Wer weiß wo ich hängen bleibe? ;-)

Reisezeit: März - September 2012  |  von Tim Pörsch

See to Sky - Sonne - Regen - Schnee

Bei schönem Wetter an der Waterfront von Downtown Vancouver.

Bei schönem Wetter an der Waterfront von Downtown Vancouver.

British Columbia: Zurück in der zweiten Heimat

So, der zweite Stop, wie ja im letzten Bericht auch schon angesprochen, ist Canada, bzw. besser gesagt Vancouver, Squamish und Whistler. Wir sind Abends vom Flughafen mit dem Taxi zu der Wohnung von Trish und Zane (das ist die Familie bei der ich auch 2007/08 gewohnt habe, während ich im Rim Rock in Whistler gearbeitet habe. Sie sind vor 3 Jahren nach Vancouver gezogen.) gefahren. Die Fahrt dahin war so lustig, wir sind mit diesem Inder gefahren, der schon mal zuerst gar nicht wusste wo die Adresse ist, die er dann aber raus gesucht, und dann auch gefunden hat. Dann hat er das typisch indisch-englisch gesprochen was man wirklich nur sehr schwer verstehen konnte, und Laura musste sich total beherrschen, dass sie nicht lauthals los gelacht hat.
Naja, dann angekommen, standen wir vor diesem "Hochsicherheitskomplex" wo es wiklich nicht einfach war herein zu kommen. Aber wie ihr ja am Foto schon gesehen habt, haben wir es geschafft. Abends haben wir dann noch gemütlich mit den beiden gegessen, waren dann aber auch froh als wir schlafen konnten.
Es brauchte nur einen Tag in Vancouver und wir haben es auf die Frontpage der Vancouver Zeitung geschafft. Wir sind mit Zane und Gavin, dem jüngeren der beiden Söhne (3), Frühstücken gewesen und ein bisschen durch Vancouver geschlendert. Auf Grund der Ausschreitungen bei dem letzten Finalspiel der Vancouver Canucks letztes Jahr, macht die Polizei jetzt eine große Suchaktion nach den Hauptverdächtigen. Da fand eine Pressekonferenz mit irgendwelchen hochrangigen Polizeichefs statt. Diese haben dann, neben ganz vielen Helfern, und anderen Polizisten, auch diese Flyer der Suchaktion verteilt. Wir haben von diesem Officer so einegen Flyer bekommen, und er hat uns irgendwas erzählt und plötzlich hatten wir ohne Ende Kameras und Photografen um uns herum stehen. Am nächsten Tag war dann genau eines dieser Bilder n der Zeitung. Sehr lustig, und wir haben ein Original natürlich behalten.

Sonst sind wir mal wieder den ganzen Tag durch die Gegend gelaufen, und hatten auch mal wieder Glück mit dem Wetter, es war zumindest Trocken. Abends haben wir dann erst noch ein bisschen "Kinderprogramm" gemacht und dann wieder lecker gegessen, und danach noch mit dem Zane kurze unendlich lustige Kurzfilme geschaut. Selten so viel gelacht.
Dann am Freitag hat uns das Glück mit dem Wetter verlassen... es kam das typische Vancouver 5-10Grad und Regen Wetter. Also sind wir von einem Kaffee in das nächste Kaffee gewandert. Mittags haben wir dann noch Molly getroffen. Sie kenne ich noch von meinem Auslandsjahr in Squamish.
An diesem Abend haben wir dann auf die beiden Jungs, Liam (fast 6) und Gavin, aufgepasst und Zane und Trish mal den Abend für sich gegönnt. Sie wussten erst gar nicht was sie machen sollten, da es für sie zum einen sehr überraschend kam, dass wir es ihnen angeboten hatten, und zum anderen, glaube ich, hatten sie auch einfach ganz lange keinen Abend mehr für sich. Aber sie haben ihren freien Abend total genossen und wir waren froh, dass wir uns auch mal ein bisschen erkenntlich zeigen konnten.
Samstags haben wir dann gemütlich gefrühstückt, und uns morgens ein bisschen zeit gelassen um dann Mittags einen Freund von mir von der Highschool, Sam, am BC-Place zu treffen. Er war mit Freunden nach Vancouver gekommen um sich das Fußballspiel der Vancouver Whitecaps anzugucken und danach noch das Hockeyspiel der Canucks. Wir hatten auch versucht noch an Karten zu kommen, aber da es fast ausverkauft war, fingen die günstigsten Karten so ab 55$ pro Stück an. Das fanden wir dann doch ein bisschen übertrieben. Nach dem Spiel haben wir uns dann aber nochmal kurz mit ihnen getroffen, bevor wir dann auch wieder zurück sind.
Da dachte ich, dass ich an dem vorletzten Abend viel gelacht hätte, aber dann haben wir eine DVD von dem Stand-Up Comedian Russel Peters geschaut und wir haben noch viel mehr gelacht. Ich hatte nach 10 min solche Bauchmuskelschmerzen vor lachen, das war wirklich wahnsinn.
Dummerweise wurde es dann doch später als wir dachten, und dann wurde uns auch noch eine Stunde wegen der Zeitumstellung geklaut, und das alles, wo wir uns das erste mal richtig früh den Wecker stellen mussten. Um 8:00 Uhr wurden wir von Sam und nem Freund von ihm abgeholt, da sie uns mit nach Squamish genommen hatten. Wieder Geld gespart, voll gut.

