Südafrika 04.11.2016 - 26.11.2016

Reisezeit: November 2016  |  von Johanna Bley

Kapstadt: Tag 12 - Berge, Strände, Straußen

Da liegt man am Arsch der Welt am Hang und kennt trotzdem wen...

Nachdem ich schlecht schlafen konnte wird der Morgen doch später als wir geplant hatten. Und so sind wir erst um 10 Uhr bei Hertz um unseren zweiten Mietwagen zu holen. Leider gibt es sowohl bei den Leuten vor uns als auch bei uns Probleme, Dinge zu klären…und so verlassen wir erst um 10:45 die Station mit unserem Toyota Corolla. Dieser ist allerdings ein echtes Upgrade zum Duster, denn er hat ein Sportfahrwerk und damit echt Bums unter der Haube Damit kommt man endlich mal einen Berg hoch. Übrigens verdient Hertz von uns im Gegensatz zu Europcar 5 Sterne…denn der Service und die Beratung waren super. Bei Europcar hat man sich weder die Mühe gemacht und zu sagen, dass wir keine Maut zahlen müssen (was wir erst nach ca. 10€ an irgendeiner Mautstelle erfahren haben) noch, sich mit uns den Wagen bezüglich Schäden anzusehen. Daher brechen wir an dieser Stelle mal eine Lanze für die Leute von Hertz
Als erstes fahren wir einkaufen, da wir nun endlich vernünftig Vorräte transportieren können. Und anschließend fahren wir zum Tafelberg, da heute der einzige Tag ist, an dem die Cable Way fährt. Das heißt natürlich auch: alle anderen wollen ebenfalls hoch! Und so kostet es uns trotz vorbestellter Tickets über 1,5 Stunden bei 30 Grad, bis wir endlich in die Seilbahn steigen. Doch oben ist es warm, windstill und man hat einen grandiosen Ausblick über Kapstadt. Es hat sich wirklich gelohnt! Wir verbringen locker eine Stunde mit Umgucken und Fotos machen ehe wir wieder nach unten gondeln.

Die Cableway

Die Cableway

Der Blick über Kapstadt und die Table Bay

Der Blick über Kapstadt und die Table Bay

Nun ist der Tag leider schon weit fortgeschritten und der Chapmans Peak Drive ist lang…also checken wir lieber ein paar Strände ab, statt die ganze Route zu fahren, das Wetter passt ja perfekt dazu. Ich hatte noch im Kopf, dass die Llandudno Bay super schön sein soll…und das ist sie auch! Ein Traum von weißem Sand und türkisen Meer, ein Paradies für Surfer und die High Society von Kapstadt, die sich hier in der Sonne aalt. Wir genießen das eiskalte Wasser an den Füßen, die schöne Brandung und machen einen Spaziergang. Eine gute Wahl Anschließend fahren wir zur Hout Bay um einen kleinen Stopp inkl. Drink einzunehmen. Leider kommt diese nicht mal ansatzweise an die Llandudno Bay heran Aber den Wellen zu lauschen, während man einen Eistee trinkt hat ja auch was.

Der Strand kann sich sehen lassen

Der Strand kann sich sehen lassen

Llandudno - ein Paradies für Surfer

Llandudno - ein Paradies für Surfer

Bald ist Zeit für den Sonnenuntergang und so fahren wir zum Signal Hill um dem berühmten Sundowner beizuwohnen. Wie erwartet liegen unzählige Pärchen am Hang, trinken Wein und eines macht sich sogar einen Heiratsantrag. Diese Klischees Wir liegen auf dem Boden, herrlich unvorbereitet wie immer und haben nur einen Schuss warmes Wasser. Was soll‘s Es ist noch längst nicht Sonnenuntergang aber wir haben eh nichts mehr vor, also chillen wir und warten.
Und wer läuft vor uns den Hang hinunter? Jasmin und Torsten, Bekannte von Martin, die ebenfalls gerade hier Urlaub machen und mit denen wir für morgen eh zum Essen verabredet waren. Die Welt ist so unfassbar klein. Da sie uns nicht sehen machen wir in alter Stalkermanier ein Foto der beiden und schicken es per Messenger…bis sie sich irritiert umdrehen und nach uns suchen Und so genießen wir den Sonnenuntergang gemeinsam und tauschen uns schon mal über unsere Südafrika-Erlebnisse aus. Die beiden sind etwas weiter als wir und mit Kapstadt schon bei ihrem letzten Stopp ehe es nach Hause geht. Wir sind gespannt ob wir ihre Erlebnisse teilen, wenn wir ab Übermorgen die Garden Route in umgekehrter Reihenfolge nachmachen
Es ist dunkel und kalt, als wir uns entscheiden, doch endlich mal nach Hause zu fahren. Es ist schon halb 9 und wir müssen noch essen, ehe es doch morgen früh zum Drive gehen soll. Wir verabreden uns wieder fürs Karibu, welches uns so gut gefallen hat, und fahren heim (passenderweise wohnen die beiden nur 5 Minuten entfernt ). Nach unserem ersten selbstgebrateten Straußensteak (super!!) lassen wir den Tag bei einem Bierchen und Rosé ausklingen.

The Lion's Head

The Lion's Head

Der Sundowner - ein Muss!

Der Sundowner - ein Muss!

Capetown at night

Capetown at night

© Johanna Bley, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach langem Warten war es endlich soweit: unsere Rundreise durch Südafrika geht los! Wie immer alles selfmade zusammengewürfelt, vom Krüger bis Kapstadt...
Details:
Aufbruch: 04.11.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 26.11.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Johanna Bley berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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