Wer weiß wo ich hängen bleibe? ;-)

Reisezeit: März - September 2012  |  von Tim Pörsch

Living the American Dream!!!

Das war unser Schmuckstück mit dem wir die West-Küste unsicher gemacht haben. Ein Dodge Charger. Totaler Wahnsinn.

Das war unser Schmuckstück mit dem wir die West-Küste unsicher gemacht haben. Ein Dodge Charger. Totaler Wahnsinn.

Wieder zurück in den USA

Nach langer zeit mal wieder eine Meldung von mir... zu Beginn, mir gehts immernoch sehr gut.
Also weiter im Text: und diesmal zuerst ohne Bilder. Ich werde aber versuchen sie morgen hoch zu laden. Heute hat es aus unerklrlichen Gründen nicht funktioniert.
Wir haben Vancouver,bzw. Zane und Trish's Wohnung, Samstags morgens um kurz nach 5 verlassen, um mit dem Bus nach Seattle zu fahren. Die Fahrt war relativ entspannt und die Einreise in sie USA war noch nie so einfach.
In Seattle hat es dann wie aus Eimern geschüttet. Aber wir haben ein nettes Cafe gefunden wo wir gefrühstückt haben, und danach mussten wir ja eh das Auto qm Flughafen abholen.
Endlich dann bei Fox Car-Rentel angekommen, haben wir mal wieder schön fürs Leben gelernt. Wär doch auch zu schön gewesen wenn wir wirklich ein Auto für 2 Wochen für 289$ bekommen hätten. Manchmal lohnt es sich dann doch vielleicht das Klein gedruckte zu lesen. Da wir noch keine 25 Jahre alt sind, und somit in den USA "underaged" mussten wir dafür extra zahlen. Nach langem hin und her diskutieren, und überlegen was wir jetzt tun können, war klar wir kommen nicht drum herum das zu zahlen. Dann hat der Vermieter uns so nen Wagen für 150$ Aufschlag angeboten, wodrauf ich sagte, dass wir uns das jetzt definitiv nicht auch noch leisten können. Aber nachdem ich mich ins Auto rein gesetzt hatte, habe ich gesagt, ich nehme es für 50$. Dann ging das handeln auf einmal los. Als ich 100$ abgelehnt hatte, sagte er mir, dass ich mich doch mal in das eigentliche Auto setzten sollte. Das sah zwar schick aus von außen, aber innen war es im Vergleich wirklich kompletter Müll, überhaupt kein Schnick-Schnack, total dreckig, alles sehr sehr einfach.

Da wir jetzt sowieso schon mehr bezahlen mussten, habe ich bei 80$ zugeschlagen. Und diese 80$ haben sich jetzt schon komplett gelohnt. Alleine die Tatsache, dass wir den iPod anschließen können ist so ein Fest.
Man hat das Gefühl man gleitet über die Straße, der Wagen ist wirklich einfach unfassbar.

Bild 1 Siehe oben.

Naja, also jetzt konnte der Weat-Cost-Road-Trip starten. Wir sind dann auch direkt Richtung Portland gefahren. Da hatte ich auch aus Vancouver noch ein Hotel reserviert. Da zum einen ein Riesen Basketballturnier in Portland statt fand, und auch noch St.Patrick's Day war, war es dementsprechend busy. Beim Hotel angekommen, hat sich erst mal herausgestellt, dass die doofe Dame am Telefon beim reservieren, das falsche Hotel reserviert hat. Naja uns konnte nach der ganzen Auto Nummer sowieso nichts mehr schocken. Die Lage des anderen Hotels was wir dann hatten, war zwar auch in portland, aber wirklich total scary.
Nach kurzem Zimmercheck, sind wir dann nochmal nach downtown Portland gefahren. Die Stadt hat uns jetzt nicht so mega umgehauen, aber es war vielleicht auch nicht der beste Zeitpunkt, da alle Menschen betrunken waren, grüne Sachen an hatten, und alle bisschen verrückt drauf waren.
Wir haben uns dann aber einen sehr netten Abend gemacht, lecker gegessen, und sind dann irgendwann zurück ins Hotel.
Morgens waren wir zum einen froh, dass es uns immer noch gut ging, und zum anderen, dass das Auto noch da stand.
Unser nächstes Ziel hieß Bend. Dort waren Zane&Trish mit den Kids in Urlaub. Die Fahrt dahin war schon beeindruckend. Von Schnee, wirklich verdammt viel Schnee für das Auto, bis Regen, und sonne hatten wir alles, und genauso von total schöne Wälder, bis hin zur steppe hatten wir auch alles. Sehr faszinierenden. Und vor allem auch ganz schön lange. Aber es sollte sich lohnen.

