In knapp zwei Jahren durch Malaysia, Neuseeland und Australien

Australien-Reisebericht  |  Reisezeit: Oktober 2015 - Juli 2017  |  von Anja & Wolfgang

New South Wales 4: Teil 6 - von 08.03. bis 16.03.2017 1310km

Ziel: Zum St. Patricks Day Weekend (19.3.) zurück nach Melbourne.
Unsere Route in den nächsten Tagen ist nur von Terminen, Gegebenheiten geprägt und trotzdem versuchen wir so viel wie möglich Sightseeing da noch mit reinzupacken.
Hier: Von der Grenze zu VIC bei Tintaldra quer durch den Alpine NP nach Cooma und dann weiter nach Canberra (ACT) um einen kleinen Papierkrieg erfolgreich zu beenden.
Nun über Goulburn und den Morton NP Richtung Nord-Osten bis Picton, wo die nächste SL3 Verbesserungsaktion über die Bühne geht. Dann weiter irgendwie der Küste entlang teils auf dem Prinzess Highway, aber meist auf den ihn begleitenden Tourist Drives Richtung Süden, über Wollongong, Kiama, Batemans Bay, Naroomba und Eden erreichen wir die Grenze nach Victoria.

Wetter: Sonnenschein < 30°, nachts < 20°.

Hier in Alpine NP gehen uns die Strassen aus, wir fahren auf bereits bekannten Wegen nach Cooma, verbringen dort Stunden im Internet um nahebei auf einem ebenfalls schon bekannten SP zu übernachten. Nun auf direktem Weg nach Canberra (ACT) um einen im Januar begonnenen Papierkrieg erfolgreich abzuschliessen, noch schnell mal vollgetankt, das Outlet Center besichtigt und ein paar kleinere Einkäufe erledigt und dann geht es weiter Richtung NO.
Wir verbringen gerade mal 90km in ACT und sind schon wieder an der Grenze zu NSW. In Goulburn fahren wir quer durch die schöne Innenstadt, fotografieren noch Post Office und Town Hall

und fahren dann weiter auf dem Hume Hwy Richtung Osten bis zum SP in der Derrick VC Rest Area.
Über der Historical Town Marulan mit ihrem sehenswerten Post Office

nach Tallong zum Badgery’s Lookout,

wobei uns unterwegs dieser ‚Zug nach Nirgendwo‘,

ein einsamer Eisenbahnwagen, mitten im Wald, ins Auge stieß. In Tallong mal schnell den Big Apple fotografiert,

versucht in Bundanoon keine toten Hunde zu wecken

und dann dafür am Eingang in den Morton NP diese Wishing Well (Zauberbrunnen) gefüttert,

diese Eidechse fotografiert,

vom Grand Canyon Lookout ordnungsgemäßes runter ins Tal geschaut,

das Amphitheater erwandert

und auch noch dem River View Lookout unsere Reverenz erwiesen.

Wir sind in Thirlmere in der Nähe von Picton angekommen, dürfen bei Paul im Garten übernachten, während er in SL3 die nächste Verbesserung installiert.

Auf der Bootsmesse in Hobart haben wir DIE ‚Eierlegende Wollmilchsau‘ gefunden, ein Diesel beheiztes Ceran-Kochfeld,

was wir eigentlich sowieso schon immer haben wollten, das gibt es auch in D z.B. von der Firma Webasto, aber dieses von Wallace, einem finnischen Hersteller kann zugleich noch dank einer speziellen Abdeckung

und eines Tangentiallüfters als thermostatgesteuerte 1,8Kw Heizung für ein kleineres WoMo eingesetzt werden – und das baut uns Paul jetzt ein.
Wir gehen in der Zwischenzeit bummeln, schauen bei den Train Works vorbei, einer Dampf-Lokomotiven-Renovierungsstation mit angeschlossenem Museum (E=AUD 19), das die City of Canberra, die größte Dampflok der südlichen Halbkugel genauso zur Schau stellt, wie diesen umgebauten Bus,

der als mobile Zahlmeisterei für die Streckenarbeiter diente.
Paul ist fertig, wir kochen unser erstes Kaffeewasser im!! Auto, heben die Temperatur im Wagen auf über 30° und sind glücklich (happy like a pig in the mud…). Über Picton zum Mt. Keira Lookout, erst ein Blick runter auf Wollongong,

die Stadt selbst besucht, ein bisschen alt,

dann wieder sehr modern,

noch zum Leuchtturm drunten am Hafen

weiter über Port Kembla, dessen Hafeneinfahrt von den 5 Schwestern, 5 kleinen Inseln bewacht wird

zum SP am Kevin Walsh Oval in Jamberoo.
In Kiama fahren wir raus zum Blow Holes Point und erfreuen uns an diesem wirklich schönen, aktiven Blow Holes beim Ausatmen

und beim Einatmen.

