Wer weiß wo ich hängen bleibe? ;-)

Reisezeit: März - September 2012  |  von Tim Pörsch

Living the American Dream!!!: Los Angeles zum zweiten!!!

Chuck Norris kann wirklich einiges, aber das Unwetter auf den Fiji´s konnte er auch nicht verhindern.

Chuck Norris kann wirklich einiges, aber das Unwetter auf den Fiji´s konnte er auch nicht verhindern.

Es gibt schlimmere Plätze um gestrandet zu sein!

Abends haben wir dann unser tolles Auto abgegeben, und sind zum Flughafen. Wir waren eigentlich viel zu früh da. Nachdem wir dann was gegessen hatten und ich gerade irgendwas im Internet gesucht hatte, kam Laura wieder uns sagte: "Also du darfst jetzt nicht ausrasten, aber alle Flüge zu den Fiji´s wurden gestrichen!" Ich konnte es natürlich nicht glauben, bin aber noch relativ ruhig geblieben. Es war ja so gesehen kein Fehler der Fluggesellschaft oder so, die Fiji´s sind einfach im riesen Unwetter `unter´ gegangen. In Nadi stand das Wasser zwei Meter hoch auf den Straßen, die Straßen zum Flughafen waren unpassierbar, der Flughafen war gesperrt, und wie wir dann irgendwann auch rausgefunden haben, sind in den Fluten sogar einige Mensche ums Leben gekommen.
Im hier und jetzt war es natürlich richtig enttäuschend und ärgerlich, aber ein/zwei Tage später, waren wir froh, dass wir nicht mitten in dem Unwetter waren.
Aber jetzt hatten wir natürlich LA noch ein paar Tage länger. Zum glück konnten wir wieder bei der Dawn schlafen. Auch wenn die Couch wirklich nicht das gemütlichste war, war es trotzdem schön, in einer netten Ecke zu wohnen, vor allem jetzt ohne Auto, und es hat natürlich auch jede Menge Geld gespart.
Am nächsten Tag ging die Stimmung dann doch um einiges Bergab, Laura und ich waren beide irgendwie auf unsere Weise sauer, bzw. Enttäuscht. Wir haben uns eigentlich den ganzen Tag darüber `abgefuckt´ das wir immer noch in LA hängen und nicht schon auf den Fiji´s sind.
Am nächsten Tag haben wir dann entschieden lieber mehr Geld auszugeben und ein Auto zu leihen und uns nicht mehr so darüber zu ärgern, dass wir jetzt in LA hängen, da wir es sowieso nicht nändern konnten. Nachdem wir dann unseren kleinen roten Flitzer, diesemal nichts besonderes, keinen Dodge Charger, abgeholt hatten, sind wir nochmal zum Venicebeach gefahren.

Am Dienstag sind wir dann nach Malibu gefahren und haben schicke oberreiche Häuser bestaunt und bei ein paar Surfspots gehalten und gestaunt wie die Leute gesurft sind. Ich wär gerne auch selber gesurft, aber in LA ist es wirklich schwierig Surfbretter zu leihen. Aber gucken war auch gut.
Abends kam dann auf jeden Fall das LA-Highlight. Wir haben uns tatsächlich Karten für ein Los Angeles Lakers Spiel gekauft. Das war zum einen ein super Spiel, da es, nachdem es über die meiste Zeit sehr nach Lakers-Sieg aussah, nochmal richtig spannend wurde zum Ende, und einfach ein tolles Event. Und die Lakers haben am Ende auch gewonnen.
Am Tag darauf haben wir dann den gesamten Tag in Hermosa Beach verbracht und ich war das erste Mal surfen. Wahrscheinlich am Tag mit den schlechtesten Bedingungen, aber es hat trotzdem richtig Spaß geamacht. Der Muskelkater am nächsten Tag war aber wirklich sehr sehr böse. Aber wenn man sich 5 Wochen quasi nicht sportlich betätigt, dann ist das auch kein Wunder.
Den `letzten ´ Tag LA haben wir dann wieder nur am Strand verbracht. Es war zwar schön sonnnig, aber durch den Wind, war es wirklich sehr `kühl´ am Strand. Naja, leicht verbrannt hatte ich mich trotzdem.
Das zweite Auto dann auch abgegeben, und wieder zum Flughafen... ging das Spielchen wieder von vorne Los. Aber dazu dann im nächsten Blog mehr.

Sonnenuntergang in LA.

Sonnenuntergang in LA.

Die Nationalhymne beim Lakers-Game.

Die Nationalhymne beim Lakers-Game.

Die Vorfreude auf den Fiji Blog.
Es wird wahrscheinlich noch ein wenig dauern, bis der online kommt, da die Fiji´s nicht überall Internet haben.

Die Vorfreude auf den Fiji Blog.
Es wird wahrscheinlich noch ein wenig dauern, bis der online kommt, da die Fiji´s nicht überall Internet haben.

© Tim Pörsch, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 7 Monaten einmal um die halbe Welt: Nordamerika, Fiji, Neuseeland, Australien und Südostasien... Rucksack ist gepackt, Flüge sind gebucht, und ab gehts los...
Details:
Aufbruch: 01.03.2012
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 27.09.2012
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Kanada
Fidschi
Neuseeland
Australien
Malaysia
Thailand
Indonesien
Singapur
Der Autor
 
Tim Pörsch berichtet seit 12 Jahren auf umdiewelt.
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