Kingdom of Wonder

Reisezeit: November / Dezember 2013  |  von Kerstin Reimer

Phnom Penh

Hallo an Alle,
ergänzend zu diesem Tag bleibt eigentlich nur zu sagen, dass wir verwöhnten Thailandtouristen unter den kambodschanischen Straßenverhältnissen doch arg zu leiden hatten. Also, was hier als Highway gilt, geht bei uns, bestenfalls als Feldweg durch. Über weite Strecken war der Straßenbelag nur noch rudimentär vorhanden und zum Teil fehlte er auch ganz. Dafür gab es Unmengen an Schlaglöchern. Erschwerend kam noch hinzu, dass es den ganzen Tag über regnete und so wurde aus der Schlaglochpiste, eine schlammige Schlaglochpiste. Hmmm lecker!!
Nun hat uns Haiyan doch noch mit "seinen"/"ihren" Wetterkapriolen erwischt. Regen und ordentlich Wind. So richtig tolles Wetter. Und keiner, nicht mal Herr Google möchte sich in Sachen Wetter für Phnom Penh festlegen.
Erst gegen 17:00 erreichten wir die Hauptstadt. So, jetzt nur noch schnell ein paar Verhandlungen mit der Tuk-Tuk- Mafia und dann nichts wie ab ins Hotel.
Im Reiseführer lasen wir, dass es hier so üblich ist, von Tuk-Tukfahrern auch gerne mal im Nirgendwo abgesetzt zu werden. Warum?? Weil der gemeine Tuk-Tukfahrer an sich nicht gerne zugibt, dass er sich in seiner eigenen Stadt nicht auskennt. Also nannte ich unser Ziel und fragte sogleich ob er wisse wo er hin soll. Ich: wirklich? Er: natürlich!! Begleitet von energischem Kopfnicken. Ich: na mal sehen. Er: wie heißt nochmal das Hotel? Ich nannte es ihm zum dritten Mal. Er fuhr los. Während der Fahrt fragte er doch lieber mal den einen oder anderen vorbei fahrenden Kollegen, ob er nicht wisse, wo denn unserer Hotel sei. Er bekam anscheinend nur abschlägige Antworten. So schritt er dann zum äußersten und zückte nebst in dem Moment, als er falsch herum in die Einbahnstraße fuhr,(übrigens dreispurig) sein Handy, um sich mal direkt beim Hotel zu erkundigen, wo er denn nun hin müsse. Wir derweil schauten einer Armada aus Tuk-Tuks und riesigen SUV's ins Auge. Nun denn. Völlig erschöpft von unserer Rumpelfahrt im Superbus, brachte uns das nicht mehr aus der Ruhe. Irgendwann, man glaubt es kaum, hielt unser Tuk-Tukmeister an und deutete auf ein schwarzes Tor. Was ungefähr so viel bedeutete, als wir sind da.
Yipiieee!! Jetzt nur noch schnell einchecken, Rucksäcke ins Zimmer schmeißen und was essbaren suchen.
Sich im Dunkeln, in einer fremden Stadt zu orientieren, ist erst mal gar nicht so einfach. Aber relativ schnell stellten wir fest, dass wir zentral gelegen sind und alles notwenige, wie z.B. der Königspalast, das Flussufer und ach ja, Grund unseres Streifzuges, auch das eine oder andere Restaurant gut zu finden waren. Das Einzige, was es in der Hauptstadt nicht zu geben scheint, sind Supermärkte. Aber dazu vielleicht morgen mehr.
Wir essen jetzt was und dann geht es ab ins Bett. War ein harter, rumpliger Tag.
Bis dann....
Kerstin und Andreas

Superbus....

Superbus....

Mittagspause

Mittagspause

Irgendwo zwischen Siem Reap und Phnom Penh

Irgendwo zwischen Siem Reap und Phnom Penh

Nicht das ihr denkt, dass sei die Straße. Nein das war die Auffahrt zum Parkplatz, die Straße sah deutlich schlimmer aus!!

Nicht das ihr denkt, dass sei die Straße. Nein das war die Auffahrt zum Parkplatz, die Straße sah deutlich schlimmer aus!!

© Kerstin Reimer, 2013
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Diese Jahr geht es nach Kambodscha. Nach einer kurzen Stippvisite 2010 verdient dieses Land deutlich mehr Zeit und Aufmersamkeit.
Details:
Aufbruch: 07.11.2013
Dauer: 4 Wochen
Heimkehr: 07.12.2013
Reiseziele: Kambodscha
Thailand
Der Autor
 
Kerstin Reimer berichtet seit 11 Jahren auf umdiewelt.
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