Wenige km nördlich davon in Bombo dieser alte Steinbruch, in dem einst Basalblöcke als Baumaterial abgebaut wurden

und die Cathedral Rocks, die dank des sie umgebenden Meeres den Abbau überleben durften,

weiter friedlich vor sich hin verwittern. Zurück in Kiama zum südlich gelegenen Little Blow Hole,

das vom Durchmesser her wesentlich kleiner ist, dafür bei richtigen Wind aus NW bis zu 10m hohe Fontänen erzeugt. Wir bewundern die Ordnung und Stilreinheit dieser Dauer-Camper-Strand-Anlage,

statten dem Seven Miles Beach NP einen kurzen Besuch ab,

bevor wir über das an der Jervis Bay gelegene Huskisson

den SP in der Jerrawangla Rest Area am Hwy A1 erreichen.
Wir fahren an das Sussex River Inlet,

bewundern die Kakadus

und den recht verlassen daliegenden Strand,

sehen im Vorgarten eines Hauses endlich mal ein Känguru das sein Kleines spazieren trägt,

fahren in den Morton NP und wandern zu den recht sehenswerten Granite Falls,

während der Weg zum George Boyd Lookout eher umsonst war, Nebel, tiefhängende Wolken verhüllen das Land.

Heute ist wieder mal so ein Reisetag, den man schon am frühen Morgen fast abhaken könnte. Das Ulladulla Lighthouse wartet auf einen neuen Anstrich

und auch die Batemans Bay Bridge kann nur bedingt Begeisterungsstürme wecken.

Wir erreichen Mogo, eine Historical Gold Mine Town mit der ‘The Original Gold Rush Colony’ (E=AUD20,-), zurück zur Goldgräberzeit im Disney Stil.

Wer’s mag,…. Unser SP heute in der Bodalla State Forest Rest Area.
Über Dalmeny

erreichen wir Narooma, fahren raus zum Bar Rock Lookout und da hat sich doch tatsächlich (in keinem Führer erwähnt) eine Fellrobbenkolonie am Wellenbrecher angesiedelt.

Aus der Ferne noch schnell ein Blick auf die Innenstadt,

bevor wir dem Tipp der ‚Robbenbeschützerin‘ folgen und zum Bootssteg der Sportfischer fahren um diese riesigen Manta Rays

bei ihren Runden durch das seichte Wasser zu bewundern.

In Central Tilba, auch so einer ehemaligen Goldgräberstadt ist noch so viel alte Bausubstanz erhalten,

dass der ganze Ort unter ‚nationalen Objekt-Schutz‘ gestellt wurde. Wieder zurück ans Meer, erst der Camel Rock

und dann in Bermagui der Fishermen’s Wharf

von einem relativ berühmten Architekten konzipiert. Im Mimosa Rocks NP die Felsen im / am Meer denen dieser Park seinen Namen verdankt,

in Tathra vom Chamberlain Lookout erst mal ein Blick auf die Felsenküste

und dann drunten am Historical Wharf,

das Anglerpech aus erster Hand miterlebt, als innerhalb von 5 Minuten 2 kapitale Thunfische sich vom Haken wieder lösten, entkamen. Weiter nach Eden, wo zwischen Mai und November hier vom Whale Lookout

vorbeiziehende Wale aus nächster Nähe beobachtet werden können und schliesslich noch die letzten paar km zum SP Scrubby Creek Forest Picnic Area.
Am nächsten Morgen die letzten 30km auf dem Prinzess Hwy und wir sind zurück in Victoria – Zeit für das nächste Kapitel.

© Anja & Wolfgang, 2017
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Nachdem wir die letzten 2 Jahre auf dem amerikanischen Kontinent verbracht haben, zieht es uns diesmal wieder gegen Osten. In den nächsten 22 Monaten wollen wir Malaysia, Neuseeland und Australien erkunden.
Details:
Aufbruch: 15.10.2015
Dauer: 21 Monate
Heimkehr: 22.07.2017
Reiseziele: Malaysia
Singapur
Neuseeland
Australien
Der Autor
 
Anja & Wolfgang berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.