Bild 2. Siehe unten.

Als wir dann irgendwann das riesige und tolle "ferienhaus" (sie, also Familie Litrell, versuchen gerade eines dieser Häuser zu kaufen, es wäre deutlich günstiger und entspannter für alle. Zane ist in bend groß geworden, vielleicht ist es auch einfach wieder zurück zu den wurzeln. Mal schauen was das gibt.) gefunden hatten, konnte Zane natürlich erst mal gar nicht glauben, mit was für nem Auto wir da vor gerollt kamen. Nach ganz kurzem hallo sagen, sind wir dann auch direkt wieder los. Zane&Trish waren gerade auf dem weg nach downtown bend um ein Bierchen trinken zu gehen. Bend ist bekannt für seine vielen Brauereien, und dementsprechend gutes Bier. Da können wir nur zustimmen. Und nachdem wir dann nach unseren zwei sehr Alkoholintensiven letzten Monaten in Köln, natürlich unter anderem wegen Karneval, fast gar kein Alkohol getrunken haben seid dem wir auf Reise sind, waren wir schon nach den zwei Bier (0,5 L) betrunken. Uns war wohl auch schon klar, dass wenn zane&trish Urlaub haben, und wir sie besuchen kommen, der Alkohol in Massen fließen würde. Jetzt kam auch noch Dan dazu, Trish's älterer Bruder. Er ist Arzt in der Nähe von San Francisco, und jap wir gehen ihn noch besuchen, und jap er hat kohle ohne Ende.
Naja zurück zum Alkohol, er ist auch bekannt für seine Cocktails, was wir prompt als wir wieder da waren auch zu spüren bekommen haben. Wir hatten einen super lustigen, sehr interessanten, und vor allem alkoholreichen Abend. Und ich weiß ganz genau, warum ich bisher auf meiner Reise noch keine Alkoholexzesse hatte. Die Kopfschmerzen am nächsten Tag waren einfach richtig anstrengend und kacke.
Aber wir haben versucht trotzdem ein bisschen zu sehen und sind zum Mt. Bachelor gefahren. Nach ca. 20min war man in einer völlig neuen Welt, alles weiß. Es war schon ein bisschen crazy mit dem Auto, da wir weder ketten haben noch richtige winterreifen, glaube ich. Abends haben wir dann für den nächsten Tag das Auto gepackt.

Auf dem Weg irgendwo zwischen Bend und der Küste.

Auf dem Weg irgendwo zwischen Bend und der Küste.

© Tim Pörsch, 2012
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Die Reise
 
Worum geht's?:
In 7 Monaten einmal um die halbe Welt: Nordamerika, Fiji, Neuseeland, Australien und Südostasien... Rucksack ist gepackt, Flüge sind gebucht, und ab gehts los...
Details:
Aufbruch: 01.03.2012
Dauer: 7 Monate
Heimkehr: 27.09.2012
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Kanada
Fidschi
Neuseeland
Australien
Malaysia
Thailand
Indonesien
Singapur
Der Autor
 
Tim Pörsch berichtet seit 9 Jahren auf umdiewelt.
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