Peking 1991

Reisezeit: Dezember 1991 - Januar 1992  |  von Herbert S.

Tempel des schlafenden Buddha

Kurzer Kaffeesnack in der Hotelhalle und dann zu den Tempeln der azurblauen Wolke und des schlafenden Buddha, beide am Rande der Stadt am Hang einer Hügelkette gelegen. Ersterer besticht durch sein ganz andersartiges Aussehen (weißer Marmor, Pagoden-Stil), letzterer durch den schlafenden Buddha.

Der Shifangpujue-Tempel oder Wofo-Tempel bzw. Tempel des Schlafenden Buddha ist ein buddhistischer Tempel im Pekinger Botanischen Garten, ca. zwanzig Kilometer vom Zentrum entfernt. Der Tempel ist für seine große bronzene Statue des Schlafenden Buddha aus dem Jahr 1321 bekannt, weshalb er im Volksmund Tempel des Schlafenden Buddha genannt wird.
Der Tempel steht seit 2001 auf der Liste der Denkmäler der Volksrepublik China (5-205).

Haupttor des Wofo-Tempels

Haupttor des Wofo-Tempels

Auf dem Schmucktor ist eine Kalligraphie des Qianlong-Kaisers.

Auf dem Schmucktor ist eine Kalligraphie des Qianlong-Kaisers.

Der Wofo Si (Tempel des schlafenden Buddha) liegt nordöstlich vom Duftberg. Durch den Botanischen Garten Pekings gelangt man zunächst zum Kloster. Es wurde Anfang des 7. Jahrhundert gegründet und es zählt zu den ältesten in ganz Peking. Zum Tempel geht man über eine Allee aus Zypressen durch ein prächtiges Schmucktor. Hinter dem Tor folgt ein Hof mit einem Goldfischteich, dem Glocken- und Trommelturm, sowie dem Bergtor.

Dahinter liegen der innere Vorhof, die Halle der Himmelskönige (Tianwang-Halle), der Haupthof und die Haupthalle (Sanhifo-Halle). Hinter der Haupthalle befindet sich die Halle des schlafenden Buddha (Wofo-Halle). Hier liegt der schlafende Buddha. Die Hauptsehenswürdigkeit des Tempels aus der Yuan-Dynastie ist fünf Meter lang und wiegt 54.000 Kilogramm.

Dieser Text wurde von China-Reisefuehrer.com kopiert:

© Herbert S., 2015
Du bist hier : Startseite Asien China Tempel des schlafenden Buddha
Die Reise
 
Worum geht's?:
Retrospektive - nach den letzten Meldungen über unerträglichen Smog in Bejing wolte ich doch noch einmal mein Video aus vergangenen Zeiten herausholen. Vielleicht kann man Vergleiche anstellen.
Details:
Aufbruch: 26.12.1991
Dauer: 9 Tage
Heimkehr: 03.01.1992
Reiseziele: China
Der Autor
 
Herbert S. berichtet seit 16 Jahren auf umdiewelt.
Reiseberichte von Herbert sind von der umdiewelt-Redaktion als besonders lesenswert ausgezeichnet worden!
Bild des Autors