Südamerika

Reisezeit: August 2006 - Februar 2007  |  von Daniel Frauchiger

Peru (4.10 - 16.11.2006): Cusco, Maccu Picchu

Von Ica ging es dann mit einem Local-Bus weiter nach Nasca, wo wir dann den Tag verbrachten um am Abend den Nachtbus nach Cusco zu nehmen. Die Fahrt dauerte 14 Stunden und das Schlafen viel mir ziemlich schwer. So kamen wir am nächsten Tag müde in Cusco an. Der erste Eindruck von dieser Stadt war überzeugend. Sehr sauber, ruhig und sicher. Nach Cusco kommen die meisten Touristen um Maccu Picchu zu besuchen. Die Stadt selber hat allerdings auch einiges zu bieten.

Plaza de Armas in Cusco

Plaza de Armas in Cusco

Ich wollte dann aber trotzdem noch zum Maccu Picchu und weil Albin sich entschloss, nicht nach Maccu Picchu zu gehen, machte ich mich alleine für 2 Tage auf den Weg zu den Ruinen. Mit dem Zug gings von Cusco für ca. 4 Stunden nach Aguas Caliente, dem Ausgangsort für den Besuch von Maccu Picchu.

Zugfahrt in herrlicher Landschaft

Zugfahrt in herrlicher Landschaft

Aguas Caliente ist kein wirklich schöner Ort. Deshalb machte ich mich nach der Ankuft gleich auf den Weg zum Putukusi. Es ging 600 Höhenmeter ziemlich steil auf diesen Berg hinauf, von welchem man eine herrliche Aussicht auf Maccu Picchu hat. Das war eine perfekte, aber anstrengende Einstimmung auf den Besuch von morgen.

Der Aufstieg war steil und rutschig!

Der Aufstieg war steil und rutschig!

Aussicht vom Potokusi auf Maccu Picchu

Aussicht vom Potokusi auf Maccu Picchu

Am nächsten morgen gings also um 5.30 mit dem Bus hinauf zum Eingang von Maccu Picchu. Um 6.00 konnte man das Gelände betreten und sich ohne die grossen Touristenmassen die Stätte in Ruhe anschauen. Es war wirklich beeindruckend und wunderschön.

Am morgen früh war alles noch in Wolken gekleidet. Es war spektakulär und eine ganz besondere Atmosphäre.

Am morgen früh war alles noch in Wolken gekleidet. Es war spektakulär und eine ganz besondere Atmosphäre.


Hier noch einige Infos zu Maccu Picchu:

Im 15. Jahrhundert erbaute der Inka-Herrscher Pachacutec eine Stadt in den Wolken auf dem Berg Machu Picchu ("alter Gipfel"). Diese außergewöhnliche Siedlung liegt auf halbem Wege zu dem Anden-Plateau, mitten im Amazonas-Urwald und oberhalb des Urubamba Flusses. Die Inka verließen die Stadt bei Ausbruch der Pocken-Krankheit, und nachdem die Spanier das Inka-Reich erobert hatten, geriet die Stadt über drei Jahrhunderte lang in Vergessenheit. Erst Hiram Bingham entdeckte sie 1911 wieder.

Hier für Maccu Picchu als eines der 7 neuen Weltwunder abstimmen

Jeder Stein passt haargenau!

Jeder Stein passt haargenau!

Um 7.00 machte ich mich dann erneut auf den Weg um einen weitern Berg zu besteigen, um nochmals eine gute Aussicht auf die ganze Stadt zu bekommen. Ich war als erster oben, konnte allerdings noch gar nichts sehen. Nach einer Stunde öffnete sich die Wolkendecke auf spektakuläre Art und Weise und ich genoss die Aussicht auf dieses Weltwunder.

Dank meinen kräftigen Armen konnte ich mich im letzten Moment noch retten

Dank meinen kräftigen Armen konnte ich mich im letzten Moment noch retten

Nach dem Abstieg brauchte ich nochmals etwa 2 Stunden, um den Rest der Ruinen zu erkunden. Das zeigt, wie gross diese Stadt war. Auch die Sonne kam dann noch etwas raus und somit war dieser Besuch auf Maccu Picchu ein voller Erfolg. Müde kehrte ich noch am selben Tag nach Cusco zurück, wo ich mich wieder mit Albin traf.

Die Anlage ist noch ziemlich gut erhalten. 80% sind immer noch original.

Die Anlage ist noch ziemlich gut erhalten. 80% sind immer noch original.

Jeder Stein musste mit Schwerstarbeit hier hoch getragen werden.

Jeder Stein musste mit Schwerstarbeit hier hoch getragen werden.

Das berühmte Foto! Den Berg im Hintergrund bin ich hinaufgestiegen.

Das berühmte Foto! Den Berg im Hintergrund bin ich hinaufgestiegen.

Das war ein weiteres Highlight meiner Reise. Morgen gehts dann weiter Richtung Titicacasee und nach Bolivien. Bis bald!

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Die Reise
 
Worum geht's?:
von Ecuador nach Sao Paulo
Details:
Aufbruch: 27.08.2006
Dauer: 6 Monate
Heimkehr: 16.02.2007
Reiseziele: Ecuador
Peru
Bolivien
Argentinien
Chile
Brasilien
Der Autor
 
Daniel Frauchiger berichtet seit 18 Jahren auf umdiewelt.
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