Südafrika 04.11.2016 - 26.11.2016

Reisezeit: November 2016  |  von Johanna Bley

Westkap - Hermanus bis Knysna: Tag 18 - Knysna in grey

Uns könnt's ja echt schlechter gehen

Heute bin ich mal wieder etwas müde, weil ich ja unbedingt noch Shawn oft he Dead gucken musste. Aber ein Frühstück am Pool macht doch alles wett Neben uns sitzen mal wieder nur Deutsche beim Frühstück, der Klassiker hier. Da muss man immer aufpassen was man sagt…
Wir checken aus und machen uns auf den Weg zu den Cango Caves, ein uraltes Höhlensystem 30 km auswärts. Wie immer kommen wir kurz vor knapp dort an und erwischen noch die Tour für 10 Uhr. Die Truppe ist riesig und wir sind schon genervt, dass wir in eine Touristenfalle geraten sind Doch schon die erste Höhle ist so groß, dass es sich total verliert und dann wird die Gruppe geteilt, sodass sich alles in Wohlgefallen auflöst. Die Höhlen sind angenehm kühl und die Formationen von Stalaktiten und Stalakmiten, welche zum Teil mehrere Millionen Jahre alt sind, sind schon beeindruckend. Und nachdem wir damals in Vietnam die Paradise Caves verpasst haben ist das unser Trostpflaster Der Guide erzählt viel über die Entstehung des Kalkgesteins, die Menschen, die hier gelebt haben und die Geister an die sie geglaubt haben, wie die Höhlen aussahen, ehe man Treppen reingemeisselt hat damit wir durchlatschen können. Ist schon ziemlich faszinierend und wir gehen immer als letzte in der Hoffnung, irgendwas durch die dunklen Löcher huschen zu sehen Immerhin entdecken wir eine kleine Fledermaus, das ist doch auch was. Nach über einer Stunde kehren wir in die heiße Sonne zurück und treten den Rückweg an die Küste an.

Einer der Millionen Jahre alten Riesen

Einer der Millionen Jahre alten Riesen

Und ein paar kleine Geschwister

Und ein paar kleine Geschwister

George ist ziemlich schnell erreicht, doch wir halten erst am Dolphin Point um ein Foto von den Stränden von Wilderness zu machen. Vom Outlook aus hat man einen wunderbaren Blick, doch genau als wir dort eintreffen zieht es sich zu und wir erwischen die Bucht nur noch wolkenverhangen. Na was solls…
Weiter geht es in die Wilderness Section des Garden Route National Parks, wo es zwar keine Tiere zu bestaunen aber ein paar schöne Wanderrouten zu begehen gibt. Da die Karten nicht allzu aussagekräftig sind, erkennen wir erst beim loslaufen, dass die von uns gewählte Route aus dem Park herausführt…doof :/ Also fahren wir weiter durch den Park zu einer anderen Route, doch bereits bevor wir sie erreichen fängt es an zu regnen. Zum ersten Mal in unserem Urlaub haben wir echt unpassendes Wetter und so beschließen wir nach Knysna weiter zu fahren. Uns erwarten ja noch weitere schöne Teile der Garden Route
Auch Knysna präsentiert sich in tiefstem Grau, dabei haben wir so ein schönes Guesthouse mit Blick auf die Lagune. Das Bollard Bay House reiht sich in unsere Reihe schöner Unterkünfte ein und hat mal wieder ein Bad, in dem man tanzen könnte.
Wir fahren an die Waterfront, die natürlich nicht mit der in kapstadt zu vergleichen ist, aber einige Restaurants und einen schönen Hafen bietet. Wir sehnen uns nach etwas Abwechslung und essen diesmal italienisch im Cafe Mario, wo es auch super schmeckt. Vielleicht morgen mal chinesisch? Nach einem schönen Spaziergang am Pier machen wir uns auf den Heimweg und stellen fest, dass auch Knysna ein echt nettes Städtchen ist. Schön, dass wir zwei Nächte hier haben!
In der SB Bar des Hauses machen wir es uns gemütlich, schreiben Postkarten und Reisebericht und planen den nächsten Tag. Jetzt heißt es nochmal alles aus den Tagen rausholen, bald geht es leider wieder nach Hause…

Mal wieder zu schön...

Mal wieder zu schön...

...um wahr zu sein

...um wahr zu sein

© Johanna Bley, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nach langem Warten war es endlich soweit: unsere Rundreise durch Südafrika geht los! Wie immer alles selfmade zusammengewürfelt, vom Krüger bis Kapstadt...
Details:
Aufbruch: 04.11.2016
Dauer: 3 Wochen
Heimkehr: 26.11.2016
Reiseziele: Südafrika
Der Autor
 
Johanna Bley berichtet seit 6 Jahren auf umdiewelt.
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