BC-Place bei Nacht von unserem Balkon.

BC-Place bei Nacht von unserem Balkon.

Das unterschiedliche Wetter in Vancouver; vom blauen Himmel bis hin zum totalen Platzregen (der kam dann kurze Zeit später).

Das unterschiedliche Wetter in Vancouver; vom blauen Himmel bis hin zum totalen Platzregen (der kam dann kurze Zeit später).

Alte Erinnerungen werden wach: Squamish

Wir sind also Sonntags früh um ca. 9:00 in Squamish angekommen. Nach einem kurzen Frühstück haben wir Sam bei seinem Heimspiel (Fußball, er ist Torwart) zu geguckt. Selten so einen schlechten Kick gesehen. Als wir dann irgendwann vom Tyler abgeholt wurden, stand es glaube ich 7:0 für die Gegner.
Wir waren also froh, dass wir da weg konnten. Tyler, einer meiner Gastbrüder als ich mein Highschool-Jahr in Squamish gemacht habe, hat sich vor einem halben Jahr mit seiner Freundin eine Wohnung in Downtown Squamish gekauft, schickes Ding. Nachdem wir zusammen Mittag essen waren, sind wir zum Haus seiner Eltern, sprich zu meinen ehemaligen Gasteltern gefahren. Dort hat sich in den letzten Jahren wirklich einiges geändert, also in der ganzen Gegend. Squamish hat eine eigene Privatuni bekommen. Total schöner Campus, aber kostet auch dezente 45.000 Can $ pro Jahr. Aber die Aussicht die man von dort hat, und die Sportanlage, da könnte sich die ein oder andere deutsche Uni wirklich mal was abgucken.
Naja, Bryan und Debra (meine Gasteltern) waren in Vancouver, also gar nicht da, aber dafür habe ich meine anderen beiden Gastgeschwister noch getroffen. Es war sehr nett mal wieder alle wieder zu treffen, und super interessant zu erfahren was sie in den letzten Jahren so gemacht haben, oder was sie zur Zeit machen.
Schon Wahnsinn, dass man sich 4 Jahre nicht sieht, aber dann doch eigentlich genau da wieder ansätzen kann, wo man aufgehört hat.
Mitlerweile haben sie auf jeden fall keine Austauschschüler mehr. Es gab nach mir, Hawaii-Ausflug, dann noch einige Eskapaden, sodass es dann wohl doch eher Streß verursacht hat irgendwelche Austauschschüler aufzunehmen, als es schön war.
Nachmittags sind wir dann nach Whistler getramt, aber das im nächsten Kapitel.

© Tim Pörsch, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 7 Monaten einmal um die halbe Welt: Nordamerika, Fiji, Neuseeland, Australien und Südostasien... Rucksack ist gepackt, Flüge sind gebucht, und ab gehts los...
Details:
Aufbruch: 01.03.2012
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 27.09.2012
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Kanada
Fidschi
Neuseeland
Australien
Malaysia
Thailand
Indonesien
Singapur
Der Autor
 
Tim Pörsch berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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