....

Alles steht auf dem Kopf....

Alles steht auf dem Kopf....

Der Tempel selbst, eher unscheinbar.

Der Tempel selbst, eher unscheinbar.

Ohh wehhh!!

Ohh wehhh!!

Eigentlich letzter Tempel des Tages: Preah Khan

Eigentlich letzter Tempel des Tages: Preah Khan

Sclechte Verstecke

Sclechte Verstecke

Wir brechen ab, es gießt wie aus Eimern

Wir brechen ab, es gießt wie aus Eimern

Buddhas Fußabdrücke in Angkor Wat

Buddhas Fußabdrücke in Angkor Wat

Na bitte, geht doch....

Na bitte, geht doch....

Menno... nichts darf man....

Menno... nichts darf man....

Alles eine Frage der Perspektive

Alles eine Frage der Perspektive

Sooo Schön.....

Sooo Schön.....

© Kerstin Reimer, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Jahr geht es nach Kambodscha. Nach einer kurzen Stippvisite 2010 verdient dieses Land deutlich mehr Zeit und Aufmersamkeit.
Details:
Aufbruch: 07.11.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 07.12.2013
Reiseziele: Kambodscha
Thailand
Der Autor
 
Kerstin Reimer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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